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Schaufel, Bagger & Co. – Stadtwerke Kraichtal erleben

Städtisches Ferienprogramm wieder sehr beliebt

(kc). Am zweiten Ferientag, 27. Juli, meinte es Petrus wieder einmal gut mit den über 30 Kids zwischen sechs und zwölf Jahren. Nach einer kurzen Begrüßung durch Manuel Mosebach (Stadtwerke Kraichtal) und einer kleinen Stärkung, ging es in drei Gruppen los. Die Mitarbeiter der Stadtwerke in den Abteilungen Tiefbau, Grünanlagen und Wasserversorgung hatten sich erneut abwechslungsreiche Stationen einfallen lassen, um einen Einblick in die Tätigkeiten eines „Stadtwerke-Arbeiters“ zu bekommen. Es wurde „gebaggert“, Pflastersteine verlegt, mit einem Laubbläser ein Parcours absolviert, Aufsitzrasenmäher gefahren u. v. m.. Die beliebteste Station bei über 30 Grad war an diesem Vormittag die Wasser-Station. Hier konnten sich Groß und Klein abkühlen und alle hatten sichtlich Spaß dabei. Eine längere Warteschlange war auch beim „Schlepperfahren“ oder beim „Bobby-Car Rennen“ zu verzeichnen. Begleitet wurden die Kids von Laura Wagner (Praktikantin), Anabell Krauß (Auszubildende) und Carmen Krüger (Stadtmarketing), die auch immer wieder dafür sorgten, dass die Teilnehmer genügend Flüssigkeit zu sich nahmen, bei der großen Hitze. Nachdem nun fast alle gut abgekühlt waren, kam noch die Kühlung von Innen. Der Eiswagen aus Unteröwisheim wurde schon sehnlichst erwartet. Werkleiter Gerhard Süpfle erkundigte sich im Anschluss bei den Kindern, was sie am Vormittag alles gemacht haben und sah nur in frohe Gesichter. So wurden alle glücklich und zufrieden um 12 Uhr von ihren Eltern, Großeltern etc. abgeholt. Ein Dank geht an alle Beteiligten, die vor und hinter den Kulissen zum Gelingen des Ferienprogramms beigetragen haben, besonders bei den „Männern von den Stadtwerken“, die ihr Gelände extra für die Kinder vorbereitet und bereitgestellt hatten.

Hügelhelden.de war auch dabei!! Das Video ist zu finden unter: https://xn--hgelhelden-9db.de/lauter-kleine-bauhofmeister/

Rückblick Ferienprogramm 2018 „OWK-Kraichtal“

Unterwegs auf dem Luchspfad
Am Donnerstag, den 26. Juli, fand das Ferienprogramm des OWK-Kraichtal statt. Unter dem Motto „Unterwegs auf dem Luchspfad“ fanden sich 20 Kids um 9.00 Uhr in Münzesheim am Bahnhof ein. Mit der Stadtbahn fuhren wir nach Baden-Baden. Nun ging es mit dem Bus auf die Schwarzwaldhochstraße. An der Haltstelle Plättig durften wir zur Mittagszeit alle aus dem Bus aussteigen. Hier wurden wir von unserem OWK- Proviant- und Getränkefahrzeug erwartet, welches uns mit Essen und Getränken versorgte. Frisch gestärkt ging es los mit der Wanderung auf dem ca. 4,0 km langen Luchspfad.
Der Luchspfad Baden-Baden will über die Lebensweise des Luchses Informieren, Ängste und Vorbehalte abbauen und die Akzeptanz für das „Pinselohr“ fördern. Auf verschlungenen Waldwegen wurde uns viel Wissenswertes über den Luchs dargestellt. Wie zum Beispiel, schleichen wie ein Luchs, springen wie ein Luchs, spähen wie ein Luchs, hören wie ein Luchs und vieles mehr. Nach ca. 3h waren wir wieder am Ausgangspunkt der Wanderung angekommen. Hier wurden wir nochmals mit Getränken und Vesper versorgt. Mit dem Bus und Bahn  fuhren wir zurück nach Kraichtal.  Leider mussten wir in diesem Jahr mit Zugausfällen und Standzeiten auf der Bahnstrecke ausharren und wir kamen leider etwas später zurück als geplant.
So ging ein unvergesslicher Tag zu Ende. Einen besonderen Dank geht an die Betreuer Gerda, Gudrun, Walter, Karl-Heinz und Jürgen.

