Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.

Volltextsuche

info

Evang. method. Kirche Bruchsal / Kraichtal

Aus kleinen Steinen eine große und schöne Stadt gebaut
Bauprojekt "Legopolis" war der Schlusspunkt des Kraichtaler Ferienprogramms


Kraichtal-Unteröwisheim (art) "Legopolis", die Metropole aus Legosteinen, ist wieder neu erstanden. Die Evangelisch-methodistische Kirche (EmK) in Münzesheim hatte diesen Programmpunkt ausgeschrieben für alle Baumeister, Architekten und Ingenieure männlich / weiblich, also für alle Jungen und Mädchen im Alter von 6 bis 14 Jahren, die nach Herzenslust mit Lego-Steinen bauen wollten. Mit einem Gottesdienst in der EmK Münzesheim und dem Durchschneiden eines roten Bandes wurde "Legopolis" offiziell zur Besichtigung freigegeben.
Der Bau dieser Phantasie-Stadt war der Schlusspunkt des diesjährigen Ferienprogramms der Stadt Kraichtal. Catrin Baisch, Gemeindediakonin in der EmK Bruchsal-Kraichtal hatte mit einem Team alles bestens vorbereitet und so konnten die Kinder gleich loslegen und drei Tage lang jeweils drei Stunden bauen. Es entstanden Jumbo-Jets und Ozeandampfer, ein großer Zug und viele Autos, Familienhäuser, Einkaufszentren und Wolkenkratzer von beachtlicher Höhe, ein Fußballfeld und Kleingärten - alles mit viel Liebe zum Detail und einem "großen Gefühl für Ästhetik", wie Pastor Knut Neumann feststellte. "Es ist eine schöne Stadt geworden", sagte er, "wo auch Blumen, Wiesen und Wald ihren Platz haben." Die ganze Lebenswelt der Kinder spiegelte sich in der Stadt wieder und wohl auch mancher Wunschgedanke, wie die Stadt der Zukunft aussehen sollte. Mitarbeiterinnen aus der Gemeinde äußerten sich zu ihren Beobachtungen bei den Bautagen und sagten: "Die Kinder konnten aus vollen Legokästen schöpfen, waren sehr kreativ und lebten ihre Phantasie voll aus. So entstand aus kleinen und unscheinbaren Anfängen eine prachtvolle und äußerst vielgestaltige Stadt."
Catrin Baisch verknüpfte das Bauen mit inhaltlichen Impulsen aus den Gideon-Geschichten des Alten Testamentes aus der Bibel. In einer verzweifelten Krisensituation des Volkes Israel hat Gott Gideon ermutigt und stark gemacht, um die Rettung zu bewirken. "Scheinbare Kraft- und Ausweglosigkeit hat Gott in Erfolg und Sieg umgewandelt", sagte sie.
Die vielen Lego-Steine waren aus dem Fundus des Kinder- und Jugendwerkes der EmK. Gemeinden können dieses Material für Lego-Bauprojekte ausleihen, allerdings mit einer langen Vorlaufzeit, denn die Lego-Steine sind sehr beliebt. Fleißige Helfer haben nach dem Sonntag alle Bauwerke wieder auseinandergenommen und die Steine sortiert für das nächste Projekt "Legopolis", die Metropole, die jedes Mal anders aussieht.

