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LEADER

LEADER ist ein Förderprogramm der Europäischen Union und des Landes Baden-Württemberg für den ländlichen Raum. Ziel ist, die ländlichen Regionen sozial, kulturell und wirtschaftlich zu stärken. Besonders wichtig: Entwicklungsinitiative und Projekte sollen von den Akteuren der Region selbst ausgehen.

Aufgrund der erfolgreichen Bewerbung kann sich der Kraichgau über zusätzliche Fördermittel freuen. Für das LEADER-Aktionsgebiet Kraichgau wurde ein Verein gegründet.

Nähere Informationen zu LEADER im Kraichgau finden Sie unter: www.leader-kraichgau.de

Kraichgau gestalte mit

DER KRAICHGAU: LEBENS- UND LIEBENSWERTER LÄNDLICHER RAUM

Wie eine ländliche Insel liegt der Kraichgau inmitten einer sonst durch Großstadtstrukturen geprägten Region. Er ist eine sehr alte, gewachsene Kulturlandschaft, charakterisiert durch Korn und Wein, durch gute Naherholungsmöglichkeiten und vor allem durch Menschen, die sich eine regionale Identität bewahrt haben. Aber das ländliche Leben hat nicht nur Vorteile: Nahversorgung, Arbeitsplatzangebot und Verkehrsinfrastruktur dünnen aus, viele – vor allem junge - Menschen - zieht es in die Städte. Da sind Ideenreichtum, Zusammenarbeit und die Beteiligung der Einwohnerinnen und Einwohner, der Unternehmen, Vereine, Verbände und Initiativen gefragt, um das Leben auf dem Lande weiterhin attraktiv zu gestalten. Siebzehn Städte und Gemeinden von Malsch bis Gemmingen und von Meckesheim bis Oberderdingen haben sich dieser Herausforderung gestellt und bewerben sich um den Status einer LEADER-Region.

Wir laden Sie ein, Ihre Heimat mitzugestalten. Auf diesen Seiten können Sie:

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LEADER-Arbeitsgruppe „Kulturlandschaft Kraichgau“

Was ist eine LEADER-Arbeitsgruppe? Die Arbeitsgruppen sind themenspezifische Foren, die im Rahmen des LEADER-Prozesses zur Mitgestaltung eingerichtet wurden. Dort können spezielle Themen, die von den Mitgliedern der Arbeitsgruppe eingebracht werden, intensiver betrachtet werden. In den Arbeitsgruppen sind Betroffene, Interessierte und Experten zum jeweiligen Thema vertreten, die thematische Fragestellungen diskutieren wollen und die Region gemeinsam in diesen Bereichen stärken möchten. Es ist auch möglich, dass die Arbeitsgruppe eigene Projektvorschläge entwickelt und sich so in den Förderprozess einbringt.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Das Team der LEADER Geschäftsstelle

Dorothee Wagner & Sabine Hentschel
Geschäftsstelle LEADER Kraichgau/
Regionalentwicklung Kraichgau e.V.
Schlossstraße 1
74918 Angelbachtal
07265 9120-21
0174 2472158
07265 9120-41
wagner(@)kraichgau-gestalte-mit.de
www.kraichgau-gestalte-mit.de

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Presseberichte

Die vorerst letzten LEADER-Projekte wurden ausgewählt

Das LEADER-Auswahlgremium hat in seiner Sitzung am Montag, 18. November, in Gemmingen, die letzten Fördergelder aus Brüssel in der Region verteilt. Insgesamt etwas über 2,8 Millionen Euro wurden seit 2016 ausgeschüttet und damit 40 Projekte aus unserer Region unterstützt. In der letzten Sitzung wurden die Restgelder in Höhe von 460.000 € an neun Vorhaben aus der Region gebunden. Die Umsetzungsideen spiegeln dabei eindrucksvoll wieder, was LEADER in der Region unterstützen und bewirken kann: Von der Brauchtumspflege über frei zugängliche Freizeitangebote oder Lehrpfade werden auch kleine Unternehmen aus der Region gestärkt, die sich in den Bereichen Kulturlandschaft, Tourismus, Fachkräftenachwuchs oder Innenentwicklung engagieren. Die Vorhaben werden in Oberderdingen, Kürnbach, Zaisenhausen, Sulzfeld, Zuzenhausen, Sinsheim-Rohrbach, Sinsheim-Dühren, Sinsheim-Hoffenheim und Waibstadt umgesetzt. Eine genaue Beschreibung findet sich auf www.kraichgau-gestalte-mit.de.
Die Förderung wird in der Region durch den Verein Regionalentwicklung Kraichgau e. V. abgewickelt. Dieser hat von der EU und dem Land die Hoheit über die Auswahl der Förderprojekte erhalten. Die Entscheidung über die Vergabe der Gelder fällt das Auswahlgremium, dass die Bevölkerung und Interessensgruppen des Kraichgaus wiederspiegelt: von jung bis alt sowie aus den Bereichen Umwelt, Soziales, Kultur, Architektur, Wirtschaft und Kommunen.
Mit der Verteilung der letzten Gelder fällt zugleich der Startschuss einer Neubewerbung als LEADER-Region. Die Trägerkommunen und die Landkreise möchten das Förderprogramm im Kraichgau fortführen und rufen daher alle Interessierten auf, sich bei denen im nächsten Jahr startenden Konsultationen zu beteiligen, um wiederum eine gute und erfolgreiche Bewerbung in Stuttgart einreichen zu können. LEADER lebt von den Menschen in der Region, die gemeinsam bestimmen, welche Themen besonders wichtig sind und welche Ziele für die zukünftige Entwicklung angestrebt werden sollen.
Doch auch die Fördermittelvergabe geht weiter. Der Verein kann weiterhin nach einer ähnlichen Prozedur Gelder des Bundes für Kleinprojekte vergeben. Vorhaben, die maximal 20.000 € kosten und im Jahr 2020 umgesetzt werden sollen, können sich noch bis 15.12.2019 bewerben. Interessierte Projektträger größerer Projekte könnten noch eine letzte Förderchance im nächsten Jahr haben: mögliche Restgelder anderer LEADER-Regionen werden freigegeben. Die LEADER-Geschäftsstelle steht für Auskünfte zur Verfügung.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Geschäftsstelle LEADER Kraichgau/ Regionalentwicklung Kraichgau e. V.
Dorothee Wagner, Leitung der Geschäftsstelle
Schlossstraße 1, 74918 Angelbachtal
 07265 9120-21
E-Mail: wagner(@)kraichgau-gestalte-mit.de

Großer Kostenzuschuss für kleine Projekte - Das Förderprogramm Regionalbudget ist gestartet! Bewerbungen für 2020 sind ab heute möglich

Das neue Förderprogramm Regionalbudget will kleinere Investitionen bis 20.000 € netto mit einem kräftigen Zuschuss von 80% der Kosten unterstützen. Im Fokus stehen tolle Ideen, die von Vereinen umgesetzt werden oder die Lebensqualität der Bewohner im Blick haben und der Allgemeinheit dienen. Die Fördergelder werden vom Bundesministerium für Landwirtschaft und dem Land Baden-Württemberg zur Stärkung des Ländlichen Raums unserem Verein zur Weitergabe bereit gestellt. Nun wurde die erste Runde der Fördergelder durch den Auswahlausschuss des Vereins vergeben. In Jahr 2019 musste eine Besonderheit gemeistert werden: Weil der Landtag die Richtlinie erst noch verabschieden musste, wurde das Geld verspätet ausgelobt. Die Projekte müssen aber bis Ende des Jahres umgesetzt werden, es muss also nun schnell gehen mit der Umsetzung. Insgesamt wurden sieben Projekte ausgewählt, die zusammen über 80.000 € an Fördermitteln ausgezahlt bekommen.

  • Die Gemeinde Malsch hat zwei Projekte eingereicht, die beide zum Ziel haben den Platz neben der neuen Dorfscheune zu beleben. Es sollen acht Marktschirme angeschafft werden, deren Ankerhülsen in den Boden einbetoniert werden. Diese sollen als Schattenspender und Regenschutz dienen. Als weiteres Projekt möchte die Gemeinde Malsch mobile Markthütten aus Holz anschaffen und diese Vereinen und Unternehmen aus dem Ort für Festlichkeiten oder Märkte zur Verfügung stellen. Hauptsächlich sollen sie auf dem Platz bei der Dorfscheune aufgestellt werden, können aber z.B. auch in den Weinbergen platziert werden.
  • Der Bürgerbahnhof in Sulzfeld möchte in die Akustik in den beiden Sälen investieren und sogenannte Absorber anbringen, um gerade bei größeren Gesellschaften eine bessere Lautstärkeregulation hinzubekommen. Außerdem sollen an einigen Fenstern die historischen Klappläden wieder installiert werden.
  • Auf der Burg Ravensburg will die Eigentümergemeinschaft die Außenmauern sanieren, von Efeu befreien und in Stand setzen. Diese Arbeiten sind dringend nötig und sollen die Ravensburg als beliebtes Ausflugsziel auch in Zukunft attraktiv halten.
  • Der TV Flehingen zieht bald in die neue Schlossgartenhalle um und nimmt dies zum Anlass für neue Anschaffungen. Um das große Angebot an Übungsstunden für Eltern-Kind, Kinder, Jugend und Senioren sowie den Gesundheitssport weiter attraktiv zu halten, möchte der Verein in neue Sportgeräte investieren.
  • Der Lammplatz in Adelshofen wurde bereits mit einem Brunnen neu gestaltet. Nun soll das Element Wasser noch erlebbarer gemacht werden. Entlang des Platzes fließt der Nesselbach. Der Böschungsbereich soll daher durch Sitzstufen umgestaltet werden und der Ortsplatz dadurch für Besucher und Einheimische aufgewertet werden.
  • Die Gemeinde Angelbachtal begrüßt das ganze Jahr über zahlreiche Besucher im Schlosspark Eichtersheim. Vor kurzem wurden verschiedene Wanderwege neu ausgeschildert, die ebenfalls dort lang laufen. Um das Verweilen im Schlosspark und der Natur um Angelbachtal einfacher zu gestalten sollen zwei Waldsofas und neue Wanderbänke aufgestellt werden.

Für das Jahr 2020 werden insgesamt 200.000 € an Fördergeldern ausgeschrieben, um die sich ab heute beworben werden kann. Bewerbungsschluss ist der 15. Dezember 2019. Eingereicht werden können Ideen, die noch nicht begonnen wurden und im kommenden Jahr umgesetzt werden sollen. Unterstützt werden Investitionen, wie Bauprojekte oder Anschaffungen. Beispiele sind Maßnahmen zur Dorfgestaltung wie Wege, Freiflächen oder Plätzen, Anschaffungen für Vereinsaktivitäten, öffentliche Toiletten, Freizeiteinrichtungen für die Jugend, Lehrpfade, Investitionen in die Grundversorgung auf dem Land oder zur Vermarktung von regionalen Produkten, für Begegnungsstätten oder Mitfahrerbänke und so weiter.
Die Besonderheit des Förderprogrammes ist seine Ausrichtung auf kleine Projekte, die die Gesamtkosten von 20.000 € netto nicht überschreiten. Von diesen Kosten können 80% über das Förderprogramm finanziert werden. Die Förderprojekte müssen den Ort und/oder den Kraichgau unterstützen und eine Verbesserung erzielen. Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Unternehmen, Vereine, Kirchen, Landwirte oder Kommunen. Anträge sind bei der Geschäftsstelle des Regionalentwicklung Kraichgau e.V. in Angelbachtal einzureichen. Bewerbungsunterlagen stehen unter www.kraichgau-gestalte-mit.de bereit.

Wer Fragen zur LEADER-Förderung hat, kann sich jederzeit an die Geschäftsstelle des Regionalentwicklung Kraichgau e. V. in Angelbachtal wenden. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Geschäftsstelle LEADER Kraichgau/ Regionalentwicklung Kraichgau e.V.
Dorothee Wagner, Leitung der Geschäftsstelle
Schlossstraße 1, 74918 Angelbachtal
 07265  9120-21
wagner(@)kraichgau-gestalte-mit.de

Vereine und Dorfgemeinschaften aufgepasst: kleine Projekte bis 20.000 € können großzügige Förderung erhalten

Das Regionalbudget ist ein neues Förderprogramm das vom Verein Regionalentwicklung Kraichgau verwaltet wird. Es gilt nur für Vorhaben, die in den Gemeinden im Ländlichen Raum innerhalb der LEADER-Kulissen umgesetzt werden.
Unterstützt werden Investitionen, wie Bauprojekte oder Anschaffungen. Die Besonderheit des Förderprogrammes ist seine Ausrichtung auf kleine Projekte, die mit einem sehr attraktiven Fördersatz unterstützt werden. Dies soll vor allem Bürgerprojekten und engagierten Vereine helfen, die sich für ihren Ort einsetzen. Die Bedingungen in Kürze: Das eingereichte Förderprojekt darf Gesamtkosten von 20.000 € netto nicht überschreiten. Von diesen Kosten können 80% über das Förderprogramm finanziert werden.
Gefördert werden Investitionen im Bereich der Dorfentwicklung, von Infrastruktur (z.B. touristisch) oder zur Grundversorgung auf dem Land. Die Förderprojekte müssen den Ort und/oder die Region unterstützen und eine Verbesserung erzielen. Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Unternehmen, Vereine, Kirchen, Landwirte oder Kommunen. Anträge sind bei der Geschäftsstelle des Regionalentwicklung Kraichgau e.V. in Angelbachtal einzureichen. Bewerbungsunterlagen stehen unter www.kraichgau-gestalte-mit.de bereit. Bewerbungen können bis zum 21. Oktober, eingereicht werden. Im Förderjahr 2019 gibt es eine Besonderheit. Da das Regionalbudget dem Jährlichkeitsprinzip unterliegt, müssen Projekte innerhalb eines Kalenderjahrs umgesetzt und ausgezahlt sein. Das heißt für das Jahr 2019: Es können nur Bewerbungen für sofort umsetzbare Projekte angenommen werden, die innerhalb weniger Tage im November 2019 beschafft und bezahlt werden. Alle anderen Antragsteller können Anfang 2020 starten, die Bewerbungsfrist für diese Projekte wird wahrscheinlich Mitte Dezember 2019 sein. Wichtig: Es darf erst dann mit dem Projekt begonnen werden (z.B. ein Auftrag erteilt werden), wenn eine Bewilligung erteilt wurde. Bereits vorher begonnene Projekte sind von der Förderung ausgeschlossen.
Größere Projekte mit einem Investitionsvolumen von bis zu 600.000 € können sich noch bis zum 28. Oktober um Gelder aus dem LEADER-Förderprogramm bewerben. Der Fördersatz beträgt zwischen 40 und 60%.
Ausführliche Informationen erhalten Sie bei der LEADER-Geschäftsstelle.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Geschäftsstelle LEADER Kraichgau/ Regionalentwicklung Kraichgau e.V.
Dorothee Wagner, Schlossstraße 1, 74918 Angelbachtal, 07265  9120-21, E-Mail: wagner(@)kraichgau-gestalte-mit.de

