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Markttreiben, Kunst und Führungen in der Kirche lockten Besucher nach Menzingen

Vom 18. bis 19. September fand in Menzingen die alljährliche Kirchweih rund um die evangelische Kirche statt. Am Sonntagmorgen begann der Markt mit einem Gottesdienst, der musikalisch vom Posaunenchor umrahmt wurde. Trotz des Regens waren Stände mit Süßigkeiten, Schmuck, Dekorativem und regionalen Produkten aufgebaut und stießen bei den Besuchern auf reges Interesse. Im Festzelt sorgten die Menzinger Ortsvereine mit einem reichhaltigen Bewirtungsangebot für zufriedene Gesichter der Marktbesucher.

Für die kleinen Gäste war mit einem Karussell, einem Losstand und einer Wurfbude einiges geboten. Das Kindergarten-Team hatte einen Waffelstand und bot am Nachmittag im Kindergarten Basteln an. Von 11 bis 17 Uhr präsentierte die Menzinger Künstlerin Ute Dopf Bilder in verschiedenen Maltechniken im evangelischen Gemeindesaal. Hier gab es am Nachmittag auch Kaffee und ein umfangreiches Kuchenbüfett. Ab 14 Uhr folgten Führungen in der Kirche. Begonnen wurde mit einer Kirchenführung mit dem Architekten Prof. Peter Krebs, der auch mit der Renovierung der Kirche betraut war. Er erläuterte zuerst die Architektur der 1848 erbauten Kirche und welche Überlegungen zur Renovierung geführt haben. Des Weiteren erklärte er die baulichen Veränderungen des Altars und des Eingangsbereiches.

Mit dem neuen Konzept, der Farbgestaltung und den neuen Materialien ist ein zeitgemäßer Kircheninnenraum entstanden. Im Anschluss gab es eine Orgelführung mit Dr. Martin Kares, evangelischer Oberkirchenrat und Leiter des Glocken- und Orgelprüfungsamtes der evangelischen Landeskirche. Bei seiner Führung erzählte er von der Geschichte der Orgel und wie sie nach Europa kam. Seit 1966 besitzt Menzingen die heutige Orgel, die auch „Neobarockorgel“ genannt wird. Er stellte ihre Funktion vor und erklärte ihre verschiedenen Pfeifen. Beim Spiel auf der Orgel ließ er die verschiedenen Töne erklingen und zeigte, wie daraus ein harmonisches Orgelspiel wird.

Abschließend führten die beiden Kirchengemeinderäte Bernhard Schneid und Armin Dietrich Kirchturmführungen durch. Nach einem anstrengenden Aufstieg über die Wendeltreppe und eine steile Holztreppe wurde man mit einem herrlichen Blick über Menzingen belohnt. Oben wurde die Funktion der verschiedenen Glocken erklärt. „Die große Glocke hängt bereits 600 Jahre im Glockenturm und ist eine der ältesten Glocken in unserer Region“, erläuterte Bernhard Schneid. Von ihm erfuhr man ebenfalls, dass „der Glockenturm 2001 durch die Stadt Kraichtal erneuert wurde“. Auch beim Läuten der Glocken ist die Kirchengemeinde auf dem neuesten Stand. Bernhard Schneid teilte mit, dass das Läuten der Glocken über eine App von PC, Smartphone und Tablet aus gesteuert werden kann. Er zeigte dies anhand seines Smartphones und ließ die Glocken läuten.

Am Kerwe-Montag war das Festzelt wiederum gut besucht und auch vor dem Zelt waren viele Tische und Bänke bereitgestellt. „Werner and friends“ sorgten mit ihrem gekonnten unterhaltsamen Auftritt zum Mitsingen und Mitklatschen somit für einen würdigen Abschluss der Kerwe.

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