Großer Sport im kleinen Kraichgau - Der IRONMAN 70.3 Kraichgau lockt tausende in die Region
Einmal im Jahr steht der Kraichgau Kopf – dann nämlich, wenn die Triathleten des IRONMAN 70.3 über Straßen, Wege und Seen unserer Hügellandschaft jagen. Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit: Der internationale Spitzensport machte Halt im Land der tausend Hügel und brachte ein Stück Weltklasse mitten in unsere beschauliche Heimat.
Ein Spektakel auf drei Etappen Doch ungeachtet solcher Tendenzen: Der sportliche Glanz des Wochenendes bleibt unbestritten. Schwimmen, Radfahren, Laufen – die heilige Dreifaltigkeit des Triathlon – forderte den Teilnehmenden alles ab. Mehrere tausend Athletinnen und Athleten gingen an den Start, begleitet von mindestens ebenso vielen helfenden Händen.
Stimmung an der Strecke – besonders auf dem Gassbuckel Die Radstrecke war für viele Zuschauer wieder das Highlight: In Menzingen, Östringen und am berühmt-berüchtigten Gassbuckel in Gochsheim – liebevoll auch „Heartbeat Hill“ genannt – standen die Fans dicht an dicht, jubelten, trommelten, klatschten. Hier ging der Puls nicht nur bei den Sportlern hoch.
Das Finale in Bad Schönborn Den krönenden Abschluss bildete der Laufkurs in Bad Schönborn. Hier wechselten die Athleten vom Rad auf die Laufstrecke – die letzte Etappe des Rennens. Im Fandorf herrschte Festivalstimmung, Musik und Jubel begleiteten die letzten Meter ins Ziel.
Ein besonderer Dank für die Organisation und Umrahumg gilt nicht nur den Vereinen, sondern auch der engagierten Bürgerschaft, den Feuerwehrleuten, Rettungsdiensten und der gesamten Blaulicht-Familie. Ohne ihren Einsatz wäre die Durchführung einer XXL-Veranstaltung dieser Größenordnung schlichtweg nicht möglich. Ebenso unverzichtbar war die tatkräftige Unterstützung der Bauhöfe, die im Hintergrund ganze Arbeit leisteten.
Die Siegerinnen und Sieger 2025 Bei den Männern sicherte sich Lasse Priester den Sieg – und damit auch den Titel für seine Heimat. Der Lokalmatador überquerte nach 3:45:19 Stunden als Erster die Ziellinie, dicht gefolgt von Fabian Kraft (3:45:40) und Nick Emde (3:46:06).
Bei den Frauen ließ Laura Philipp der Konkurrenz keine Chance. Sie gewann souverän in 4:16:30 Stunden, gefolgt von Caroline Pohle (4:20:50) und Laura Jansen (4:21:41). Für Philipp war es bereits der sechste Sieg beim IRONMAN 70.3 Kraichgau – eine beeindruckende Bilanz.
Weitere Ergebnisse gibt es auf: www.ironman.com
Trotz Regen, trotz Kritik – der IRONMAN 70.3 bleibt ein Fixpunkt im Kalender der Region. Für ein Wochenende richtet sich der Blick der internationalen Triathlon-Welt auf unsere kleine Ecke in Südwestdeutschland. Und das ist – ungeachtet aller Diskussionen – eine große Sache. Bis zum nächsten Jahr, wenn es wieder heißt: Willkommen im Land der tausend Hügel!
Ein Bericht von Hügelhelden.de (red.)