Offene Jugendwerkstatt Oberderdingen weiht neuen Schulungsraum ein

LEADER-Fördermittel für Umbau erhalten
Die Offene Jugendwerkstatt Oberderdingen (OJWO) hat durch LEADER-Fördermittel, finanzielle Unterstützung der Gemeinde Oberderdingen sowie durch Eigenmittel einen neuen Schulungsraum  erhalten. Zur offiziellen Einweihung des neuen Schulungsraumes lädt die Offene Jugendwerkstatt Oberderdingen alle Förderer, Sponsoren und Unterstützer am Freitag, 13. September, 18 Uhr ein. Vertreter der LEADER-Aktionsgruppe und Bürgermeister Nowitzki werden dabei den Raum seiner Bestimmung übergeben und die Fördermaßnahme damit offiziell abschließen.
Die Offene Jugendwerkstatt Oberderdingen hatte sich zur Umsetzung dieser Baumaßnahme im Frühjahr 2018 um LEADER-Fördermittel beworben, die im Februar 2018 von der lokalen LEADER-Aktionsgruppe bewilligt wurden. Das Gesamtvolumen des förderfähigen Betrags beläuft sich auf knapp 37.318 € brutto.
Die Gemeinde Oberderdingen sicherte der OJWO sofort auch den für die Förderung notwendigen Pflicht-Anteil der Kommune von 10 % der Gesamtkosten zu. Die LEADER-Fördersumme deckt 60 % der Netto-Investitionskosten ab. Den verbleibenden Betrag von rund 16.127 € brutto musste die OJWO aus eigenen Mitteln aufbringen, weshalb der Verein neben Sachspenden für die Werkstatt nach wie vor auf Geldspenden privater und gewerblicher Unterstützer angewiesen ist. Zusätzlich muss die zugesagte LEADER-Fördersumme bis zur Auszahlung durch das Regierungspräsidium Karlsruhe im Frühjahr 2020 zwischenfinanziert werden, wozu die Aufnahme eines Kredites unumgänglich war. In den oben genannten Gesamtkosten sind Eigenleistungen der Mitglieder im Alter von 8 bis 80 Jahren in rund 350 Stunden, wie z. B. Abbrucharbeiten, Rückbau, Malerarbeiten usw. nicht enthalten. Diese sind leider nicht förderfähig.
Der Start der Baumaßnahmen wurde Mitte November 2018 mit einer kleinen Feier unter Anwesenheit von Bürgermeister Thomas Nowitzki, Vertretern der LEADER-Aktionsgruppe und des OJWO- Lenkungskreises begangen. Dabei wurde das Förderschild überreicht, das in der Werkstatthalle auf die Förderung hinweist.
Die ehemalige Abstellfläche ist inzwischen zum attraktiven Seminarraum umgestaltet worden; bald kann hier sowohl die Vorbereitung geplanter Projekte als auch deren Dokumentation unter Nutzung moderner Medien erfolgen. Ebenso sind hier Schulungen mit Referenten geplant, wie z.B. ein Bewerbungstraining für Auszubildende.
Im Jahr 2017 wurde die Offene Jugend Werkstatt Oberderdingen und der gleichnamige gemeinnützige Verein gegründet. In der Halle in Flehingen ist ein „Haus der Generationen“ entstanden. Kinder, Jugendliche und Senioren arbeiten gemeinsam an Ideen und Instandsetzungen auf dem Gebiet der Technik, Naturwissenschaft, Naturschutz und Kunst. Kinder sollen hier die Möglichkeit haben praktische Fähigkeiten zu erlernen. Neugier soll geweckt und Talente gefördert werden. Jung und Alt lernen und arbeiten hier gemeinsam. Es gibt „offene Werkstattstunden“ und zahlreiche Workshops, die als geführte Veranstaltungen zu bestimmten Arbeiten angeboten werden.
Parallel zur praktischen Tätigkeit in der Werkstatt muss vorbereitend und vertiefend theoretisches Wissen vermittelt werden, dazu ist ein von der Werkstatt thermisch und akustisch abgetrennter Schulungsraum notwendig. Dafür bot sich eine circa 45 qm große Abstellfläche im Obergeschoss der 300 qm großen Werkstatthalle an.
Ziel war ein heller, beheizbarer und attraktiver Raum in unmittelbarer Nähe und Ergänzung zur Werkstatt. Um die Auflagen des Brandschutzes und der Arbeitsplatzverordnung zu erfüllen, waren Umbauten hinsichtlich Statik, Dämmung, Heizung sowie Elektro- und Netzwerkinstallation notwendig.
LEADER ist ein Förderprogramm der Europäischen Union und des Landes Baden-Württemberg für den ländlichen Raum. Ziel ist, die ländlichen Regionen sozial, kulturell und wirtschaftlich zu stärken. Besonders wichtig: Entwicklungsinitiative und Projekte sollen von den Akteuren der Region selbst ausgehen. Die Abkürzung LEADER steht für „Liaison entre actions de développement de l´économie rurale“ (Verbindung von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft).
Förderung und Kostenplan
Bei einer Netto-Förderung durch LEADER von 60 % ergibt sich die Aufteilung der Brutto-Gesamt- Kosten von 33.700 € wie folgt:
Anteil der Kommune:          3.371 € brutto (10% der Förder-Gesamtkosten)
Eigenanteil der OJWO:     16.127 € brutto
Anteil LEADER:                  17.460 € brutto
Nicht förderfähig:  circa 350 Stunden Eigenleistung der Mitglieder
Sponsoren
- Volksbank Stiftung
- Karl-Fischer-Stiftung
- Architekturbüro Günther Meerwarth
- Dr. Bertold-Moos-Stiftung
- Kieselmann GmbH
- Schwarz Rohstoff GmbH
- Rostan GmbH
- Diverse private Spender
Beteiligte Handwerker
Innenausbau: Schreinerei Jochen Weber, Kraichtalstr. 32, OD-Flehingen
Fenster: App-Fenster GmbH Hauptstr. 164, Zaisenhausen
Dacharbeiten: Otmar Feldmann, Am Brückle 12, 75038 OD-Flehingen
Klimaanlage: Rostan GmbH Bad + Heizungen, Schillerstr. 11, Oberderdingen
Außentreppe: Schwarz Rohstoff GmbH, Robert-Bosch-Ring 23, OD-Flehingen
Entsorgung: Schwarz Rohstoff GmbH, Robert-Bosch-Ring 23, OD-Flehingen
Elektroarbeiten/IT: Jörg Martin Elektrotechnik, Lange Gasse 29, 75015 Bretten
Ofen:/Kamin: Reiser-Star e. K., Hauptstr. 55, 74858 Aglasterhausen
Statik/Bauplanung: Günther Meerwarth, Architektenbüro Heiliggrund 29, Oberderdingen
Brandschutz: Holger Schneefeld Brandschutzdienstleistungen, Friedenstraße 6/1, Flehingen
Eigenleistung der OJWO
Projektleitung, Bauleitung, Stemm- und Abbrucharbeiten, Rückbau Heizung/Lüftung, Rückbau Elektroinstallation, Malerarbeiten, Gerüstbau, Montagearbeiten Außentreppe, Dokumentation und Pressearbeit.

Reitschule in Sulzfeld hat neue Reithalle

Claudia Kohm aus Sulzfeld ist Pferdebegeistert. Bereits seit einiger Zeit betreibt sie mit ihren eigenen Pferden eine Kinderreitschule. Die Wartelisten für die Angebote waren lang und zudem war das Angebot sehr wetterabhängig. Ein wirtschaftlicher Betrieb war nicht möglich. Es gab keine Reithalle, keine sanitären Anlagen und das Angebot musste mit wei-teren Pferden ausgebaut werden. Claudia Kohm wollte ihr Hobby zum Beruf machen und bewarb sich um Fördermittel aus dem LEADER-Programm. Das Programm unterstützt Exis-tenzgründungen von Frauen, in dem Teile der Kosten für die Startinvestitionen übernom-men werden. Dieser Förderbereich von LEADER nennt sich „Innovative Maßnahmen für Frauen im Ländlichen Raum“, kurz IMF. Die Anfangsinvestitionen waren der Bau einer Reit- und Aktionshalle, eines Theorieraums, eines Pferdeklassenzimmers und einer Sattelkam-mer als Praxisraum. Besonderen Wert bei dem Betrieb der Reitschule legt Claudia Kohm vor allem auf soziale Aspekte. Kinder und Jugendliche sollen davon profitieren, die auf-grund finanzieller oder anderer Beeinträchtigung keinen Zugang zum Umgang mit Pferden hätten. Die Reitschule wird nach Hippolini umgesetzt. Hippolini ist ein spezielles Lizenz- und Qualifizierungsprogramm und steht für pädagogisches Reiten. Ein großer Teil des Konzeptes ist die Vermittlung eines verantwortungsvollen Umgangs mit Tier und Mensch. Neben Pferd und Sattel kommen auch Spielsachen, Videovorführungen, Bücher, Malstifte und Zeichenblöcke zum Einsatz. Dabei steht auch der ländliche Raum und das besondere Ver-hältnis zu Tieren im Vordergrund. Das LEADER-Auswahlgremium befürwortete das Vorhaben und erkannte an, dass mit dem Vorhaben ein neues Freizeitangebot in Sulzfeld geschaffen wird und Kinder und Jugendliche an Tiere und deren Haltung herangeführt werden. Das Grundstück liegt an einem Wanderweg. An Sonntagen soll Kaffee und Kuchen angeboten werden, in der kalten Jahreszeit Glühwein. Damit würden auch die örtlichen Bäckereien mit neuen Absatzmöglichkeiten unterstützt. Auch dies erkannte das Auswahlgremium an. Nach längerer Planungs- und Bauzeit wurde der Reiterhof mittlerweile fertiggestellt. Ende Mai zogen die Ponys ein, auch Missy und Carry unterstützen Claudia Kohm jetzt als tierische Mitarbeiter. Die Halle wird bereits rege genutzt, unter anderem mit einem Pony-Führerschein im Sommerferienprogramm. Sulzfelds Bürgermeisterin und Vorsitzende des LEADER-Vereins, Sarina Pfründer, nahm dies zum Anlass für einen Besuch und übergab die Förderplakette. Diese macht nun am Eingang auf die finanzielle Unterstützung durch die Europäische Union und das Land aufmerksam.
Bei Rückfragen zum LEADER-Förderprogramm stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: Geschäftsstelle LEADER Kraichgau/ Regionalentwicklung Kraichgau e. V., Dorothee Wagner, Leitung der Geschäftsstelle, 07265 9120-21, E-Mail: wagner(@)kraichgau-gestalte-mit.de

Zum vorletzten Mal wurden Ideen im Kraichgau zur Förderung ausgewählt

Das LEADER-Auswahlgremium hat in seiner Sitzung Ende Juli in Malsch vier neue LEADER- Förderprojekte für eine finanzielle Unterstützung ausgewählt. Fast 470.000 € an Fördermitteln der Europäischen Union und des Landes stellt die Region zur Verfügung. Das Auswahlgremium (bestehend aus 31 gewählten Repräsentanten der Region, die die Bevölkerung und Interessensgruppen des Kraichgaus wiederspiegeln: von jung bis alt sowie aus den Bereichen Umwelt, Soziales, Kultur, Architektur, Wirtschaft und Kommunen), bescheinigten den eingereichten Vorhaben ein regionales Interesse und daher können die Ideengeber nun den Förderantrag bei den jeweils zuständigen Landesbehörden stellen:
-        Reithalle und Bildungsräume für einen Reiterhof in Elsenz
-        Sanierung des Mühlenhofes der Mühle Kolb in Zuzenhausen
-        Boulderwand für die Grundschule in Malsch
-        Glockenturm für die Sinne der evang. Kirchengemeinde in Odenheim
Die genaue Beschreibung der Vorhaben findet sich unter www.kraichgau-gestalte-mit.de/projekte. Insgesamt werden bislang 32 Projekte mit LEADER-Fördergeldern unterstützt.
Weitere Interessenten für die Fördermittel müssen sich beeilen: Bis zum 28. Oktober werden die Bewerbungen von der LEADER-Geschäftsstelle in Angelbachtal entgegen genommen, danach sind vorerst keine weiteren Bewerbungen mehr möglich. Im Topf sind noch 350.000 €, die an tolle Ideen aus der Region verteilt werden sollen. Eingereicht werden können Ideen, die in irgendeiner Weise zu einem lebendigen und lebenswerten Kraichgau beitragen, z. B. aus den Bereichen Tourismus, Landschaftspflege, Existenzgründungen oder Kultur- und Freizeitgestaltung. Durch das Förderprogramm LEADER können zumeist zwischen 40 und 60 % der Kosten übernommen werden. Der Rest ist selbst zu finanzieren. Die eingereichten Ideen müssen bereits fertig geplant sein, Genehmigungen müssen sofern notwendig bis Februar 2020 vorliegen. Mit der Bewerbung müssen Kostenangebote eingereicht werden.
Die Förderung wird in der Region durch den Verein Regionalentwicklung Kraichgau e. V. abgewickelt. Dieser hat von der EU und dem Land die Hoheit über die Auswahl der Förderprojekte erhalten. Im Rahmen der ebenfalls bei der Sitzung abgehaltenen Mitgliederversammlung wurde der Vorstand im Amt bestätigt. Vorsitzende ist weiterhin Sulzfelds Bürgermeisterin Sarina Pfründer. Unterstützt wird sie durch die stellvertretenden Vorsitzenden Frank Werner (Bürgermeister Angelbachtal), Hans-Jürgen Moos sowie die Beisitzer Sibylle Würfel (Bürgermeisterin Malsch), Hans-Jürgen Langguth (Steuerberater), Alexander Becker (Journalist) und Anke Schellenberger (Initiativkreis Energie Kraichgau e. V.).
Wer Fragen zur LEADER-Förderung hat, kann sich jederzeit an die Geschäftsstelle von LEADER Kraichgau in Angelbachtal wenden: Geschäftsstelle LEADER Kraichgau/Regionalentwicklung Kraichgau e. V., Dorothee Wagner, Leitung der Geschäftsstelle, Schlossstraße 1, 74918 Angelbachtal, 07265 9120-21, E-Mail: wagner(@)kraichgau-gestalte-mit.de

Der Verein Regionalentwicklung Kraichgau lädt zur Mitgliederversammlung und Auswahl neuer Förderprojekte ein!