Wir bauen ein Futterhäuschen

Sieben Mädchen und sechs Jungs trafen sich am 7. August in Münzesheim, um unter der Anleitung von Mitgliedern des Heimat- und Museumsvereins Kraichtal ein Futterhäuschen zu bauen. 
Zuerst wurden zwei Gruppen gebildet, von denen die eine sofort mit dem praktischen Teil begann. Es wurde geschraubt und gehämmert und nach vorliegendem Plan, den die Kinder auch mit nach Hause nehmen durften, ein Futterhäuschen angefertigt. 
Für die zweite Gruppe begann der Nachmittag mit einer kleinen Einführung zum Thema richtige Winterfütterung von Wildvögeln. Die Kinder bekamen den richtigen Umgang mit der Winterfütterung erklärt. Diese ist nur dann sinnvoll, wenn in wirklichen Notzeiten, bei Frost und Schnee, gefüttert wird. Hat man aber mit der Fütterung begonnen, muss man auf jeden Fall ohne Pause weiterfüttern, solange das schlechte Wetter anhält. Die Vögel sind an ihre Futterstelle gewöhnt und würden sonst innerhalb weniger Stunden verhungern. Spätestens Ende Februar/Anfang März sollte man aufhören zu füttern, damit die Vögel vor der Jungenaufzucht wieder an „Normalkost“ gewöhnt sind. 
Nachdem alle ihr Futterhäuschen fertig gestellt hatten, wurde als Belohnung noch „gebuttert“. Jeder durfte mithelfen, aus frischer Schlagsahne Butter herzustellen. Nicht mit der elektrischen Küchenmaschine, sondern allein durch Muskelkraft musste die Sahne so lange im Butterglas gerührt werden, bis sich die Magermilch vom Rahm trennte. In Eiswasser wurde die Butter dann gewaschen und so lange geknetet, bis das Wasser herausgepresst war. Die Buttermilch wurde getrunken und zur selbst gemachten Butter gab es ein herzhaftes, selbst gebackenes Bauernbrot mit Marmelade oder frischen Gartenkräutern. Am Ende eines gelungenen Nachmittages versprachen alle Kinder, das Häuschen zu Hause an einem dafür geeigneten Platz aufzuhängen.

 

Into The Wild - Ab in die Wildnis

Abenteuertage mit dem CVJM Münzesheim und der EmK in freier Natur

Zwei Abenteuertage erlebten 20 Kinder zwischen 9 und 13 Jahren beim Ferienprogramm des CVJM Münzesheim zusammen mit der Münzesheimer Gemeinde der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK). Mitarbeiter aus beiden Gruppierungen hatten draußen in der freien Natur ein spannendes Programm vorbereitet. Trotz des trockenen Sommers machte gerade an diesen beiden Tagen das Wetter einen Strich durch die Rechnung - und es regnete zeitweise. Doch man war ja flexibel. Also: Programm umplanen und zunächst die Räume des CVJM-Jugendhauses nutzen zum gegenseitigen Kennen lernen. Doch dann ging es trotz Regen hinaus zum Geländespiel im Wald. Später bauten die Mitarbeiter mit den Kinder Zelte auf, so genannte „Kröten“, eine Miniversion der großen Fahrtenzelte. Ein Lagerfeuer wurde entfacht und Calzone in der Glut gebacken, die köstlich schmeckte. Eine Nachtwanderung mit Mutprobe beschloss den Tag, verbunden mit einer Andacht im Fackelschein über Jesus als das Licht der Welt. Die Fackeln im Dunkeln machten diese Aussage über Jesus sehr anschaulich. Geschlafen wurde tapfer unter freiem Himmel, der erfreulicherweise weitgehend dicht hielt. Die Zelte waren nur fürs Gepäck gedacht. Am zweiten Tag gab‘s wieder viel „Action“, diesmal aber auf dem „Scout-Stückle“ hoch über Münzesheim, mit Bastelarbeiten, einem weiteren Geländespiel und Mittagessen am Lagerfeuer.

Diese und ähnliche Abenteuer kann man mit den Scouts im CVJM Münzesheim wöchentlich erleben, immer mittwochs mit Andi Thomas und dem Scoutteam bis zum nächsten „Into the Wild“. Die Kinder wären sofort wieder dabei!

