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Herrschaftliche Wasserschlossruine in Menzingen lockte zahlreiche Gäste nach Kraichtal

„Gemeinsam Denkmale erhalten!“ Unter diesem Motto fand der diesjährige „Tag des offenen Denkmals“ wie immer am zweiten Sonntag im September statt. Passender konnte das in Kraichtal vom örtlichen Heimat- und Museumsverein (HuMV) in Kooperation mit der Stadt Kraichtal eigens für diesen Tag zusammengestellte Programm nicht sein, denn die Veranstalter gewährten ausnahmsweise einen Blick ins Innere der Wasserschlossruine.

Trotz der für diese Jahreszeit ungewöhnlichen hochsommerlichen Temperaturen wurden die Organisatoren nicht enttäuscht, denn es fanden sehr viele Gäste den Weg nach  Menzingen zur Ruine .
Bei fachkundigen Führungen durch Dominicus Freiherr von und zu Mentzingen, Karl-Heinz Glaser und Helmut Will (beide HuMV) erfuhren die Teilnehmer Wissenswertes über die Zerstörung, den Zerfall und schließlich die Sicherung der Ruine, welche am 2. April 1945 bei einem Fliegerangriff in Menzingen bis auf die Grundmauern zerstört worden war. Anfang der 1990er Jahre ergriff der Heimat- und Museumsverein Kraichtal in Verbindung mit dem Eigentümer Dominicus Freiherr von und zu Mentzingen die Initiative zur Räumung und Sicherung der Ruine.

Da Teile der Ruine weiterhin einsturzgefährdet sind, ist der Zugang nur kontrolliert und bei bestimmten Veranstaltungen wie jetzt beim „Tag des offenen Denkmals“ möglich. So findet beispielsweise am Samstag, 17. September, 19:30 Uhr, vor der Wasserschlossruine die jährliche Eustachiusmesse der Jagdhornbläsergruppe St. Eustachius Menzingen statt.

Auch an die Familien mit Kindern wurde bei der aktuellen Veranstaltung gedacht: direkt neben der Wasserschlossruine gab es auf dem Reitbetrieb der Familie Marz ein Kinderprogramm mit Ponyreiten und Reitvorführungen. Hier informierte auch Gästeführer Gerhard Wöhrle über die von ihm angebotenen Wanderungen „über die Flure von Menzingen“, die man auch direkt vor Ort buchen konnte. Am Samstag, 24. September, findet übrigens die nächste Wanderung statt. Beginn ist um 10:30 Uhr beim Bahnhof Bahnbrücken. Sie geht über circa fünf Stunden und über eine Länge von circa acht Kilometer. Anmeldungen sind noch bis 21. September unter Tel. 07250 1021, E-Mail: bwoehrle@gmx.net, möglich. Außerdem konnten Kinder an seinem Stand kleine Holztannenbäume basteln.

Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Der Heimat- und Museumsverein bot neben kühlen Getränken, heiße Würste und Laugengebäck an. Bei Gästeführer Gerhard Wöhrle gab es leckeren selbst gebackenen Apfelkuchen und beim Reitbetrieb Marz Gulaschsuppe, Gemüsesuppe, Grillwurst, kalte Getränke, Sekt, Kaffee, Waffeln und einen „Süßigkeitenkiosk“.

„Ein herzliches Dankeschön allen, die zum Gelingen des „Tages des offenen Denkmals“ beigetragen haben, insbesondere den Helfern vom Heimat- und Museumsverein Kraichtal, dem Reitbetrieb Marz und Gästeführer Gerhard Wöhrle“, lobte Bürgermeister Ulrich Hintermayer das gelungene Zusammenspiel aller am Programm Beteiligten.

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