Die ordentliche Mitgliederversammlung des LEADER-Trägervereins Regionalentwicklung Kraichgau e.V. findet am 25. Juli, 17 Uhr, im Rathaussaal Malsch (Kirchberg 10, 69254 Malsch)statt. Im Fokus steht der Bericht über die Aktivitäten im Jahr 2018 durch die LEADER-Geschäftsstelle und aktuelle Informationen zum Förderprogramm. Außerdem finden die turnusgemäßen Wahlen des Vorstands statt.
Das Auswahlgremium, das die eingereichten Vorhaben des zu Ende gegangenen neunten Projektaufrufes bewertet und über die Projekte beschließt, die im Rahmen des Wettbewerbs die Nase vorn haben werden, tagt direkt im Anschluss ab 18 Uhr. Dazu präsentieren die Projektträger ihre Vorhaben vor den Mitgliedern des Auswahlgremiums.
Sowohl die Mitgliederversammlung als auch die Projektauswahlsitzung sind öffentlich. Zuschauer sind herzlich willkommen. Mitglied im Verein kann jeder werden, der sich für den liebens- und lebenswerten Kraichgau engagieren möchte und sich vernetzen und austauschen will.
Weitere Informationen bei:
Geschäftsstelle LEADER Kraichgau/ Regionalentwicklung Kraichgau e. V., Dorothee Wagner, Leitung der Geschäftsstelle, Schlossstraße 1, 74918 Angelbachtal, 07265 912021, E-Mail: wagner(@)kraichgau-gestalte-mit.de

Innenentwicklung bekommt dank LEADER neue Impulse

Der Amalienhof in Sulzfeld ist in der Deutschen Denkmalliste als „Barockes Landschloss mit englischem Landschaftsgarten“ eingetragen und als baukulturelles Anwesen für die Region von Bedeutung. Die Gesamtanlage bestehend aus mehreren Gebäuden und ehemaligen Stallungen wird Schritt für Schritt renoviert und nachhaltigen, größtenteils gewerblichen Nutzungen zugeführt. Ziel ist es, den Amalienhof seiner wirtschaftlichen und kulturellen Bedeutung entsprechend zukunftstauglich zu machen. Mit seiner Lage im Ortskern stand der Eigner lange vor dem Problem, dass er die für die weitere Entwicklung notwendigen Parkplätze aufgrund des Denkmalschutzes nicht auf dem Gelände einrichten konnte. Daher wurde der kostenintensive Ausbau einer begrünten Tiefgarage mit 16 Stellplätzen unter einem Teil des Landschaftsgartens notwendig. Dieser Baustein für die weitere Nutzung, u.a. als Ärztehaus, am zentralen Zugangspunkt macht Raum für die Nutzung der bestehenden Gebäude. Diese Baumaßnahme soll vorbildhaft die Schaffung von Parkraum im engen örtlichen Zentrum ohne Beeinträchtigung des Ortsbildes und im Einklang mit dem Denkmalschutz aufzeigen.
Es handelt sich um ein privates Vorhaben durch den Besitzer
des Anwesens. Dieser erhält Fördergelder der Europäischen Union und des Landes Baden-Württemberg im Rahmen des LEADER-Förderprogrammes in Höhe von 40% der Investitionskosten. Das Auswahlgremium der LEADER-Förderkulisse Kraichgau hat die Vergabe der Fördermittel für die Tiefgarage im Juni 2017 im Rahmen eines Wettbewerbes befürwortet. Der Investor hatte dann Zeit, alle weiteren Genehmigungen und Unterlagen zusammenzutragen und erhielt im März letzten Jahres die offizielle Bewilligung der Fördergelder durch die L-Bank. Im Anschluss begannen die Bauarbeiten, die nun abgeschlossen sind. Zu sehen ist straßenseitig nur die Einfahrt, die Parkplätze liegen jetzt unter der Grünanlage mit Bäumen und beeinträchtigen das Gesamtbild des Ensembles nicht. Die Vorsitzende des Regionalentwicklung Kraichgau e. V. übergab kürzlich die offizielle Förderplakette, mit der gut sichtbar am fertigen Bauwerk auf die Unterstützung durch die LEADER-Aktionsgruppe aufmerksam gemacht wird. Das LEADER-Förderprogramm zur Stärkung des Ländlichen Raums will Lebensqualität durch attraktive Orte mit einer guten Nahversorgung und Infrastruktur unterstützen. Das Vorhaben ist eines von mittlerweile 28 LEADER-Förderprojekten in der Region.
Für Rückfragen zum LEADER-Förderprogramm stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: Geschäftsstelle LEADER Kraichgau/Regionalentwicklung Kraichgau e. V., Dorothee Wagner, Leitung der Geschäftsstelle, Schlossstraße 1, 74918 Angelbachtal, 07265 912021, wagner(@)kraichgau-gestalte-mit.de

Die Fördergelder machen es möglich: Kleingartach rekonstruiert Brunnen und in Kürnbach entsteht eine Adventure Golf-Anlage

Kleingartach hat seinen Brunnen wieder. Anlässlich des Weinstraßenfestes wurde der neue Brunnen vor dem Rathaus enthüllt. Bei öffentlichen Straßenarbeiten ist ein Brunnenrund vor dem Rathaus entdeckt worden. Der Heimatverein Kleingartach e. V. hat daraufhin eine intensive Recherche zu diesem ehemaligen Brunnen erstellt. Dabei konnten alte Dokumente von 1623 entdeckt werden, die einen Rathausbrunnen mit einer männlichen Figur mit Fahne, Schwert und Schild zeigen. Insbesondere die Brunnenfigur hat eine wichtige Bedeutung als nördlichster Außenposten in Württemberg. Nun wurde das vergessene Kleindenkmal durch die Stadt Eppingen wieder zu neuem Leben erweckt. Der Sandsteinbrunnen wurde nicht originalgetreu nachgebaut, sondern nach heutigen Maßstäben umgesetzt. Der Bildhauer Hans Weilguni hat die neue Figur von Ludwig dem Frommen erschaffen. Eine Handpumpe am Brunnen soll verdeutlichen, wie mühsam die Versorgung mit Wasser einst war. Die Stadt Eppingen erhält Fördergelder der Europäischen Union im Rahmen des LEADER-Förderprogrammes in Höhe von 60% der Investitionskosten. Das LEADER-Förderprogramm zur Stärkung des Ländlichen Raums will Lebensqualität durch attraktive Orte und den Erhalt des kulturellen und historischen Erbes stärken.
In Kürnbach wurde unterdessen der Spatenstich für eine der bundesweit größten Adventure-Golf Anlagen gesetzt. In den kommenden Wochen entstehen hier 18 Bahnen, die einen Mix aus Minigolf und echtem Golf darstellen. Die Bahnen fügen sich in die Natur ein und regionale Besonderheiten wie die Burg Steinsberg werden aufgenommen. Das ehemalige Minigolfgelände unweit des Kürnbacher Sees wird hierfür erweitert und als neuer, touristischer Anziehungspunkt dienen. Neue touristische Angebote sind eines der Ziele, die sich die Region gegeben hat. Der Pächter der Anlage erhält hierfür Fördergelder der Europäischen Union und des Landes Baden-Württemberg. Die beiden Vorhaben sind zwei von 28 LEADER-Förderprojekten in der Region.

Sie haben eine Idee? Wir geben Ihnen Geld!

Sie möchten sich mit einer tollen, innovativen Idee selbstständig machen? Ihr Verein plant eine größere Investition, die allen Menschen im Ort zu Gute kommen soll? Der Dorfplatz
soll für alle Menschen im Ort umgestaltet werden? Sie planen ein Projekt zur Generationenfreundlichkeit und es stehen einige Anschaffungen an? Melden Sie sich bei uns! LEADER unterstützt Menschen mit Fördergeldern, die selbst in das Leben, Arbeiten und Miteinander im Kraichgau investieren. Vereine, Verbände, Unternehmen, Kommunen und Privatpersonen aus dem LEADER-Kraichgau Gebiet können bis zum 31. Mai konkrete Ideen einreichen. Der Aufruf richtet sich an Konzepte, die noch nicht begonnen wurden, aber bereits fertig geplant sind. In einem Wettbewerb werden die besten Pläne ausgewählt. Insgesamt stehen 400.000 € der Europäischen Union zur Verteilung bereit. Finanzielle Unterstützung wird vor allem bei Anfangsinvestitionen als Anschubfinanzierung geleistet, laufende Kosten werden nicht gefördert. Eine verlässliche Kostenschätzung der Dinge die gefördert werden sollen, muss vorliegen. Es gibt feste Fördersätze, so dass je nach Inhalt des Vorhabens zwischen 40 und 60 % der Kosten durch LEADER übernommen werden.
Wer sich für eine Förderung durch LEADER interessiert, sollte sich unbedingt jetzt bei der LEADER Geschäftsstelle in Angelbachtal melden. Das Ende der Förderperiode rückt näher und die Fördermöglichkeiten gehen zur Neige. Die Geschäftsstelle ist per E-Mail an info@kraichgau-gestalte-mit.de oder telefonisch unter 07265 9120-21 erreichbar.
Bei den vergangenen Förderrunden konnten bereits 28 Projekte auf den Weg gebracht werden. Eine Übersicht über die vielfältigen Projekte, weitere Informationen zum Förderprogramm und die Bewerbungsunterlagen gibt es auf www.kraichgau-gestalte-mit.de
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Geschäftsstelle LEADER Kraichgau/ Regionalentwicklung Kraichgau e. V., Dorothee Wagner, Leitung der Geschäftsstelle, Schlossstraße 1, 74918 Angelbachtal, 07265 9120-21, E-Mail: wagner(@)kraichgau-gestalte-mit.de

285.000 € für vier neue Förderprojekte im Kraichgau

Das LEADER-Auswahlgremium hat in seiner Sitzung am Mittwoch, 27. Februar, in Waibstadt, insgesamt fast 285.000 € an Fördermitteln der Europäischen Union und des Landes für vier Projekte aus der Region mit einer Gesamtinvestitionssumme in Höhe von circa 800.000 € beschlossen. Die Vorhaben haben sich im Wettbewerb um die Fördergelder durchgesetzt und können nun den Förderantrag bei den jeweils zuständigen Landesbehörden stellen:
In Oberderdingen soll mit einer Erfindergarage ein neues Freizeitangebot entstehen. Die Erfindergarage ist als Digitalwerkstatt für Kinder, Jugendliche, Schüler und Gründer geplant, in der sie mit digitalen Technologien und Medien kreativ- künstlerisch arbeiten können. Das Angebot soll auch von Schulen genutzt werden können. Gefördert werden die Inneneinrichtung und die Anschaffung der umfangreichen Technik. Betrieben wird die Erfindergarage von einem Verein der sich derzeit in Gründung befindet.
Die Erlebnismühle Kolb in Zuzenhausen will ihr Übernachtungsangebot umbauen und erweitern. Auf einer Wiese soll ein Schäferwagencamp entstehen, um naturnahe Übernachtungen für Schulklassen, aber auch Individualreisende zu ermöglichen. Die Erlebnismühle Kolb ist ein beliebtes Ausflugsziel, als Schullandheim zugelassen und bietet eine umfangreiche Auswahl an Outdoor-Aktivitäten an. Mit der Anschaffung der Schäferwägen und weiterer Infrastruktur wird der Tourismus im Kraichgau gestärkt.
Fördergelder erhält auch die Gemeinde Zaisenhausen, die neben dem Sportplatz eine Calisthenics-Anlage aufstellen möchte. Calisthenics ist eine Outdoor-Sportart mit einem kleinen Sportpark, in denen Menschen fernab von Fitnessstudios jederzeit und kostenlos aktiv werden können. An den Recks, Sprossenwänden, Barren und Klimmzugstangen kann mit Eigengewicht trainiert werden.
In Östringen-Tiefenbach soll ein Scheunenladen mit Café entstehen. Der private Investor plant den Teilabriss und den Neu- und Umbau von nicht mehr genutzten Stallungen und einer Scheune sowie einer Mietwohnung im Obergeschoss. Wanderer und Radfahrer sollen eine zusätzliche Einkehrmöglichkeit erhalten und der Ort mit einem Laden für die Nahversorgung wieder ein wohnortnahes Angebot mit Produkten des täglichen Bedarfs erhalten. Dabei wird viel Wert auf Waren aus der Region gelegt.
Die Vorhaben dienen der Region und wurden daher vom Gremium priorisiert. Für ein weiteres Vorhaben, das sich ebenfalls um die Förderung beworben hatte, reichte das ausgeschriebene Förderbudget nicht mehr aus. Die Ideen wurden im Vorfeld bei der LEADER-Geschäftsstelle des Vereins Regionalentwicklung Kraichgau e. V. in Angelbachtal eingereicht und dem Gremium in der Sitzung vorgestellt. Das Auswahlgremium besteht aus 31 gewählten Repräsentanten aus der Region. Dabei repräsentiert das Gremium die Bevölkerung und Interessensgruppen des Kraichgaus, von jung bis alt sowie aus den Bereichen Umwelt, Soziales, Kultur, Architektur, Wirtschaft und Kommunen. Es begutachtete die Vorhaben und machte für vier Projekte den Weg für eine Förderung aus dem LEADER-Topf frei. „Der Auswahlausschuss hat die nicht immer einfache Aufgabe zu bewerten, welche Ideen den besten Beitrag zur Attraktivität des Kraichgaus leisten und die Region weiter voran bringen“, so die Vorsitzende Sarina Pfründer.
Die neu ausgewählten Förderprojekte bilden die gewünschte Bandbreite der regionalen Entwicklung ab: von der Stärkung des Tourismus, lebendige Ortschaften und Unterstützung von Existenzgründern und attraktive Freizeitmöglichkeiten für junge Bewohner. Insgesamt werden nun 28 Projekte mit LEADER-Fördergeldern unterstützt. Die bisher ausgewählten Vorhaben sind auf der Internetseite www.kraichgau-gestalte-mit.de gelistet.
Neue Vorhaben, die spätestens im Jahr 2020 umgesetzt werden sollen, können sich ab morgen wieder um Fördergelder bewerben. Am 1. März startet der neunte Projektaufruf mit Bewerbungsschluss am 31. Mai 2019. Es stehen 400.000 € zur Verfügung, die für die besten Ideen ausgegeben werden. Wer Fragen zur LEADER-Förderung hat, kann sich jederzeit an die Geschäftsstelle von LEADER Kraichgau in Angelbachtal wenden.