 

Sonderführung für Kraichtaler Schüler im Naturkundemuseum in Karlsruhe: Flusspferd am Oberrhein

Organisiert vom SPD Ortsverein Kraichtal-Mitte

Geologische Belege, Tier- und Pflanzenpräparate, Originalfossilien und Modelle veranschaulichen im Karlsruher Naturkundemuseum, wie es in der Zeit von vor etwa 126.000 bis 11.700 Jahren im Oberrheingebiet aussah. Als die Museumspädagogin der Besuchergruppe erzählte, dass wir seit etwa 2,6 Millionen in einem Eiszeitalter leben staunten alle. Und das besonders in Anbetracht des heißen Sommers. Laut Definition von Eiszeitalter ist immer dann Eiszeit, wenn beide Pole das ganze Jahr über mit Eis und Schnee bedeckt sind. Dabei ist das Klima jedoch nicht immer eisig kalt, sondern Kalt- und Warmzeiten wechseln sich ab. Die letzte abgeschlossene Warmzeit begann vor ca. 126.000 Jahren  und endete vor etwa 115.000 Jahren. In dieser Zeit waren die Jahresmitteltemperaturen mehrere Grad höher als heute. In diesem langen Zeitraum  wanderten  Tiere aus Afrika und Asien nach Süd- und Mitteleuropa und erreichten schließlich auch das Oberrheingebiet. Da damals der Rhein noch nicht begradigt war, floss er mit vielen Seitenarmen durch die Rheineben und beanspruchte dabei viel Platz zwischen Schwarzwald und Vogesen. In diesem Sumpfgebiet mit üppiger Vegetation fühlten sich Wasserbüffel aus Asien, Flusspferde und Waldelefanten aus Afrika und Waldnashörner besonders wohl. Anhand von nachgebildeten Tiermodellen und Tierpräparaten konnte sich die Besucher ein Bild von der Größe und Stärke dieser Tiere machen. Die Schüler erfuhren, dass sich Flusspferde tagsüber überwiegend im Wasser aufhalten, weil sie kein Fell haben, das ihre empfindliche Haut vor starker Sonneneinstrahlung schützt. Aber bei einbrechender Dunkelheit steigen sie aus den Fluten und gehen nachts auf Nahrungssuche. Da Flusspferde schlechte Augen haben, reagieren sie oft aggressiv auf andere Tiere und Menschen. Aber nicht nur Pflanzenfresser machten sich damals im Oberrheingebiet breit. Funde belegen, dass in der Warmzeit auch Leoparden das Gebiet besiedelten.
Gleichzeitig lebten aber in jener Zeit auch Tiere, die wir heute noch in Deutschland finden, wie zum Beispiel Fuchs und Biber. Bei dieser Gelegenheit erfuhren wir auch, dass Biber in  einer „Burg“ wohnen und die beiden Vorderzähne der Biber gelb-orange sind, weil darin Eisen eingelagert ist. Damit die Biber auch dickere Stämme „fällen“ können müssen diese Zähne besonders hart sein. Diese Härte erreichen sie durch Einlagerung von Eisen. Außerdem wachsen die Zähne nach. 
In der, der Warmzeit folgenden Kaltzeit ab etwa vor 115.000 Jahren bis vor ca. 11.700 Jahren war es deutlich kälter wie heute. Etwa so, wie wir uns heute Eiszeit vorstellen. Deshalb zogen sich ein großer Teil der Tiere der Warmzeit, die ursprünglich aus Asien und Afrika eingewandert waren, dorthin zurück. Aus den nördlichen Gefilden der Erde flüchteten Rentiere, Moschusochsen und Höhlenbären Richtung Süden und wurden für viele Tausend Jahre am Oberrhein heimisch. Knochen- und Zahnfunde belegen dies.
Vor circa 10.000 Jahren kam die Wärme zurück und die Tiere der Kältezeit zogen wieder nach Norden und Osten.
Während der Führung betrachten und befühlten die begeisterten Jugendlichen die Exponate, die unsere Museumsführerin mitgebracht hatte. Wie zum Beispiel der Oberkiefer des Bibers, Backenzähne eines Bären, das weiche und dichte Fell eines Rentieres oder ein Keil aus Feuerstein.
Leider war die einstündige Führung schnell vorbei, aber im nächsten Jahr wird ja wieder eine Fahrt ins Naturkundemuseum in Karlsruhe angeboten.

Kontakt

Stadt Kraichtal
Rathausstraße 30
76703 Kraichtal-Münzesheim
07250 77-0
07250 77-75
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