Ferienprogramm am städt. Bauhof wieder erfolgreich

Kids hatten viel Spaß am zweiten Ferientag

(kc). „Schaufel, Bagger und Co.“ begeisterte erneut knapp 40 Kids zwischen 6 und 12 Jahren am Freitag, 28. Juli 2017 und es gab auch dieses Jahr wieder eine Warteliste, d. h. nicht alle Kinder konnten am beliebten Ferienprogramm der Stadt Kraichtal auf dem städt. Bauhof teilnehmen. Werkleiter Gerhard Süpfle begrüßte die aufgeregten Helfer, die teilweise im „Blaumann“ pünktlich um 9 Uhr im Traubenacker 30 erschienen und Manuel Mosebach teilte die Kinder den 3 Betreuern (AZUBIS und Praktikanten) zu. Jede/r konnte sich mit Brezeln oder Rosinenbrötchen und einem Getränk stärken, bevor es endlich los ging. Es wurde fleißig geschafft, Müll getrennt, Aufsitzrasenmäher und Schlepper (mit-)gefahren. In den Gruppen gab es nützliche Informationen über den Wasserkreislauf, wurden Wasserspiele und ein Bobbycar-Wettrennen gemacht. Die Mitarbeiter der Abteilung Tiefbau hatten einen großen Hügel aufgeschüttet, an dem „gebaggert“ werden konnte und die Teilnehmer lernten, wie man einen richtigen Gehweg macht, also „abzieht“ und Pflastersteine verlegt. Die Zeit bis zum Höhepunkt des Tages verging wie im Flug, denn kurz nach halb 12 gab es Eis für alle. Bürgermeister Ulrich Hintermayer ließ es sich nicht nehmen, anzusehen, was denn so alles beim Ferienprogramm auf dem Bauhof gemacht wurde. Die Kids berichteten glücklich und zufrieden vom Erlebten und wurden um 12 Uhr wieder von ihren (Groß-)Eltern, Tanten, Onkels etc. abgeholt. Das Stadtoberhaupt dankte allen am Projekt beteiligten und freute sich, dass es der Wettergott nach dem Regen der letzten Tage, gut mit „Schaufel, Bagger und Co.“ meinte.

Ferienprogramm OWK-Kraichtal 2017

Gleich zu Beginn der Sommerferien, am Freitag, 28. Juli, fand das Ferienprogramm des OWK-Kraichtal's statt. Das geplante Programm „Unterwegs auf dem Luchspfad" konnte leider nicht wie geplant durchgeführt werden. Durch Instandsetzungsarbeiten auf der Bahnstrecke Bruchsal-Durlach war das geplante Programm aus zeitlichen Gründen nicht realisierbar. Zum neuen Motto "Wandern, Natur und Spiele" fanden sich 22 Kid´s aus Kraichtal und Umgebung am Bahnhof in Münzesheim ein. Es ging mit einer interessanten Wanderung los wobei viele Naturfragen und Scherzfragen gestellt wurden. Unterwegs gab´s Getränke denn es war doch recht warm geworden. Nun kamen wir auch bald bei der OWK-Hütte im Haberkernen an, wo es mit Teewetttrinken mit langen Halmen begann. Anschließend war Mittagspause. Es gab Wurst vom Grill und Käsebrötchen. Frisch gestärkt wurden weitere interessante Spiele wie Säcke werfen, Moorlaufen, veranstaltet. An das zuvor entzündete Lagefeuer wurde von den Kid´s das Stockbrot über dem Feuer gebacken. Weitere Gruppenspielen z. B. Sackhüpfen folgten und zum Abschluss wurden die Gruppensieger festgestellt und mit einer Prämie belohnt. Am Ende wanderten wir zum Ausganspunkt dem Bahnhof in Münzesheim zurück. So ging ein unvergesslicher Tag viel zu schnell zu Ende. Einen besonderen Dank geht an die Betreuer Gudrun, Rosalinde, Jürgen, Karl-Heinz, Monika und Walter, die dieses Ferienprogramm begleitet haben.

Baseball Ferienprogramm 2017

American Baseball mit Bernard Zimmerman

Sonnenschein, bunte Fahnen und viel Spaß beim „Baseball Ferienprogramm 2017“ in Münzesheim! Bälle fangen mit großen Handschuhen, den Ball so weit wie möglich schlagen und um die 3 Bases rennen! Das alles haben die begeisterten Jungen und Mädchen auf dem Platz des FZG schnell gelernt und super umgesetzt.
Coach Bernard Zimmerman war wieder hochzufrieden und freut sich auf das nächste Baseball Ferienprogramm in 2018.