Erste von drei Auswahlrunden für Förderprojekte im Jahr 2019

Es ist wieder soweit: Am Mittwoch, 27. Februar, 18 Uhr, stellen sich weitere Projekte aus dem Kraichgau im Bürgersaal Waibstadt (Hauptstr. 31, 74915 Waibstadt) dem Urteil des Auswahlausschusses und hoffen sich als LEADER-Förderprojekt zu qualifizieren. Die achte Bewerbungsphase um Fördergelder der Europäischen Union lief von September bis Dezember 2018. Die Bewerbungen müssen unter anderem eine umfassende Projektbeschreibung, einen validen Kostenplan und den konkreten Nutzen des Vorhabens für die Region nachweisen. Die Förderhöhe berechnet sich auf Grundlage der Investitionskosten und basiert auf einem festen Fördersatz. Die bei der Geschäftsstelle des Vereins eingereichten Bewerbungen haben einen Mittelbedarf an Fördergeldern von über 440.000 €. Damit reicht die für den Aufruf freigegebene Tranche von 200.000 € nicht aus. Das Auswahlgremium muss auf der Sitzung entscheiden, welche Maßnahmen für unsere Region Priorität haben. So werden die Projekte identifiziert, die sich für eine Förderung qualifizieren und einen offiziellen Förderantrag bei den Landesbehörden stellen dürfen. Bis Ende 2019 können weitere Projekte, die den Entwicklungszielen der Region und den spezifischen Förderbestimmungen entsprechen, eingereicht und gefördert werden. Dafür stehen dem Verein Fördermittel von der Europäischen Union und dem Land Baden-Württemberg zur Verfügung. Interessierte sind herzlich zur Sitzung eingeladen. Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite www.kraichgau-gestalte-mit.de

„Grundversorgung der Bevölkerung in Oberöwisheim durch Betriebserweiterung wieder gesichert“

LEADER-Fördermittel ermöglichen Metzgerei Deckinger Investition ins Ladengeschäft
Seit der Schließung des „Tante-Emma-Ladens“ in Oberöwisheim Ende 2016 gab es dort lediglich noch eine Metzgerei und einen Bäcker vor Ort. Dieser unbefriedigende Zustand der Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln des täglichen Bedarfs veranlasste Fleischermeister Jörg Deckinger, Geschäftsinhaber Metzgerei & Partyservice Deckinger, im vergangenen Jahr aktiv zu werden und zu handeln. Er überlegte sich ein Konzept, wie er durch eine Erweiterung seines Ladengeschäftes einerseits die Versorgungslücke der Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln schließen und andererseits sein Geschäft zukunftsfähig gestalten und für nachfolgende Generationen gut aufstellen kann.
Hilfe für seine geplante Investition erhielt Jörg Deckinger von der LEADER-Aktionsgruppe Kraichgau. Sein Projekt wurde unter der Überschrift „Entwicklung lebendiger Kraichgauorte“ in die Förderung aufgenommen und konnte wie von ihm geplant umgesetzt werden. LEADER ist ein Förderprogramm der Europäischen Union und des Landes Baden-Württemberg für den ländlichen Raum. Ziel ist, die ländlichen Regionen sozial, kulturell und wirtschaftlich zu stärken. Dabei sollen Entwicklungsinitiative und Projekte von den Akteuren selbst ausgehen. Nach einer kurzen Umbauzeit war es dann am Donnerstag, 24. Januar, so weit und Jörg Deckinger konnte der Bevölkerung von Oberöwisheim seine neuen erweiterten Verkaufsräume vorstellen. In einem kleinen vorgebauten Zelt wurden die Besucher mit Bratwurst, Glühwein und Sekt willkommen geheißen. Auch Bürgermeister Ulrich Hintermayer stattete dem Geschäft am Eröffnungstag einen Besuch ab und bewunderte das Ergebnis des Umbaus. Entstanden ist ein ansprechender Verkaufsraum mit einem Warenangebot, das neben Fleisch- und Wurstwaren aus eigener Schlachtung eine Angebotspalette von Backwaren des örtlichen Bäckers, Milchprodukten, Mehl und hausgemachten Nudeln aus der Region bis hin zu ebenfalls regional erzeugtem Obst und Gemüse umfasst. Besonders am Herzen lag Jörg Deckinger bei seinem Projekt, dass er regionale Produkte anbieten kann und lange Transportwege vermieden werden. Dieses Ziel setzt er nun um. Positiver Nebeneffekt der Geschäftserweiterung ist auch die Schaffung von drei weiteren Arbeitsplätzen, zusätzlich zu den bereits bestehenden 18 im Hauptgeschäft und der Filiale in Münzesheim. Bürgermeister Ulrich Hintermayer dankte Jörg Deckinger bei seinem Besuch im Namen der Stadt Kraichtal für sein Engagement und seine mutige und zukunftsweisende Investition und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg. Als Präsent übergab er einen Bildband des Landkreises.
Weitere Informationen gibt es auf der Homepage unter www.metzgerei-deckinger.de oder telefonisch unter 07251 60856.

Offizieller Start des LEADER-Projektes „Schulungsraum der offenen Jugend-Werkstatt Oberderdingen“

Im Jahr 2017 wurde die „offene Jugend-Werkstatt Oberderdingen“ (OJWO) und der gleichnamige gemein-nützige Verein gegründet. In der Halle in Flehingen ist ein „Haus der Generationen“ entstanden. Kinder, Jugendliche und Senioren arbeiten gemeinsam an Ideen und Instandsetzungen auf dem Gebiet der Technik, Naturwissenschaft, Naturschutz und Kunst. Kinder sollen praktische Fähigkeiten erlernen, die Neugier geweckt werden, Talente erkannt und die Konzentration gestärkt werden. Jung und Alt lernen und arbeiten gemeinsam. Es gibt „offene Werkstattstunden“ und zahlreiche Workshops, die als geführte Veranstaltungen zu bestimmten Arbeiten angeboten werden. Im Jahr 2018 konnten zahlreiche Kinder und Jugendliche für Schmieden, Schweißen, Nähen oder Holz– und Metallbearbeitung begeistert werden. Besonderes Interesse fand die Reparatur von Rasenmähern und Aufsitztraktoren. Es wurden Kartoffeln gepflanzt, geerntet und verspeist und ein Getreidefeld abgeerntet und der Hafer gedroschen. Obst wurde gelesen und zu Saft vermostet.
Parallel zur praktischen Tätigkeit in der Werkstatt muss vor-bereitend und vertiefend theoretisches Wissen vermittelt werden, was einen beheizten Schulungsraum notwendig macht. Der Verein hat sich um LEADER-Fördermittel zur Umsetzung dieses Schulungsraumes beworben und wurde von der lokalen LEADER-Aktionsgruppe ausgewählt. Die Förderung kann neben einer Unterstützung der Gemeinde einen Teil der Investitionskosten abdecken, den Rest möchte die OJWO über Spenden abdecken und freut sich daher neben Sachspenden für die Werkstatt auch über Geldspenden für den Bau des Schulungsraumes. Den Start der Baumaßnahmen wurde am 17. November mit einer kleinen Feier unter Anwesenheit von Bürgermeister Thomas Nowitzki, Vertretern der LEADER-Aktionsgruppe und des OJWO-Lenkungskreises begangen. Dabei wurde das Förderschild überreicht, dass nun während der Baumaßnahme auf die Förderung hinweist.  Die offene Jugend-Werkstatt Oberderdingen stellt sich unter www.ojwo.de vor.
Weitere Informationen zum LEADER-Förderprogramm unter www.kraichgau-gestalte-mit.de

Informativer Themenabend - Wein und Baukultur

Wie können Winzer ihr Profil weiter schärfen? Wie können neue Kunden gewonnen werden? Was kann ein Architekt dazu beitragen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Themenabends „Wein und Baukultur“ in Angelbachtal. Eingeladen hatte der LEADER-Verein und die Architekten- kammer Baden-Württemberg, Kammerbezirk Karlsruhe. Die Thematik Baukultur Kraichgau ist derzeit besonders im Fokus in der Region. In diesem Jahr wurde bereits ein Auszeichnungsverfahren für beispielgebende Bauten im Kraichgau gestartet, die Prämierung ist für das nächste Jahr geplant. Am Themenabend standen vor allem die Winzerbetriebe im Fokus. Mit einem Blick über den Tellerrand wurden den anwesenden Winzern und Architekten neue Perspektiven eröffnet oder bestehende gefestigt. Mit einem Impulsvortrag stellte Dr. Matthias Stippich, Architekt und Lehrbeauftragter am KIT Karlsruhe, eine Arbeit aus Oberkirch vor. Anschließend berichtete Karolin Gaul aus Grünstadt von der Entwicklung und den Erfahrungen des modernen Neubaus am eigenen Weingut, das sie mit ihrer Schwester führt. Beide Vorträge waren sowohl inspirierend als auch ermutigend, dass das Thema Baukultur und die positiven Auswirkungen eines eigenen Ansatzes Aufmerksamkeit verdient und sowohl Architekten als auch Winzer in den nächsten Jahren gefragt sind, dem Kraichgau hier ein noch stärkeres Profil zu geben. Dies unterstützt die regionalen Entwicklungsziele für eine verbesserte Wertschöpfung in der Region und der Vermarktung heimischer Produkte. Abgerundet wurde die Vortragsreihe mit der Vorstellung verschiedener Förderprogramme, die für Investitionen z. B. in touristische Infrastruktur von Weingütern in Anspruch genommen werden können. Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden für die tolle, horizonterweiternde Veranstaltung!

Durstig darauf Gutes zu tun? Krio, die Kraichgau-Marke, ab sofort erhältlich

Neues Streuobstprojekt in der LEADER-Region Kraichgau
Die Streuobstwiesen im Kraichgau gehen über Landkreis- und Regierungsbezirksgrenzen hinweg. Mit der LEADER-Region wurde ein neuer Ansatz zum Erhalt und zur Förderung dieser Naturoasen unter der Federführung der Streuobstinitiative im Stadt- und Landkreis Karlsruhe e. V. gewählt. Der LEADER-Arbeitskreis Streuobst feierte mit Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch vom Ministerium Ländlicher Raum und Verbraucherschutz die Markteinführung des ersten Produktes aus dem Kraichgau Projekt am 27. September im Ahnenkeller der Privatbrauerei Palmbräu in Eppingen.
In Baden-Württemberg steht nahezu die Hälfte der Streuobstbestände von Deutschland, daher haben wir hier eine besondere Verantwortung für diesen Teil der Kulturlandschaft. Frau Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch zeigte die vielfältigen Anstrengungen des Landes für die Streuobstwiesen auf. Gleichzeitig wurde auch deutlich: Einen wirksamen Schutz der Obstwiesen gibt es nur durch die Nutzung und Pflege der Bestände. Die Motivation und das Engagement der Grundstücksbesitzer sind ausschlaggebend für den Erhalt der Streuobstwiesen. Die Anerkennung der enormen Leistungen muss sich auch in den Obstpreisen niederschlagen.
Die Streuobstinitiative im Stadt- und Landkreis Karlsruhe e. V. hat bereits vor 22 Jahren begonnen, den Weg zu einer sich lohnenden Vergütung von Streuobst zu beschreiten. Seit 2007 wurde der konsequente Gang in die Bio- Obstproduktion gewählt. Der Weg der Früchte von den Vertragsstreuobstwiesen über die Kelterei zum Abfüllbetrieb und in die umweltfreundliche 0,5 l Mehrwegflasche ist lückenlos nachvollziehbar.
Mit dem Produktnamen „Krio“ (Kraichgau-Bio) hat das beauftragte Grafikstudio LZ einen griffigen und modernen Markennamen kreiert, der vor allem junge Leute auf das Produkt aufmerksam machen soll.
Krio ist ab sofort im regionalen Getränke- und Lebensmitteleinzelhandel erhältlich, den Vertrieb übernimmt Palmbräu.
Unter dem Motto „ Gutes tun und genießen“ sollen die Kunden und insbesondere die Kraichgauerinnen und Kraichgauer unmittelbar etwas für ihre Streuobst- und Erholungslandschaft tun können. „Wir sehen das Projekt auch als ein Angebot an die beteiligten Landkreise und Kommunen, sich gemeinsam für die Streuobstwiesen als Teil unserer Kulturlandschaft einzusetzen und die regionale Identität zu stärken. Mein Wunsch ist ein Krio-Regal mit vielen Kraichgau-Bio-Produkten im Handel, in den Touristeninformationen der Kommunen und in Besucherzentren“, sagt Hans-Martin Flinspach der Vorsitzende der Streuobstinitiative im Stadt- und Landkreis Karlsruhe e. V.
Weitere Informationen zum Produkt unter: www.krio-bio.de/


LEADER-Projekt Streu- und Wildobsthof Sulzfeld feiert Einweihung!

