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Aus der Geschichte Neuenbürgs

1241
Erste urkundliche Erwähnung im Lorscher Codex.

1255
Erwähnung von "novum castrum (neue Burg) Owensheim". Der Ort entstand als Siedlung um die neue Burg der Grafen von Eberstein.

1298
Heinrich von Eberstein trägt sein "dorff in Obern Ewesheim zu der Niwenburg" dem Bischof von Speyer zu Lehen auf.

1331
Konrad von Remchingen erhält das Dorf als Lehen der Grafen von Eberstein. Die Herren von Remchingen haben bis zu ihrem Aussterben (1657) die Ortsherrschaft inne.

1. Hälfte 15. Jhd.
Neubau der Marien-Kapelle im Schlossbereich. Turm und Chor der heutigen St. Lukas-Kirche stammen noch aus der Zeit.

1469
Ankauf eines Pfarrhauses unter Pfarrer Michael Song.

Um 1530
Die Herren von Remchingen führen die Reformation ein.

1553
Johann Jakob von Remchingen und die Gemeinde vergleichen sich wegen des Frondienstes: Jeder Bürger leistet fortan fünf Frontage pro Jahr.

1567
Erwähnt werden Schultheiß, Bürgermeister, Gericht und ganze Gemeinde zu Neuenbürg.

1577
Die Dorfordnung regelt das Gemeindeleben und bestätigt die Fronordnung aus dem Jahre 1553. Zusätzlich kam in diesem Jahr noch ein Vergleich zwischen Leo von Remchingen und der Gemeinde über verschiedene Streitpunkte, u. a. über den Frondienst, hinzu: Die Länge des Frontages wird von 5 bis 19 Uhr (im Sommer)festgelegt. Den Frönern soll reichlich zu essen und trinken gereicht werden. Der im Ort ansässige Jude gibt als Ersatz für Frondienst und Allmendenutzung drei Gulden pro Jahr an die Gemeinde.

1618 - 48
Im 30-jährigen Krieg erfolgen Verwüstungen durch Mansfeldische Truppen (1621). Am Ende zählt das Dorf nur noch 15 Einwohner.

1661
Nach Erlöschen derer von Remchingen (1657) und der Grafen von Eberstein (1660) erzwingt das Hochstift Speyer die Huldigung der Untertanen.

1705
Die Bevölkerung ist überwiegend evangelisch. Der Bischof von Speyer betreibt systematisch die Rekatholisierung, entgegen den Vereinbarungen.

1803
Neuenbürg kommt zu Baden. Das Hochstift Speyer - der bisherige Ortsherr - wird aufgelöst.

1813
Der Ort hat 262 Einwohner und ist damit zweitkleinster Ort im Bezirk Bruchsal.

1913
Bau des Schulhauses.

1914 - 18
Neuenbürg betrauert 21 Gefallene im Ersten Weltkrieg.

1928
Errichtung der allgemeinen Stromversorgung.

1939 - 45
Neuenbürg betrauert 36 Gefallene im Zweiten Weltkrieg.

April - Juni 1945
Versehentliche Evakuierung der Bevölkerung und Einquartierung von Häftlingen aus dem ehemaligen KZ Vaihingen. Auf dem Friedhof befinden sich die Gräber der hier verstorbenen kranken Häftlinge.

1947 - 50
Die Freilichtspiele unter Lehrer Walter Weckenmann finden breiten Zuspruch.

1991
Der Maler und Professor der Kunstakademie Karlsruhe, Karl Hubbuch, stirbt und wird am Wohnort seiner Eltern beigesetzt. Der Maler der „Neuen Sachlichkeit“ weilte oft im Elternhaus; eine Sammlung seiner Werke ist im Museum des Graf-Eberstein-Schlosses in Gochsheim zu sehen.

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Rathausstraße 30
76703 Kraichtal-Münzesheim
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