Gesamtstädtisches Entwicklungskonzept (GEK) Kraichtal 2035
Bürgerbeteiligung
Bei der Erarbeitung des Gesamtstädtischen Entwicklungskonzepts für Kraichtal wurde vom zuständigen Sachgebiet Baurecht & Planung gemeinsam mit dem beauftragten Planungsbüro SCHÖFFLER.stadtplaner.architekten (Karlsruhe) eine breite,crossmediale Bürgerbeteiligung durchgeführt. Ziel war es, die fachliche Erarbeitung eng mit den Vorstellungen der Bürgerschaft zu verknüpfen. Alle Bürgerinnen und Bürger waren dazu eingeladen, sich aktiv mit ihren Ideen und Wünschen in die Diskussionen einzubringen. Hierfür gab es eine Vielzahl an Beteiligungsmöglichkeiten vor Ort und im Internet. Einem Bürgerinformationsabend und einer vierwöchigen Onlinebeteiligung gingen Befragungen von Erstwählern, Schülerinnen und Schülern der Gemeinschaftsschule Kraichtal verschiedener Klassenstufen, Seniorinnen und Senioren und Gespräche mit sogenannten „Schlüsselpersonen“ aus allen Stadtteilen Kraichtals voraus. Letztgenannte bildeten einen „bunten Strauß“ an Fachleuten aus der Stadtgesellschaft, ehrenamtlich Engagierten, Vereinsmenschen, Zugezogenen und Urgesteinen, Männlein und Weiblein sowie Jung- und Junggebliebenen. Selbstredend waren alle Mitarbeitenden der Stadt Kraichtal sowie die Mitglieder des Gemeinderats eng in die Erstellung des Konzepts eingebunden:
Sieben Themenbereiche
Basierend auf den oben dargestellten Beteiligungsphasen wurden insgesamt über 60 Maßnahmen und 14 Schlüsselmaßnahmen erarbeitet. Die Inhalte des Maßnahmenkatalogs sind Teil des GEKs Kraichtal und dienen als Basis für die künftige Entwicklung der Gesamtstadt Kraichtal sowie den neun Stadtteilen. Thematisch lassen sich die Maßnahmen sieben Themenbereichen zuordnen. Diese sind:
Schlüsselmaßnahmen
Die Umsetzung der Schlüsselmaßnahmen ist als Gemeinschaftsaufgabe von Gemeinderät:innen und Verwaltung (zusammen als Gemeinde bezeichnet), Bürger:innen und Vereinen zu verstehen.
Die 14 Schlüsselmaßnahmen wurden als wichtigste Projekte identifiziert und nach Priorität sortiert, welche sowohl auf den Einschätzungen und Entscheidungen des Gemeinderats als auch auf den Rückmeldungen und Anregungen aus der Infoveranstaltung, an der Bürger:innen aktiv mitgewirkt haben, sowie der Onlinebeteiligung basiert. Diese Maßnahmen sollen prioritär angegangen werden, da sie einen hohen Stellenwert für die Kraichtaler Bevölkerung haben.
Der folgenden tabellarischen Übersicht können die 14 Schlüsselmaßnahmen entnommen werden:
Hinweis: Beim Anklicken einer Schlüsselmaßnahme öffnet sich die dazugehörige Maßnahmenkarte mit vielen Details wie Projektbeteiligte, Nutzen für die Gemeinschaft, Klimapotenzial und Kosten.
Zum besseren Verständnis der Maßnahmenkarten finden Sie hier die entsprechende Legende:
Weitere Maßnahmen
Folglich sind die weiteren Maßnahmen aufgeführt. Auch hier kann durch Anklicken die dazugehörige Maßnahmenkarte geöffnet werden.
Hinweis: Beim Anklicken einer Maßnahme öffnet sich die dazugehörige Maßnahmenkarte mit vielen Details wie Projektbeteiligte, Nutzen für die Gemeinschaft, Klimapotenzial und Kosten.
Steckbriefe zur Gesamtstadt und allen neun Stadtteilen
Ein wichtiger Bestandteil des GEKs sind die Steckbriefe der Gesamtstadt Kraichtal sowie der neun Stadtteile. Bereits im zweiten Halbjahr 2023 fanden Ortsbegehungen in allen Stadtteilen Kraichtals statt. Als (Zwischen-)Ergebnis dieser Analysen wurden für jeden Stadtteil sowie für die Gesamtstadt Kraichtal sog. „Steckbriefe“ entwickelt, die den jeweiligen Stadtteil bzw. Kraichtal als Ganzes anschaulich beschreiben.
Wichtiger Hinweis: Die Steckbriefe sind fortschreibungsfähig angelegt, das heißt, sie werden in regelmäßigen Abständen auf Aktualisierungen geprüft und bei Bedarf entsprechend geändert oder ergänzt. Die Steckbriefe erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Stärken-Schwächen-Analyse (Pläne je Stadtteil)
Im Jahr 2023 wurde die Stadt Kraichtal und seine Stadtteile mittels SWOT-Analyse genauer unter die Lupe genommen: SWOT= Stärken (strength) – Schwächen (weaknesses) – Chancen (opportunities) – Risiken (threats). Eine SWOT-Analyse dient der übersichtlichen und kompakten Aufarbeitung der Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken eines abgegrenzten Bereichs. Bei dieser Untersuchung zeigen sich die individuellen Potenziale im jeweiligen Ort. Die Darstellung stellt einerseits eine präzise Diskussionsgrundlage sicher und ermöglicht es andererseits, Verbesserungen gezielt anzugehen. Der Blick für Erwünschtes und Unerwünschtes wird geschärft und die zielgerichtete Planung und Steuerung kann beginnen. Ausgehend von den SWOT-Analysen lassen sich erste Handlungsempfehlungen ableiten, die in das Entwicklungskonzept der Stadt einfließen.
Wichtiger Hinweis: Die SWOT-Pläne sind fortschreibungsfähig angelegt, das heißt, sie werden in regelmäßigen Abständen auf Aktualisierungen geprüft und bei Bedarf entsprechend geändert oder ergänzt. Die SWOT-Pläne erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
9 Stadtteilpläne mit verorteten Maßnahmen
Ergänzend zu den Schlüsselprojekten und den weiteren Maßnahmen in Kartenform wurden die verortbaren Maßnahmen je Stadtteil in einen Plan eingezeichnet. Hier werden auch die verschiedenen Themenbereiche sichtbar.