Der Streu- und Wildobsthof Mitsch wurde im Jahr 2016 als erstes LEADER-Förderprojekt vom Auswahlgremium beschlossen. Nach einer ereignisreichen Antrags- und Bauphase läuft seit Frühjahr 2018 der Probebetrieb. Nun wurde die offizielle Einweihung unter Anwesenheit von Peter Hauk, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, den Landtagsabgeordneten Andrea Schwarz und Joachim Kößler, Vertretern des Landwirtschaftsamtes, von Erdgas Südwest, der Gemeinde, der Kreissparkasse Heilbronn und Mitgliedern des LEADER-Auswahlgremiums gefeiert. Die Gäste sprachen den Projektträgern ihre Anerkennung und Glückwünsche für die Umsetzung des Vorhabens aus.
„Das LEADER-Projekt der Familie Mitsch ist ein wichtiger Ansatz, um Früchte wieder in Wert zu setzen und ein tolles Aushängeschild für die Bewirtschaftung von Streuobstwiesen“, so Minister Peter Hauk, der es als wundervollen Anlass würdigte, in Sulzfeld ein LEADER-Projekt einzuweihen.
Die Familie Mitsch pflegt zahlreiche Streuobstwiesen und erhält dadurch eine artenreiche Kulturlandschaft. Die nur für den Eigenbedarf leider unwirtschaftliche Bewirtschaftung drängt eine Wertschöpfungserhöhung durch die Selbstvermarktung auf. Ein Ziel ist die Stärkung des ökologischen Bewusstseins nicht erst an der Ladentheke. Gefördert wurde ein Gebäude für den Hofladen mit Café direkt angrenzend an den Streuobsterlebnispfad, in dem zugleich auch die Herstellung von Obstprodukten stattfindet sowie Nebenräume und notwendige Maschinen und Einrichtungen. Die Heizungsanlage, in der Schnittgut der Obstbäume und Sträucher verheizt wird, liefert zugleich Wärme für die Pasteurisierung der Fruchtsäfte. Ein Schaugarten dient für praktische Demonstrationen rund um Garten und Obst. Ein guter Teil der Gartenanlage wird als Spielfläche genutzt. Diese soll außer dem Kletterapfel als Start des Erlebnispfades noch einen Wasserspielbereich sowie einen Entdeckergarten erhalten. Im Hofladen werden neben den eigenen Erzeugnissen wie Frischobst, Obstsaft und Marmeladen auch Produkte anderer Hersteller aus der Region vertrieben. Der Hofladen ist von Donnerstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Weitere Informationen bei:
Geschäftsstelle LEADER Kraichgau/ Regionalentwicklung Kraichgau e. V., Schlossstraße 1, 74918 Angelbachtal
Telefon: 07265 9120-21
info(@)kraichgau-gestalte-mit.de

Derzeit sind wieder Bewerbungen um LEADER-Fördermittel möglich

Bis zum 14. Dezember läuft der mittlerweile achte Projektaufruf der LEADER-Aktionsgruppe Kraichgau. Es können Vorhaben von Vereinen, Verbänden, Unternehmen, Kommunen und Privatpersonen gefördert werden. Hierfür stehen 200.000 € zur Verfügung. Voraussetzung ist, dass diese im Gebiet der LEADER-Aktionsgruppe Kraichgau mit ihren 17 Mitgliedskommunen umgesetzt werden und das Leben, Arbeiten und Miteinander im Kraichgau im Blick haben. Der Aufruf richtet sich an Vorhaben, die in 2019 umgesetzt werden sollen.
Finanzielle Unterstützung wird vor allem bei Anfangsinvestitionen als Anschubfinanzierung geleistet. Bewerben können sich sowohl gewerbliche Vorhaben, wie Existenzgründungen, als auch gemeinnützige Vorhaben. Im Themenfeld „Innovative Maßnahmen für Frauen“ (IMF) beispielsweise besteht die Möglichkeit der Förderung von Existenzgründungen insbesondere von Frauen. Derartige Vorhaben können mit 50 % bezuschusst werden. Aber auch außerhalb der Frauenförderung bestehen attraktive Fördersätze von bis zu 40 % der Nettosumme für die Unterstützung von Existenzgründungen oder -erweiterungen. Für Projekte im Bereich der Landschaftspflegerichtlinie können Antragsteller Fördersätze von bis zu 95 % erhalten. Hierunter fallen Vorhaben zum Zwecke des Naturschutzes, der Landschaftspflege und zur Erhaltung der Kulturlandschaft. Weitere zahlreiche Fördermöglichkeiten bestehen im Bereich „Kunst & Kultur“. Einzigartige Festivals, Kulturtage oder gemeinnützige Theater-, Tanz- und Musicalproduktionen sowie ähnliche Veranstaltungen stehen hier im Fokus und werden mit einem Fördersatz von 40 % unterstützt.
Bei den vergangenen Auswahlrunden konnten bereits 25 Projekte mit einem Fördervolumen von insgesamt 1.535.515 € an Gelder der EU auf den Weg gebracht werden. Eine Übersicht über die bisher beschlossenen, vielfältigen Projekte ist auf unserer Internetseite einsehbar.
Zur Information und Antragseinreichung ist ein beratendes Erstgespräch mit dem Regionalmanagement zu führen. Interessierten Projektträgern wird daher dringend empfohlen, sich mit der LEADER-Geschäftsstelle in Verbindung zu setzen. Die Geschäftsstelle ist per E-Mail an info(@)kraichgau-gestalte-mit.de oder telefonisch unter 07265 9120-21 erreichbar.

Acht neue Projekte im Kraichgau können sich über LEADER-Fördergelder freuen

Das LEADER-Auswahlgremium hat in seiner Sitzung am Mittwoch, 25. Juli, in Ittlingen insgesamt 398.000 € an EU-Fördermitteln für acht Projekte aus der Region mit einer Gesamtinvestitionssumme in Höhe von fast 1,6 Millionen € blockiert. Die Vorhaben haben sich im Wettbewerb um die Fördergelder durchgesetzt und können nun den Förderantrag bei den jeweils zuständigen Landesbehörden stellen. Für zwei weitere Vorhaben, die sich ebenfalls um die Förderung beworben haben, reichte das ausgeschriebene Förderbudget nicht mehr aus. Diese können sich aber bei einem der nächsten Förderaufrufe erneut bewerben. Die insgesamt zehn Vorhaben haben ihr Projekt während der Bewerbungsphase von April bis Juni bei der LEADER-Geschäftsstelle eingereicht. Die Bewerber stellten ihre Ideen vor und warben für ihr Vorhaben. Das Auswahlgremium, bestehend aus 31 gewählten Repräsentanten aus der Region, beurteilte anschließend die Vorhaben und machte für acht Projekte den Weg für eine Förderung aus dem LEADER-Topf frei. „Die Attraktivität und die Möglichkeiten von LEADER haben sich mittlerweile herumgesprochen“, so die Vorsitzende Sarina Pfründer. „Somit hat das Auswahlgremium die wichtige Aufgabe zu schauen, welche Ideen den besten Beitrag zur Attraktivität des Kraichgaus leisten und die Region weiter voranbringen.“
Zuvor fand die ordentliche Mitgliederversammlung des Trägervereins Regionalentwicklung Kraichgau statt. Dabei wurde turnusgemäß das Gremium des Auswahlausschusses neu besetzt. Die Vereinsmitglieder wählten 31 Personen aus ihrer Mitte, die in den nächsten drei Jahren die Bewertung der Förderbewerbungen vornehmen. Dabei repräsentiert das Gremium die Bevölkerung und Interessensgruppen des Kraichgaus, von Jung bis Alt sowie aus den Bereichen Umwelt, Soziales, Kultur, Architektur, Wirtschaft und Kommunen. Das neu gewählte Gremium machte sich sodann sofort an die Arbeit und begutachtete die Ideen.
Die neu ausgewählten Förderprojekte stammen aus allen drei Landkreisen der Förderregion und bilden eine breite Bandbreite der regionalen Entwicklung ab. Insgesamt werden nun 25 Projekte mit LEADER-Fördergeldern unterstützt. Die bisher ausgewählten Vorhaben sind auf der Internetseite www.kraichgau-gestalte-mit.de gelistet. Wer Fragen zur LEADER-Förderung hat, kann sich jederzeit an die Geschäftsstelle von LEADER Kraichgau in Angelbachtal wenden.
In Kürnbach möchte ein privater Antragsteller eine Adventure-Golf-Anlage erbauen und so das Freizeitangebot für die Bewohner der Gemeinde und umliegenden Kommunen ausbauen. Freizeit-Adventure-Golf wird auf naturidentischen Kunstrasenbahnen mit Spielbahnen zwischen acht und 30 Metern gespielt. Das Gelände hat Verformungen und die Bahnen sind mit Hindernissen ansprechend gestaltet. Das richtige Lesen dieser Verformungen und die Ballspiellänge sind die Herausforderungen in diesem Spiel. Die Region soll sich auch in der Gestaltung der Anlage widerspiegeln.
Eine Waibstädter Schreinerei will im dortigen Gewerbegebiet ein „Senior interior Einrichtungshaus“ bauen. Das besondere Haus richtet sich an bewegungseingeschränkte Menschen und insbesondere Angehörige von pflegebedürftigen Personen und soll als Ausstellungs- und Kommunikationszentrum für altersgerechtes Wohnen dienen. Ziel des Vorhabens ist es, Mobiliar sowie sanitäre Einrichtungen zur Pflege unter einem Dach zu präsentieren. Direkt am Radweg gelegen ist auch eine Einkehrmöglichkeit mit Café geplant.
Die Orte Eschelbronn, Angelbachtal und Meckesheim bekommen bald ein modernes Verkehrsleitsystem. Mit der neuen Beschilderung sollen insbesondere die Gewerbebetriebe in den Ortschaften besser ausgewiesen werden und so auch für ortsfremde Besucher einfacher zu finden sein. Zwei der Gemeinden schaffen auch neue Ortseingangsschilder an. Die neue Beschilderung trägt zu einem besseren Ortsbild bei, da ein unkoordinierter Schilderwald bald der Vergangenheit angehört.
Vier Vorhaben haben das gleiche Ziel: Ein neues Freizeitangebot schaffen und zur Bewegungsmotivation der Bevölkerung beitragen. Jugendliche im Kraichgau hatten sich im Rahmen des LEADER-Prozesses Calisthenics-Anlagen gewünscht. Calisthenics ist eine Outdoor-Sportart mit einem kleinen Sportpark, in denen Menschen fernab von Fitnessstudios jederzeit und kostenlos aktiv werden können. An den Recks, Sprossenwänden, Barren und Klimmzugstangen kann nur mit Eigengewicht trainiert werden. In Ittlingen und Angelbachtal sollen die Anlagen in den Ortsmitten errichtet werden. Die Stadt Eppingen will eine Anlage am Elsenzer See aufbauen und Sulzfeld plant eine Anlage im Umfeld der Schule. Einige der Anlagen werden mit weiteren Geräten speziell für Jüngere oder Ältere erweitert, um die neuen Anlagen für alle attraktiv zu machen.
In Gemmingen wird die Innenausstattung des Gärtnerhauses zur Nutzung als Begegnungszentrum gefördert. Das Gärtnerhaus ist ein stark sanierungsbedürftiges, historisches Gebäude, das direkt am Gemminger Schlosspark und am Kraichgau-Radweg liegt. Das Untergeschoss wird barrierefrei ausgebaut und als Vereins- und Bürgersaal für vielfältige Nutzungsmöglichkeiten ausgestattet werden. Die Sanierung des Gebäudes erfolgt über das Landessanierungsprogramm, die Inneneinrichtung wird nun im Rahmen des LEADER-Projektes umgesetzt. Damit kann dem alten Gemäuer eine neue Nutzung zugeführt werden.

Weitere Förderprojekte stärken die Region

Kürzlich wurden zwei weitere LEADER-Förderprojekte eingeweiht. In Kraichtal-Gochsheim eröffnete vor einigen Wochen „Berthold 57“. In der ehemaligen Bahnhofsgaststätte betreibt Stephanie Haller ab sofort eine Eventlocation mit Gästezimmern. Mit viel Liebe zum Detail restaurierte sie das denkmalgeschützte Anwesen. Entstanden ist ein Veranstaltungsort, der durch seinen tollen Mix aus Alt und Neu besticht. Das Untergeschoss des Haupthauses wurde zu einem Saal mit Bar ausgebaut, in den beiden Obergeschossen wurden sieben individuell gestaltete Gästezimmer mit Bädern und Aufenthaltsräumen eingerichtet. Im Anbau hat eine Vinothek Platz gefunden, im Nebengebäude eine Galerie. Die Scheune kann im Sommer als großer Veranstaltungsraum genutzt werden und ist entsprechend ausgestattet. Das gesamte Anwesen kann ab sofort für Veranstaltungen aller Art gemietet werden.
Mit einer Eröffnungswanderung wurde der Hohlwegelehrpfad in Mühlhausen und Tairnbach eingeweiht. Hohlwege haben sich durch jahrhundertelange Nutzung mit Fuhrwerken, Vieh oder abfließendes Wasser in das umgebende Gelände eingeschnitten. Der Kraichgauer Lößboden ist prädestiniert für diese Naturbesonderheit und so finden sich diese Wege überall in unserer schönen Landschaft. Auf Informationstafeln wird der besondere Wert der Hohlwege dargestellt und dem Besucher nähergebracht. Zugleich werden die Wege so für zahlreiche Tiere, Pflanzen und Bäume als wichtiger Lebensraum erhalten. Mit dem LEADER-Projekt wurde der seit 2010 bestehende Lehrpfad um sechs Kilometer erweitert. Zudem wurde auf dem Dorfplatz in Tairnbach eine große Informationstafel aufgestellt, die einen perfekten Einstieg in die Wanderung durch die Hohlpfade bietet. Die neuen prägenden Wegweiser des Hohlwegelehrpfades mit der Eidechse weisen zuverlässig den Weg. Infofaltblätter mit der gesamten Wegstrecke liegen im Rathaus Mühlhausen aus.
Beide Vorhaben erhielten die offizielle Förderplakette, die die Projekte als vorbildlich für die Region ausweisen. Die Projekte werden mit Mitteln der EU und dem Land Baden-Württemberg unterstützt. Weitere Informationen zu LEADER-Förderprojekten sind unter www.kraichgau-gestalte-mit.de eingestellt.

Mitgliederversammlung und Auswahl neuer Förderprojekte

Der Verein Regionalentwicklung Kraichgau lädt zur Mitgliederversammlung und Auswahl neuer Förder-
projekte ein! Die ordentliche Mitgliederversammlung des LEADER-Trägervereins Regionalentwicklung Kraichgau e. V. findet am Mittwoch, 25. Juli, um 17 Uhr im Bürgersaal des Bürgerhauses Ittlingen (Kirchplatz 2, 74930 Ittlingen) statt. Im Fokus steht der Bericht über die Aktivitäten im Jahr 2017 durch die LEADER-Geschäftsstelle und aktuelle Informationen zum Förderprogramm. Außerdem finden die turnusgemäßen Wahlen des Auswahlgremiums statt.
Das Auswahlgremium bewertet die eingereichten Vorhaben und entscheidet, welche Vorhaben im Rahmen des Wettbewerbs die Nase vorn haben und für die Förderung ausgewählt werden. Das 33-köpfige Gremium setzt sich zu mindestens 50% aus Vertretern der Zivilgesellschaft, also Privatpersonen, Unternehmern, Vereinen oder Verbänden zusammen. Zur Wahl stellen können sich alle Vereinsmitglieder, die Interesse an dieser verantwortungsvollen Aufgabe haben.
Das neu gewählte Gremium wird direkt im Anschluss ab 18 Uhr tagen und die Projektbewerbungen des gerade zu Ende gegangenen 7. Projektaufrufes der LEADER-Aktionsgruppe beurteilen. Dazu präsentieren die Projektträger ihre Vorhaben vor den Mitgliedern des Auswahlgremiums und werden direkt im Anschluss bewertet. Es wird z. B. geschaut, wie innovativ und neu die Idee ist, welche positiven Auswirkungen die Umsetzung auf die Region davon hat und welche Personengruppen davon besonders profitieren.
Sowohl die Mitgliederversammlung als auch die Projektauswahlsitzung sind öffentlich. Zuschauer sind herzlich willkommen. Mitglied im Verein kann jeder werden, der sich für den liebens- und lebenswerten Kraichgau engagieren möchte und sich vernetzen und austauschen will. Mitgliedsanträge, die Tagesordnung und weitere Informationen sind unter www.kraichgau-gestalte-mit.de eingestellt.