Ferienprogramm der Feuerwehr Kraichtal

Zum diesjährigen Ferienprogramm konnten 34 Kinder durch Stadtjugendwart Marco Henrich begrüßt werden. Gleich zu Beginn gab es eine Brandschutzerziehung, bei welcher das richtige Verhalten bei einem Brand erklärt sowie die Notrufnummer erlernt wurden. Wie ein Brandeinsatz für einen Feuerwehrangehörigen abläuft und welche spezielle Einsatzkleidung und persönliche Ausrüstung benötigt werden, konnte durch die anwesenden Einsatzkräfte vorgeführt werden. An den Stationen durften sich die Heranwachsenden das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) erklären lassen und es erkunden, bevor sie an der nächsten Station die hydraulischen Geräte aus dem HLF in Betrieb nehmen und selbst ausprobieren konnten. Beim Kistenlaufen wurde die Koordination und Teamarbeit gefordert, denn es musste mit leeren Getränkekisten eine gewisse Strecke zurück gelegt werden, bei welcher der Boden hierbei nicht berührt werden durfte. Der Wunsch vieler Kinder konnte auch erfüllt werden, eine Fahrt mit dem Löschgruppenfahrzeug durch Kraichtal. Beim Spritzspiel musste ein Tennisball über eine Rinne in eine Öffnung gespritzt werden. Einen Löschangriff selbst aufbauen konnte die Kinder auch, hier mussten die Schläuche selbst ausgerollt und das Strahlrohr angeschlossen werden, bevor der Befehl „Wasser marsch“ gegeben wurde. Nach dem Mittagessen wurde ein Topf mit Fett so stark erhitzt, dass dieses selbständig weiter brannte um demonstrieren zu können, welche verheerenden Folgen es hat, brennendes Fett mit Wasser zu löschen. Nach der Explosion wurde der Brand ganz einfach mit dem passenden Deckel abgelöscht. Wie gefährlich Spraydosen sein können, konnten die Kinder hautnah erleben, mehrere Dosen wurden in einen speziell angefertigten Käfig geworfen, der im unteren Bereich brannte. Einige Sekunden wurde es absolut still, einige hielten sich die Ohren zu, bevor die Explosion eine mehrere Meter hohe Flamme auslöste. Die Druckwelle konnte auch noch in mehreren Metern Entfernung gespürt werden. Zum Abschluss wurden noch einige Gesellschaftsspiele gespielt, bis die Kinder abgeholt wurden.

Text & Fotos: Edwin Lindacker

"Wir bauen ein Futterhäuschen"

Heimat- und Museumsverein Kraichtal

12 Kinder trafen sich vor dem Torwächterhaus in Münzesheim, um unter der Anleitung von Mitgliedern des Heimat- u. Museumsvereins Kraichtal ein Futterhäuschen zu basteln. Zuerst wurden die Kinder in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe begann sofort mit dem praktischen Teil. Es wurde geschraubt und gehämmert und nach vorliegendem Plan, den die Kinder auch mit nach Hause nehmen durften ein Futterhäuschen angefertigt. Für die zweite Gruppe der Kinder begann der Nachmittag mit einer kleinen Einführung zum Thema Winterfütterung für Vögel. Die Kinder bekamen den richtigen Umgang mit der Winterfütterung erklärt. Diese ist nur dann sinnvoll, wenn in wirklichen Notzeiten, bei Frost und Schnee gefüttert wird. Hat man aber mit der Fütterung begonnen, muss man auf jeden Fall ohne Pause weiterfüttern, solange das schlechte Wetter anhält. Die Vögel sind an ihre Futterstelle gewöhnt und würden sonst innerhalb von Stunden verhungern. Spätestens Ende Februar/ Anfang März sollte man aufhören zu füttern, damit die Vögel vor der Jungenaufzucht wieder an „Normalkost“ gewöhnt sind. Dann wurden die Plätze getauscht. Nachdem alle ihr Futterhäuschen fertig gestellt hatten, wurde als Belohnung noch „gebuttert“. Jeder durfte mithelfen aus frischer Schlagsahne Butter herzustellen. Nicht mit der elektrischen Küchenmaschine, sondern durch reine Muskelkraft musste die Sahne so lange im Butterfass gerührt werden, bis sich die Magermilch vom Rahm trennte. In kaltem Wasser wurde die Butter dann gewaschen und so lange geknetet, bis das Wasser herausgepresst war. Die Buttermilch wurde getrunken, zur selbstgemachten Butter gab es ein herzhaftes, selbstgebackenes Bauernbrot mit Marmelade oder frischen Gartenkräutern. Den Kindern hat es sehr gut geschmeckt, den Erwachsenen auch. Am Ende des Nachmittags versprachen alle Kinder das Futterhäuschen zu Hause an einem dafür geeigneten Platz aufzuhängen. Der Heimat- und Museumsverein bedankt sich bei allen Mitgliedern, die zum Gelingen dieses Nachmittages beigetragen haben.