Kulturakteure im Kraichgau wollen sich besser vernetzen

Anfang Juni lud der Verein Regionalentwicklung Kraichgau alle interessierten Kulturakteure nach Eppingen in das Figurentheater ein, um über das Förderprogramm LEADER zu informieren und gleichzeitig auch zum Austausch über die Bedingungen und Aktivitäten im Kraichgau anzuregen. Über 25 Kulturschaffende, Kulturvereine und Vertreter von Kommunen kamen der Einladung nach.
Zunächst wurden Sie über die Fördermöglichkeiten des Europäischen Förderprogrammes LEADER informiert. Seit 2015 können im Kraichgau kleinere und mittlere Vorhaben von Vereinen oder Kulturschaffenden, wie z. B. Veranstaltungsreihen oder Bildungsangebote, mit Fördermitteln unterstützt werden. So soll das Angebot im ländlichen Raum gestärkt und ausgebaut werden. Die Teilnehmer diskutierten intensiv über die Möglichkeiten und Herausforderungen von Kulturveranstaltungen im länd-lichen Kraichgau. Einig war man sich, dass eine ausgeprägte Vernetzung und ein Austausch über die Grenzen der Land-kreise wichtig und für die Zukunft unabdingbar sei. Eine verbesserte gegenseitige Information über Veranstaltungen und Aktionen im gesamten Kraichgau war der wesentliche Wunsch vieler Teilnehmer. Als Ergebnis des Abends wird nun eine feste Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich regelmäßig trifft, einen Austausch startet sowie auch erste Ideen zur Verbesserung der Kultursituation im Kraichgau ausarbeitet. Interessierte, die intensiv an diesem Anliegen mitarbeiten wollen, werden gebeten sich bei der LEADER-Geschäftsstelle zu melden. Zudem werden verschiedene Vernetzungsmaßnahmen durch die LEADER-Geschäftsstelle ergriffen, um die Akteure in ihrem Bestreben zu unterstützen. Gemeinsam wollen die Teilnehmer die Kulturlandschaft im Kraichgau weiter stärken.
Weitere Informationen zum Förderprogramm unter www.kraichgau-gestalte-mit.de
Geschäftsstelle LEADER Kraichgau/ Regionalentwicklung Kraichgau e. V., Schlossstraße 1, 74918 Angelbachtal. 07265 9120-21, E-Mail: info(@)kraichgau-gestalte-mit.de

Es sind wieder Bewerbungen um LEADER-Fördermittel möglich!

Neue Förderrunde mit 400.000 € des Europäischen Förderprogrammes ausgeschrieben
Vom 3. April bis zum 8. Juni können wieder Bewerbungen für die LEADER-Förderung eingereicht werden. Es werden Bewerbungen von Privatpersonen, Vereinen und Verbänden, Unternehmen oder Kommunen entgegengenommen. LEADER-Fördermittel können an Vorhaben ausgegeben werden, die das Leben, Arbeiten und Miteinander im Kraichgau im Blick haben und so den ländlichen Raum attraktiver gestalten. Alle Projekte müssen in einer der 17 Kommunen vom LEADER-Kraichgau Gebiet liegen, mindestens einem der Themen mit Handlungsbedarf zuzuordnen sein, auf einem realistischen Umsetzungsplan beruhen und nach der Förderung weiter tragfähig sein. Auch darf noch nicht begonnen worden sein. Finanzielle Unterstützung wird vor allem bei Anfangsinvestitionen als Anschubfinanzierung geleistet, laufende Kosten werden nicht gefördert. Es gibt feste Fördersätze, so dass je nach Inhalt des Vorhabens zwischen 40% und 60% der Kosten durch die Förderung übernommen werden können. Die Fördermittel werden in einem Wettbewerbsverfahren ausgegeben. Alle bis zum 8. Juni eingereichten zulässigen Bewerbungen werden gesichtet nach dem gleichen Bewertungsschema benotet.  Bewertet wird beispielsweise inwieweit ein Projekt einen besonderen Nutzen für die Region hat, wie neuartig der Ansatz des Vorhabens ist oder wie nachhaltig die Umsetzung ausgestaltet ist. Anhand der verschiedenen Kriterien werden Punkte vergeben und am Ende addiert; so entsteht eine Rangfolge für die Verteilung der Fördergelder. Die Bewertung wird am 25. Juli durch das Auswahlgremium in Ittlingen getroffen. Weitere Informationen zum Förderprogramm, die Bewerbungsunterlagen sowie eine Liste der bisher ausgewählten Fördervorhaben unter www.kraichgau-gestalte-mit.de
Interessierten wird dringend empfohlen, frühzeitig Kontakt mit der LEADER-Geschäftsstelle aufzunehmen, die auch im Vorfeld berät und die Bewerbung begleitet. Die Geschäftsstelle ist per E-Mail an info(@)kraichgau-gestalte-mit.de oder telefonisch unter 07265 9120-21 erreichbar.

Weitere Projekte aus der Region erhalten Fördergelder

Das LEADER-Auswahlgremium hat am Montag, 19. Februar, bei seiner Sitzung im Bürgerhaus Mühlhausen neue Gelder zur Förderung von Projekten im Kraichgau vergeben. Vier Vorhaben wurden ausgewählt und werden mit insgesamt circa 485.000 € an Geldern unterstützt. Die Fördersumme errechnet sich aus den Kosten des Vorhabens. Für gemeinnützige Vorhaben werden 60% der Kosten durch die Fördermittel übernommen, gewerbliche Vorhaben können 40% der Investitionskosten geltend machen.
Das größte neue Förderprojekt ist ein interkommunales Vorhaben von neun Kraichgau-Kommunen. Angelbachtal, Kürnbach, Kraichtal, Oberderdingen, Östringen, Sinsheim, Sulzfeld, Zaisenhausen und Zuzenhausen investieren gemeinsam in die Wanderwegebeschilderung und weisen so 505 km an Wegen mit einem einheitlichen System aus. Damit wird die Infrastruktur für Wanderer erheblich verbessert und auch die Basis für eine gemeinsame Vermarktung der Wanderregion gelegt. Die Stadt Kraichtal hat die Federführung für die gemeinsame Abwicklung übernommen.
Ein weiteres kommunales Vorhaben wurde von den Kommunen Oberderdingen, Kürnbach, Sulzfeld und Zaisenhausen eingebracht. Gemeinsam mit dem Landschaftserhaltungsverband Karlsruhe soll dort eine Landwirtschaftliche Mitmach-Fahrraderlebnisstrecke geplant werden. Landwirtschaftliche Betriebe und weitere Akteure wie der NABU oder Kreisbauernverband engagieren sich ebenfalls an dem Vorhaben. An Mitmach-Stationen soll die Vielfalt und Bedeutung der hiesigen Landwirtschaft in den Fokus gestellt werden.
In Oberöwisheim wird ein gewerbliches Vorhaben unterstützt. Die Metzgerei Deckinger möchte die derzeit bestehende Versorgungslücke für die Grundversorgung füllen. Seitdem der Tante-Emma-Laden im Ort aus Altersgründen schließen musste, gibt es kein Geschäft für Lebensmittel des täglichen Bedarfs in Oberöwisheim. Die bestehende Metzgerei soll umgebaut und das Sortiment erweitert werden. Das Familienunternehmen will dabei den Weg der kurzen Transporte konsequent weitergehen und vor allem Produkte aus dem Umkreis anbieten. Neben den Fleisch- und Wurstwaren von Kraichgauer Tieren aus eigener Schlachtung werden ab 2019 dann auch lokale Nudeln, Obst, Gemüse und Molkereiprodukte verkauft.
Mit dem Projekt „Berthold 57“ in Gochsheim, das eine Förderzusage im vergangenen Jahr erhielt, kann damit nun das zweite privatgewerbliche Projekt in Kraichtal eine LEADER-Förderung erhalten.
In Oberderdingen-Flehingen wird der Verein „Offene Jugend Werkstatt Oberderdingen“ unterstützt. Der Verein organisiert Veranstaltungen und Werkstatttage für Kinder und Jugendliche. Angeleitet von Senioren und anderen Engagierten soll der jungen Generation das Interesse am Handwerk und die Möglichkeit des Ausprobierens gegeben werden. Derzeit ist ein Schulungsraum dringend notwendig, um auch die notwendige Theorie übermitteln zu können. Der Um- und Einbau des Schulungsraumes in die bestehende Werkstatt wird mit LEADER-Fördermitteln unterstützt.
Damit dürfen sich nun 18 Projekte in der Region „LEADER-Projekte“ nennen und leisten einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des ländlichen Kraichgaus. Insgesamt hat der LEADER-Ausschuss damit über 1,6 Mio. an Geldern der EU und des Landes im Kraichgau für diese Ideen zur Verfügung gestellt.
Ein weiteres Vorhaben konnte auf der Sitzung nicht als Förderprojekt ausgewählt werden, weil die ausgeschriebenen Gelder hierfür nicht mehr ausreichten. Die Gemeinde Meckesheim hat den Umbau des alten Rathauses eingebracht. Dieses Vorhaben wurde vom Gremium für wichtig und förderwürdig befunden, konnte sich im Wettbewerb der Projekte aber nicht gegen die anderen Bewerbungen durchsetzen. Dieses Vorhaben kann sich aber in der nächsten Ausschreibung wieder bewerben, für das die Formalitäten in der Sitzung ebenfalls festgelegt wurden. Vom 3. April bis 8. Juni können Interessierte ihre umfangreichen Bewerbungsunterlagen bei der LEADER-Geschäftsstelle einreichen. Es werden diesmal 400.000 € an Fördergeldern der Europäischen Union ausgeschrieben, um die sich beworben werden kann.
Wer Fragen zur LEADER-Förderung hat, kann sich jederzeit an die Geschäftsstelle von LEADER-Kraichgau in Angelbachtal wenden ( 07265 9120-21, info(@)kraichgau-gestalte-mit.de und im Internet unter www.kraichgau-gestalte-mit.de).

Feierstunde zur Einweihung der Marktscheune Meckse

Mitte März war ein ganz besonderer Tag für LEADER im Kraichgau: Mit der Marktscheune Meckse wurde das erste gewerbliche Vorhaben, das mit der Unterstützung des Förderprogrammes umgesetzt wurde, im Rahmen einer Feierstunde gewürdigt. Die Gäste um Frau Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum Friedlinde Gurr-Hirsch, den Landtagsabgeordneten Dr. Albrecht Schütte und Hermino Katzenstein, dem Abteilungspräsidenten Dr. Ulrich Roßwag im Regierungspräsidium Karlsruhe, Vertretern des Ministeriums, des Regierungspräsidiums und der Gemeinde sowie Mitgliedern des LEADER-Auswahlgremiums, der Volksbank Neckartal und der Architekten sprachen der Projektträgerin ihre Anerkennung für den Umbau aus und wünschten ihr in Grußworten alles Gute für den Betrieb der Marktscheune Meckse.
Die Projektträgerin Christina Müller hat sich mit dem Vorhaben ihren Lebenstraum erfüllt und baute die ungenutzte, baufällige Scheune ihres elterlichen Hofes in der Meckesheimer Ortsmitte um. Durch den Hofladen ihrer Mutter hat sie gelernt, dass regionale Produkte von den Bauern der Region und die Eier vom elterlichen Hof eine Plattform für den Absatz brauchen. Vor über drei Jahren begannen die konkreten Planungen zum Umbau der Scheune im Ortskern von Meckesheim. Als die Marktscheune Meckse Anfang 2016 dem LEADER-Auswahlgremium vorgestellt wurde, war man sich einig: Dies ist ein tolles Projekt! Die Scheune erstrahlt nun im neuen Glanz - der Regionalladen und das Café mit Showküche entwickeln sich zu einem Anziehungspunkt für Besucher aus nah und fern. In ihrem Grußwort gab Frau Staatssekretärin  Müller auch gleich noch einen Nutzungswunsch mit auf den Weg: Sie wünsche sich, dass die Marktscheune auch das kulturelle Leben im Ort unterstützt und z. B. Lesungen und Konzerte anbietet. Das Vorhaben wurde im Rahmen des LEADER-Bausteins „Innovative Maßnahmen für Frauen im Ländlichen Raum“ umgesetzt, bei dem Existenzgründerinnen finanzielle Unterstützung auf dem Weg in die Selbstständigkeit erhalten können.

Mehrwert durch Kooperationen und Austausch! Erstes Vernetzungstreffen für Kraichgauer Erzeuger

Vernetzung wird im Kraichgau seit dem Start von LEADER groß geschrieben. Die Vorteile liegen auf der Hand: Durch Austausch und Kooperationen kann gemeinsam mehr erreicht werden. Seit 2015 gibt es das europäische Förderprogramm zur Stärkung des ländlichen Raums in unserer Region.
Nun konnten Erzeuger aus dem Kraichgau am 7. März in Bruchsal in den Austausch treten - über Landkreisgrenzen hinweg, ganz im Sinne der Region. Die Anwesenden kamen unter anderem von Kartoffelhöfen und Winzerbetrieben, besitzen einen Straußenhof, betreiben Einzelhandelsgeschäfte oder vertreiben Streuobstprodukte. Insgesamt 35 Erzeuger aus dem Kraichgau fanden den Weg in das Bruchsaler Ernährungszentrum.
Nachdem die Vertreterin des Landkreises Karlsruhe das Ernährungszentrum und die Beratungsangebote für Einkommensalternativen und Direktvermarktung für die landwirtschaftlichen Betriebe vorgestellt hatte, lernten sich die Teilnehmer gegenseitig kennen. Viele machten von der Gelegenheit Gebrauch, die eigenen Produkte mitzubringen und ließen sich auch eine Verköstigung der Kraichgauer Erzeugnisse nicht nehmen. Dabei konnten die Teilnehmer wertvolle Kontakte knüpfen und konkrete Suchanfragen äußern. Zahlreiche lebhafte Gespräche in der Folge lassen darauf schließen, dass das Treffen in neuen Produkten und Kooperationen zwischen den Betrieben mündet. Dies dient der Wertschöpfung in der Region, die den einheimischen Erzeugern zugutekommt.
Alle Teilnehmer waren sich einig, dass die Treffen nun regelmäßig alle sechs Monate stattfinden sollen. Dazu wurde bereits der November als nächster Termin festgelegt, bei dem auch weitere Erzeuger aus dem Kraichgau dazustoßen können! Bis dahin soll auch ein weiteres wichtiges Thema vorangebracht werden: Eine Marke für Kraichgauer Produkte, um die Sichtbarkeit für Verbraucher zu erleichtern.
Wer Fragen zum LEADER-Förderprogramm hat, kann sich jederzeit an die Geschäftsstelle von LEADER-Kraichgau in Angelbachtal wenden, 07265 9120-21, info(@)kraichgau-gestalte-mit.de und im Internet unter www.kraichgau-gestalte-mit.de

Erste Auswahlrunde für Förderprojekte im Jahr 2018

Es war wieder soweit: Am Montag, 19. Februar, stellen sich weitere Projekte aus dem Kraichgau im Bürgersaal Mühlhausen (Schulstr. 6, 69242 Mühlhausen) dem Urteil des Auswahlausschusses und hoffen, sich als LEADER-Förderprojekt zu qualifizieren. Die sechste Bewerbungsphase um die Fördergelder der Europäischen Union lief von Oktober bis Januar. Die Bewerbungen müssen unter anderem eine umfassende Projektbeschreibung, einen validen Kostenplan und den konkreten Nutzen des Vorhabens für die Region nachweisen. Die Förderhöhe berechnet sich auf Grundlage der Investitionskosten und basiert auf einem festen Fördersatz. Die bei der Geschäftsstelle des Vereins eingereichten Bewerbungen haben einen Mittelbedarf an Fördergeldern von über 800.000 €. Damit reicht die für den Aufruf freigegebene Tranche von 500.000 € nicht aus. Das Auswahlgremium muss auf der Sitzung entscheiden, welche Maßnahmen für unsere Region Priorität haben. Die Projektträger stellen ihre Vorhaben dem Gremium vor und warten gespannt auf das Ergebnis der Bewertungsskala. So werden die Projekte identifiziert, die sich für eine Förderung qualifizieren und einen offiziellen Förderantrag bei den Landesbehörden stellen dürfen. Die Bilanz bislang: 13 Projekte mit einem Investitionsvolumen von fast drei Millionen € wurden bereits für die Unterstützung mit LEADER-Fördergeldern ausgewählt. Bis 2020 können weitere Projekte, die den Entwicklungszielen der Region und den spezifischen Förderbestimmungen entsprechen, umgesetzt und gefördert werden. Dafür stehen dem Verein Fördermittel von der Europäischen Union und dem Land Baden-Württemberg zur Verfügung. Interessierte sind herzlich zur Sitzung eingeladen. Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite www.kraichgau-gestalte-mit.de

Regionalentwicklung Kraichgau e. V. blickt auf das Jahr zurück

Und wieder ist ein Jahr vergangen, das Weihnachtsfest und der Jahreswechsel stehen unmittelbar bevor: das Fest der Besinnung auf das Wesentliche im Leben. Auch der Verein Regionalentwicklung Kraichgau blickt auf spannende Monate zurück, in denen im Kraichgau mit Fördergeldern und Ideen kräftig gewerkelt wurde, um eine liebens- und lebenswerte Region zu gestalten.

In zwei Auswahlrunden konnte die Region wieder entscheiden, welche Ideen mit Fördergeldern unterstützt werden. Insgesamt wurden so seit Beginn des Förderprogramms im Kraichgau bereits über eine Million € an Geldern von der Europäischen Union und des Landes verteilt. Ende des Jahres folgten zwei freudige Ereignisse: Die Einweihung der ersten Förderprojekte mit dem Sandsteinpfad im Eppinger Stadtteil Mühlbach und der Marktscheune Meckse. Auch im neuen Jahr geht die Verteilung der Fördergelder weiter. Bis zum 8. Januar können Macher und Ideenumsetzer wieder Bewerbungen einreichen: im Topf befinden sich 500.000 €, die ausgegeben werden sollen. Die LEADER-Geschäftsstelle in Angelbachtal steht für Fragen und Auskünfte gern zur Verfügung.

Der Verein Regionalentwicklung Kraichgau ist aber nicht nur für die Verteilung der Fördermittel zuständig. Auch bietet er mit zahlreichen Veranstaltungen ein Forum für Treffen zu verschiedenen Arbeitsgruppen. Jeder, der sich mit Ideen und Tatenkraft einbringen möchte, ist herzlich willkommen!

Der Vorstand des Vereins und die LEADER-Geschäftsstelle bedanken sich auf diesem Wege für die gute Zusammenarbeit mit den Kommunen des LEADER-Aktionsgebietes, den Vereinsmitgliedern und -unternehmen sowie allen, die sich ehrenamtlich für die Gemeinschaft engagieren. Lassen Sie uns auch weiterhin gemeinsam die Zukunft der Region gestalten! Regionalentwicklung Kraichgau e. V. und das Team der LEADER-Geschäftsstelle wünschen allen Kraichgauerinnen und Kraichgauern ein friedvolles, gesegnetes Weihnachtsfest verbunden mit den besten Wünschen für das Jahr 2018.

Der Kraichgau ist ein Stück attraktiver

Der Verein Regionalentwicklung Kraichgau freut sich über die Einweihung des „Sandsteinpfades“ in Mühlbach und die „Marktscheune Meckse“, die in diesen Tagen ihrer Bestimmung übergeben wurden. Beide Vorhaben wurden mit Fördergeldern des LEADER-Förderprogrammes der Europäischen Union unterstützt, die der Verein in der Region verwaltet. „Als sich 17 Kraichgau-Kommunen zusammengeschlossen haben, um die Fördergelder für den Ländlichen Raum in den Kraichgau zu holen, war das alles noch sehr abstrakt. Jetzt mit den ersten beiden umgesetzten Ideen kann jeder sehen, was hierdurch entsteht,“ so Sulzfelds Bürgermeisterin Sarina Pfründer, die auch erste Vorsitzende des LEADER-Vereins ist.
Mit der „Marktscheune Meckse“ in der Meckesheimer Friedrichstraße hat sich Christina Müller ihren Lebenstraum erfüllt. Sie ist auf dem Hof aufgewachsen und hat durch den Hofladen ihrer Mutter gelernt, dass regionale Produkte von den Bauern der Region und die Eier vom elterlichen Hof eine Plattform für den Absatz brauchen. In der umgebauten Scheune findet man nun diese Produkte ansprechend präsentiert mit Showküche und einem Café. Auch an einen Raum für ihr Engagement in der Bauernhofpädagogik wurde gedacht, um schon den Kleinsten nahe zu bringen, wo die Nahrungsmittel herkommen. Das Vorhaben wurde im Rahmen des LEADER-Bausteins „Innovative Maßnahmen für Frauen im Ländlichen Raum“ umgesetzt, bei dem Existenzgründerinnen finanzielle Unterstützung auf dem Weg in die Selbstständigkeit erhalten können.
Im Eppinger Stadtteil Mühlbach gibt es mit dem Sandsteinpfad unter dem Motto „Vom Fels zur Kunst“ eine neue ‚Flaniermeile‘. Der Pfad versteht sich als Ergänzung zum bestehenden Sandsteinmuseum und will Einheimischen und Besuchern den heimischen Baustoff Sandstein näher bringen. Die Stadt Eppingen hat in einer Rekord-Bauzeit von vier Monaten den Weg gerichtet, die Mühlbacher Sandsteinbetriebe haben in der ein oder anderen Überstunde ehrenamtlich Exponate für den Weg gefertigt, die entlang des Spazierweges aufgebaut wurden. Im Frühjahr folgen noch die Pflanzarbeiten und bis dahin soll auch noch ein letztes fehlendes Exponat, eine Sitzecke mit Lampenschirm aus Sandstein, fertig gestellt sein. Für den Mühlbacher Heimatverein hat sich mit der Einweihung ein Herzenswunsch erfüllt. An weiteren Förderprojekten, wie ein Obsthof am Rande des Streuobsterlebnispfades in Sulzfeld oder ein Geopfad in Östringen und Odenheim, wird derzeit gebaut.
Fördergelder stehen noch bis zum Jahr 2020 zur Verfügung, um die sich Vereine, Unternehmen, Privatpersonen oder öffentliche Einrichtungen bewerben können. Gerade gibt es wieder einen Auswahlwettbewerb bei dem sich neue Ideen bis zum 8. Januar 2018 bei der Geschäftsstelle des LEADER-Vereins in Angelbachtal um die Gelder bewerben können. Weitere Informationen unter www.kraichgau-gestalte-mit.de oder 07265 9120-21.

Es sind wieder Bewerbungen um LEADER-Fördermittel möglich!

Nachdem sich bei zwei Auswahlrunden in diesem Jahr bereits acht neue Projekt über eine Auswahl aus LEADER-Förderprojekt freuen dürfen, startet nun eine neue Vergaberunde. Diesmal stehen 500.000 € aus Mitteln der Europäischen Union zur Verfügung. Hinzu kommen nationale Fördermittel aus verschiedenen Fonds des Landes Baden-Württemberg. Projektbewerbungen können bis zum 8. Januar 2018 bei der LEADER Geschäftsstelle in Angelbachtal eingereicht werden.
Grundvoraussetzung für eine Förderung ist, dass das Projekt im Aktionsgebiet liegt und in irgendeiner Weise zur weiteren Entwicklung der Region beiträgt. Auch darf es noch nicht begonnen worden sein. Wer eine Projektidee hat, aber noch mehr zur Umsetzung oder über das LEADER-Förderprogramm erfahren möchte, ist herzlich eingeladen am Beratungstag am 9. November, auch unangemeldet bei der LEADER-Geschäftsstelle in Angelbachtal (im Rathaus Schloss Eichtersheim, Schlossstr. 1, 74918 Angelbachtal, 2. OG) vorbeizuschauen. Auch dieses Jahr können Interessierte so wieder unkompliziert mit dem Förderprogramm in Kontakt kommen. Um Wartezeiten zu vermeiden, kann auch ein Termin vereinbart werden.
Das LEADER-Förderprogramm unterstützt Ideen, die das Leben, Arbeiten und Miteinander im Kraichgau attraktiver machen und so die Region mitgestalten. Dazu werden in regelmäßigen Abständen Fördergelder freigegeben, um die sich Privatpersonen, Vereine und Verbände, Unternehmen oder Kommunen bewerben können. Im Fokus stehen auch Vereine und engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sich für ihr Dorf, ihre Stadt und ihre Region einsetzen. Die Auswahl der Förderprojekte trifft ein regionales Gremium, der Auswahlausschuss, der alle Bewerbungen sichtet, bewertet und eine Rangliste der Projekte vornimmt.
Die Geschäftsstelle ist per E-Mail an info(@)kraichgau-gestalte-mit.de oder unter 07265 9120-21 erreichbar. Weitere Informationen zum Förderprogramm gibt es auch unter www.kraichgau-gestalte-mit.de
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: Geschäftsstelle LEADER Kraichgau/Regionalentwicklung Kraichgau e. V., Dorothee Wagner, Leitung der Geschäftsstelle, Schlossstraße 1, 74918 Angelbachtal,  07265 9120-21, E-Mail: wagner@kraichgau-gestalte-mit.de

LEADER-Arbeitsgruppe diskutierte, wie Wanderern und Radfahrern bessere Verpflegungsangebote geboten werden können

Bei schönstem Sommerwetter trafen sich einige Interessierte in der KulturScheune von Bettina Hartlieb in Oberöwisheim und arbeiteten an der Idee einer „Kiosklandschaft“ im Kraichgau. Entlang einiger Wander- und Radrouten in der Region wurde ein ausgesprochener Bedarf an Bewirtungsangeboten identifiziert. Gäste haben vielfach Probleme, sich am Wochenende bei einem Tages- oder Mehrtagesausflug zu verpflegen, z. B. mit Getränken oder kleineren Snacks oder ein nahes Einkehrangebot zu finden. Hier liegt großes Potential, insbesondere auch für den verstärkten Absatz von Produkten aus der Region.
Der von engagierten, Tourismusschaffenden geäußerte Vorschlag, Kioske in den Ortschaften entlang beliebter Wander- und Radrouten einzurichten, stand daher auf der Agenda des Arbeitsgruppentreffens und wurde interessiert diskutiert. Im Raum standen verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten und Ansätze. Gemeinsam wurden Vor- und Nachteile erörtert und verschiedene Fragestellungen ausgearbeitet, die einer Klärung bedürfen. Auch wurden gemeinsam Beispiele diskutiert und Erfahrungen aus anderen Regionen geteilt. Insgesamt wurde die Idee im Rahmen des Treffens ein gutes Stück vorangebracht und die Teilnehmer waren sich einig, dass die Verbesserung der Verpflegungsinfrastruktur für Touristen notwendig ist, damit die zufriedenen Gäste gern wieder in den Kraichgau zurückkehren. Die LEADER-Arbeitsgruppe und die Akteure der Region werden sich dem Thema daher weiter annehmen und dieses Thema intensiv verfolgen.
Die LEADER-Arbeitsgruppe „Kulturlandschaft Kraichgau“ beschäftigt sich mit aktuellen Fragestellungen im Bereich des Tourismus und Landschaftserhalts. Gemeinsam sollen verschiedene Lösungsansätze für identifizierte Schwächen in der Region erarbeitet werden. Jeder kann sich dabei mit seinem Wissen, seiner Einschätzung und seinen Ideen einbringen. Auch neue Gesichter sind jederzeit willkommen. Das nächste Treffen wird voraussichtlich im Januar 2018 stattfinden. Das Schwerpunktthema des Treffens, die genaue Zeit und der Ort werden rechtzeitig bekanntgegeben.

LEADER Kraichgau hat weitere Förderprojekte ausgewählt

Mit rund 260.000 € EU-Fördermitteln können fünf Projekte mit einer Gesamtinvestitionssumme in Höhe von circa 1,3 Millionen € aus der Region in die Umsetzung gehen. In einer weiteren Vergaberunde des EU-Förderprogrammes LEADER konnten sich von März bis Mai Vorhaben um die Gelder bewerben. Auf der Sitzung des Auswahlausschusses am 29. Juni in der Badischen Kelter in Kürnbach stellten die sechs Bewerber ihre Förderprojekte vor und warben für ihr Vorhaben. Das Auswahlgremium, bestehend aus 33 gewählten Repräsentanten aus der Region, beurteilte anschließend die Vorhaben und machte für fünf Projekte den Weg für eine Förderung aus dem LEADER-Topf frei. Ein Vorhaben konnte die qualitativen Ansprüche für ein LEADER-Förderprojekt aus Sicht des Gremiums nicht erfüllen.
Die Bandbreite der Projekte war groß: Neben dem Umbau der alten Bahnhofsgaststätte in Kraichtal-Gochsheim zu einer Event-Location ging es um die Markteinführung einer „Kraich-gau-Apfelsaftschorle“ oder die Reaktivierung eines Brunnens in Eppingen-Kleingartach. „Diese Auswahlrunde zeigt, was mit LEADER alles möglich ist“, so die Vorsitzende Sarina Pfründer. „Alle Vorhaben haben eines gemeinsam: Alle leisten einen Beitrag zur Attraktivität des Kraichgaus und bringen die Region weiter voran.“ Sie möchte für das Förderprogramm weiter werben, denn es sind noch ausreichend Fördergelder vorhanden, um zahlreiche weitere Ideen zu unterstützen. Alle Projekte sind auf der Internetseite www.kraichgau-gestalte-mit.de gelistet. Wer Fragen zur LEADER-Förderung hat, kann sich jederzeit an die Geschäftsstelle von LEADER Kraichgau in Angelbachtal wenden.
Zuvor fand die Mitgliederversammlung des Trägervereins Regionalentwicklung Kraichgau statt. Die Vereinsmitglieder wählten turnusgemäß einen neuen Vorstand für die nächsten zwei Jahre. Sulzfelds Bürgermeisterin Sarina Pfründer wurde als Vorsitzende bestätigt, ebenso die beiden stellvertretenden Vorsitzenden, der Schatzmeister und Schriftführer. Neu im siebenköpfigen Vorstand sind Sybille Würfel, Bürgermeisterin der Gemeinde Malsch, und Anke Schellenberger aus Kürnbach.