SPD-Ortsverein Kraichtal-Mitte

Amerika nach dem Eis

Durch diese Sonderausstellung wurden 14 Kraichtaler Kinder und Jugendliche von der Museumspädagogin Frau Karl geführt. Sie sahen Mammuts, Bisons und Bodenfaultiere von gigantischer Größe, Riesenwölfe und Säbelzahnkatzen, mal als Skelett – z.B. einen drei Meter hohen aufrecht stehenden Kurznasenbär, eine der größten Bärenarten aller Zeiten - oder nachgebildet, wie ausgestopft. All diese Großtiere lebten in den Weiten Amerikas, als am Ende des Eiszeitalters ein Neuankömmling Amerika erreichte: der Mensch. Doch wer waren die ersten Amerikaner? Woher kamen sie? Wann und wie gelangten sie in die Neue Welt? Viele Fragen, die nicht alle erschöpfend beantwortet werden konnten, manche Antworten blieben Vermutungen. Die Ferienkinder erfuhren, dass es damals auf der gesamten Erde vermutlich nur 35000 Menschen lebten. Durch einige von ihnen geschah die früheste Besiedlung des amerikanischen Kontinents. Sie kamen aus der als Beringia bezeichneten Region zwischen Nordostasien und dem nordwestlichen Kanada. So, erfuhren die Museumsbesucher, nimmt die Archäologie Alaskas eine bedeutende Stellung ein, da dort entdeckte späteiszeitliche Fundstellen ein potentielles verbindendes Element zwischen Sibirien und Nordamerika darstellen. In manchen Tierskeletten wurden messerscharfe Pfeilspitzen gefunden, die die Ausstellung präsentiert. Ist also das Aussterben der Megafauna tatsächlich auf die gemeinschaftlich jagenden Menschen mit ihren Jagdwaffen zurückzuführen? Genau kann die Frage nicht beantwortet werden. Vermutet werden auch Naturkatastrophen, Meteoriten oder Nahrungsmangel. Sehr interessiert betrachteten die Besucher die archäologischen Funde aus Alaska, die ca. 15000 bis 10000 Jahre alt sind. Sie sahen Werkzeuge, Schnittspuren auf Knochen von erbeuteten Tieren, Fußspuren aus der Frühzeit der Besiedelung Amerikas durch Menschen und frühe Bildnisse, die ältesten Kunstwerke Amerikas. Fasziniert bestaunten sie die lebensgroße Rekonstruktion der „Las Palmas-Frau“ , die in eindrucksvoller Weise zeigt, wie die ersten Amerikanerinnen ausgesehen haben könnten.

Kontakt

Stadt Kraichtal
Rathausstraße 30
76703 Kraichtal-Münzesheim
07250 77-0
07250 77-75
E-Mail schreiben