Kiosklandschaft Kraichgau - neue Einkehrmöglichkeiten für Radfahrer und Wanderer

Einladung zum Arbeitsgruppentreffen „Kulturlandschaft Kraichgau“ der LEADER*-Aktionsgruppe am Montag, 26. Juni, 18 Uhr, in der KulturScheune, Bachstr. 30, Kraichtal-Oberöwisheim
Thematisch wird sich über aktuelle Überlegungen im Bereich Tourismus ausgetauscht. Im Fokus steht die Projektidee „Kiosklandschaft Kraichgau“.
Wir beschäftigen uns mit dem Ziel, Wanderern und Radfahrern die Möglichkeit zu bieten, sich bei ihren Pausen mit regionalen Produkten zu versorgen, so dass auch unsere heimischen Erzeuger vom Tagestourismus profitieren können.
Gemeinsam soll überlegt werden, wie und ob diese Idee umgesetzt werden kann und welche Ansätze und Herausforderungen der Realisierung diese Idee birgt. Nutzen Sie die Möglichkeit der Mitgestaltung!
Jeder ist herzlich willkommen! Wir bitten bei Interesse um eine Anmeldung bei der LEADER Geschäftsstelle (veranstaltungen(@)kraichgau-gestalte-mit.de oder 07265 9120-27), die auch weitere Auskünfte erteilt.

Die nächste Tranche der Fördergelder ist ausgeschrieben: Weitere LEADER-Förderprojekte gesucht!

Das LEADER-Förderprogramm unterstützt Ideen, die das Leben, Arbeiten und Miteinander im Kraichgau attraktiver machen und so die Region mitgestalten. Dazu werden in regelmäßigen Abständen Fördergelder freigegeben, um die sich Privatpersonen, Vereine und Verbände, Unternehmen oder Kommunen bewerben können. Im Fokus stehen besonders Vereine und engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sich für ihr Dorf, ihre Stadt und ihre Region einsetzen. Förderprojekte können z. B. Ideen aus dem Tourismus, der Grundversorgung, zur Integration von Migranten, von Existenzgründungen oder -erweiterungen, zur Dorfgestaltung/Dorfgemeinschaft oder für die Jugend sein.

Grundvoraussetzung für eine Förderung ist, dass das Projekt im Aktionsgebiet liegt und in irgendeiner Weise zur weiteren Entwicklung der Region beiträgt. Auch darf es noch nicht begonnen worden sein. Der Aufwand für eine Bewerbung um die Fördermittel wird mit einer beträchtlichen finanziellen Unterstützung belohnt, wenn das Vorhaben zur Förderung ausgewählt wird. Je nach Projektart handelt es sich um einen Zuschuss von 40 bis 60 % der Kosten. Hierfür stehen im aktuellen Projektaufruf 400.000 € an Fördergeldern der Europäischen Union zur Verfügung.

Bewerbungen müssen bis Montag, 15. Mai, bei der LEADER-Geschäftsstelle eingereicht werden. Um ausreichend Zeit für die Arbeit an den Anträgen zu haben und sicherzustellen, dass alle Angaben vorliegen, wird empfohlen bereits frühzeitig mit der LEADER Geschäftsstelle Kontakt aufzunehmen. Für eine Bewerbung muss ein vorangeschrittener Planungsstand vorliegen, insbesondere hinsichtlich der Kosten. Welche Bewerbungen gefördert werden, legt das Auswahlgremium der Region fest. Dieses Gremium bewertet die eingereichten Ideen und bildet eine Rangliste der Projekte. Hilfsmittel dafür sind die Angaben in den Bewerbungsunterlagen und ein festgelegter Kriterienkatalog. Die Entscheidung fällt das Auswahlgremium in seiner Sitzung am 29. Juni in Kürnbach.

Weitere Informationen zu dem LEADER-Förderprogramm im Kraichgau, dem aktuellen Projektaufruf sowie den Bewerbungsmodalitäten gibt es unter www.kraichgau-gestalte-mit.de. Kontakt siehe oben.

Interessante Impulse für die Region durch die LEADER Arbeitsgruppen

In den letzten Wochen trafen sich Interessierte, die im Kraichgau etwas bewegen möchten, in zwei LEADER Arbeitsgruppen.
Die Arbeitsgruppe „Lebendige Kraichgauorte“ stellte Ende März das Thema Demografie in den Vordergrund und tauschte sich aus, wie ein Miteinander der Generationen in den Städten und Dörfern ausgestaltet werden kann und alle Altersgruppen in das aktive Dorfleben einbezogen werden können. Dabei wurde die Idee eines Spieletreffs diskutiert. Diese Spieletreffs gibt es bereits in einigen Gemeinden. Bei den regelmäßigen Treffen kommen Jung und Alt zusammen und spielen gemeinsam Gesellschaftsspiele. Die eingeladene Referentin stellte eine wissenschaftliche Studie der Universität Heidelberg vor, welche die Vorzüge dieses einfach umzusetzenden Ansatzes hervorhob. Die Teilnehmer des Arbeitsgruppentreffens waren sich einig, dass der Kraichgau um viele Spieletreffs bereichert werden könnte und möchten diese Idee weiter in die Ortschaften tragen.
Kurz vor Ostern trafen sich 20 Teilnehmer der Arbeitsgruppe „Regionale Produkte“ zum ersten Mal. Es kamen vor allem Erzeuger und Vermarkter von heimischen landwirtschaftlichen Produkten zusammen, die gemeinsam diskutierten, wie das vielfältige Angebot von Obst, Gemüse und tierischen Produkten aus dem Kraichgau noch besser vermarktet werden kann. Vorgestellt wurde die „RegioApp“, die Verbrauchern mit dem Smartphone die jeweiligen Verkaufspunkte darstellt und verschiedene Filtermöglichkeiten der Suche ermöglicht. Diese App kam bei den Teilnehmern gut an und es soll in weiteren Gesprächen geschaut werden, wie möglichst alle Verkaufspunkte dort gelistet werden können. Um Anbieter von heimischen Produkten noch besser zu vernetzen, werden die Treffen zukünftig als Stammtisch zum lockeren Austausch und gegenseitigen Kennenlernen durchgeführt und finden alle zwei Monate statt. Die Anwesenden hoffen auf noch viel mehr interessierte Erzeuger und Vermarkter bei den zukünftigen Treffen!  
Das nächste Treffen einer LEADER-Arbeitsgruppe steht bereits bevor. Interessierte aus dem Bereich „Streuobst“ treffen sich wieder am 3. Mai um 18 Uhr im Anglerheim Meckesheim. Jeder ist willkommen! Weitere Informationen hierzu auf unserer Internetseite.
Haben Sie Interesse an den vorgestellten Ideen oder möchten sich auch einbringen? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!
Geschäftsstelle LEADER Kraichgau / Regionalentwicklung Kraichgau e. V., Dorothee Wagner, Leitung der Geschäftsstelle, Schlossstraße 1, 74918 Angelbachtal, Telefon: 07265 9120-21, wagner((@))kraichgau-gestalte-mit.de

Weitere Vorhaben können sich über LEADER-Gelder freuen

Die LEADER Aktionsgruppe Kraichgau unterstützt drei weitere Projekte mit 144 Tsd. € Fördergeldern. Am 20. Februar wurden neue LEADER-Förderprojekte ausgewählt, die nun Fördergelder von der EU und des Landes beantragen können. Das Auswahlgremium der lokalen Aktionsgruppe „Regionalentwicklung Kraichgau e. V.“ bewertete bei einem Treffen in Oberderdingen die einzelnen Anträge, die auf den vierten Projektaufruf hin bei der LEADER Geschäftsstelle eingegangen waren. Die Auswahl erfolgt nach ihrer strukturellen Wirkung für den Kraichgau nach einem festgelegten Bewertungskatalog. Drei Projekte wurden zur Förderung ausgewählt:

  • Hippolini Reit- und Aktionshof Sulzfeld
  • Erweiterung und Optimierung des Hohlenpfades Mühlhausen-Tairnbach
  • Freistellung einer wertvollen Birnbaum-Streuobstwiese in Kraichtal-Neuenbürg

Die LEADER-Aktionsgruppe schlägt die Projekte zur Förderung vor. Als nächsten Schritt werden von den Antragstellern die Bewilligungen bei den Landesbehörden beantragt – erst nach dieser formalen Prüfung wird in einzelnen Bewilligungen die Förderung den Antragstellern bereitgestellt. Weitere Informationen sind im Bereich „Aktuelles“ auf www.kraichgau-gestalte-mit.de eingestellt.

ie LEADER-Aktionsgruppe veröffentlicht in regelmäßigen Abständen Projektaufrufe, in deren Zeitraum sich Vorhaben um eine Förderung bewerben können. LEADER-Projekte können aus verschiedenen Bereichen kommen, wie z. B. Tourismus, Landschaftspflege, dörfliche Infrastruktur, regionale Wirtschaft, Demografie, Integration, Kunst & Kultur oder Jugend. Die Projekte müssen den Zielen des regionalen Entwicklungskonzeptes dienen und eine gewisse Innovationskraft aufweisen. Antragsteller können sowohl Kommunen als auch Vereine, Verbände, Unternehmen oder Privatpersonen aus der Gebietskulisse sein. Der nächste Projektaufruf wird am 1. März veröffentlicht. Bewerbungsunterlagen können auf der Internetseite heruntergeladen werden und bis zum 15. Mai 2017 bei der LEADER Geschäftsstelle eingereicht werden. Es empfiehlt sich, frühzeitig Kontakt für ein Beratungsgespräch mit der LEADER Geschäftsstelle aufzunehmen.

Kontakt
Geschäftsstelle LEADER Kraichgau/
Regionalentwicklung Kraichgau e. V.
Dorothee Wagner, Leitung der Geschäftsstelle
Schlossstraße 1
74918 Angelbachtal
07265 9120-21
wagner(@)kraichgau-gestalte-mit.de
www.kraichgau-gestalte-mit.de

Das EU-Förderprogramm LEADER blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2016 zurück!

LEADER ist ein europäisches Förderprogramm zur Stärkung der ländlichen Räume und möchte bewirken, dass der Kraichgau auch künftig attraktiv und lebenswert bleibt. Es soll dabei helfen, interessante Ideen und Konzepte zu entwickeln und zu realisieren. Das Förderspektrum in LEADER reicht dabei von Kulturfestivals über Projekte zur Stärkung des Gemeinschaftslebens, der Integration, des Tourismus, der Unternehmensförderung bis hin zur Landschaftspflege und der Dorfgestaltung. Jeder Bürger oder Verein sowie Unternehmen oder Kommunen aus der Region können sich mit ihren Vorhaben um die Förderung bewerben. Das Besondere dabei: Die Region entscheidet selbst, was wichtig ist und gefördert wird! Im Jahr 2016 kürte das Auswahlgremium in zwei Sitzungen acht LEADER-Projekte, die zusammen mit circa 570.000 € Fördergeldern unterstützt werden.

Es wurden thematische Arbeitsgruppen eingerichtet, in denen sich Entscheidungsträger, Bürgerinnen und Bürger und weitere Akteure in die Ausarbeitung von Lösungen für die Herausforderungen der Region einbringen können. Bislang gibt es die Gruppen „Kulturlandschaft/Tourismus“, „Streuobst“ und „Dorfentwicklung“. Eine Projektwerkstatt für Kinder und Jugendliche wird im kommenden Jahr eingerichtet, ebenso eine Arbeitsgruppe „regionale Produkte“. Jeder, der sich mit Ideen und Tatenkraft einbringen möchte, ist in den Arbeitsgruppen willkommen!

Die Gremien und Menschen des hinter LEADER stehenden Vereins, Regionalentwicklung Kraichgau e. V., haben auf zahlreichen Treffen die Weichen für die weitere Arbeit gestellt. Die LEADER Geschäftsstelle blickt auf über 70 Beratungsgespräche zurück und führt den Austausch mit den Landesbehörden und anderen LEADER-Regionen. Ende November waren die Vereinsvorsitzende, Sulzfelds Bürgermeisterin Sarina Pfründer, und die Leiterin der LEADER-Geschäftsstelle, Dorothee Wagner, in Stuttgart, um sich mit Minister Peter Hauk über LEADER auszutauschen.

Auch im neuen Jahr geht die Verteilung der Fördergelder weiter. Der nächste Bewerbungszeitraum für Vorhaben startet bereits im Januar, im Februar werden neue Förderprojekte ausgewählt. Die LEADER-Geschäftsstelle in Angelbachtal steht für Fragen und Auskünfte gern zur Verfügung und freut sich über Ihren Besuch, E-Mail oder Anruf.

Wir wünschen allen Kraichgauerinnen und Kraichgauern geruhsame Festtage, einen guten Start in das neue Jahr und für 2017 Gesundheit, Glück und Zufriedenheit. Lassen Sie uns gemeinsam die Zukunft der Region gestalten!

Kontakt

Stadt Kraichtal
Rathausstraße 30
76703 Kraichtal-Münzesheim
07250 77-0
07250 77-75
E-Mail schreiben

Ansprechpartner

Zur Klärung von Fragen bezüglich der Förderfähigkeit von Maßnahmen steht die Leiterin der LEADER-Geschäftsstelle Kraichgau zur Verfügung:

Frau Dorothee Wagner
07265 9120-21
wagner(@)kraichgau-gestalte-mit.de
www.kraichgau-gestalte-mit.de

Seitens der Stadt Kraichtal stehen als Ansprechpartner zur Verfügung: