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Informationsabend für Arbeitgeber

Herzliche Einladung an alle Kraichtaler Arbeitgeber und Interessierte
Partizipation am Arbeitsmarkt ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Integration der in Deutschland lebenden Menschen mit Migrationshintergrund und Geflüchteten.
Dahingehend veranstaltet die Stadt Kraichtal gemeinsam mit dem Verein „Kraichtal hilft“ und dem Landratsamt Karlsruhe am
Dienstag, 28. November, um 19 Uhr, im Großen
Sitzungssaal des Rathauses Kraichtal in Münzesheim

einen Informationsabend. Wir möchten potenziellen Arbeitgebern in Kraichtal notwendige Informationen im Bereich Beschäftigung von Menschen mit Migrationshintergrund und Geflüchteten an die Hand geben, um so den Einstieg in den Arbeitsmarkt für beide Seiten zu erleichtern.
Für die Ausführungen konnten Fachleute von der Ausländerbehörde des Landratsamtes Karlsruhe sowie des Jobcenters für den Landkreis Karlsruhe gewonnen werden. Im Rahmen des Informationsabends kann somit auch auf Ihre konkreten Fragen eingegangen werden.
Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung beim Ordnungsamt, bei unserer Integrationsbeauftragten, Sonna Sickert, 07250 77-272 oder per E-Mail an s.sickert(@)kraichtal.de. Dorthin können Sie auch vorab konkrete Fragen richten, die wir zur Abstimmung und Vorbereitung an die Referenten weiterleiten.
Selbstverständlich können Sie an dem Informationsabend auch ohne vorherige Anmeldung teilnehmen.
Wir freuen uns auf einen regen Informationsaustausch.

Helferkreis Menzingen - Begegnungsabend für Einheimische und Geflüchtete

Der Helferkreis Menzingen lädt ganz herzlich ein zu einem Begegnungsabend in den Räumlichkeiten der Evangelisch-methodistischen Kirche in der Schweizerstr. 3 am Freitag, 24. November, ab 18 Uhr.
Wie schon bei den rege besuchten Veranstaltungen in der Vergangenheit soll auch hier wieder Gelegenheit gegeben werden zum zwanglosem Kennenlernen, Begegnungen und Gesprächen zwischen Einheimischen und Neuankömmlingen. Des Weiteren wird es Platz zum Spiele spielen und mehr geben.

Neues vom depot 25 - Erweiterte Öffnungszeiten

Immer wieder wurde an die Mitarbeiterinnen des depot 25 der Wunsch nach einer Öffnung auch an Samstagen herangetragen, weil viele Berufstätige, die bisherigen Öffnungszeiten nicht nutzen können. Da im depot 25 alle Arbeit ehrenamtlich und in der Freizeit geleistet wird, muss das Team mit seinen Kräften haushalten und konnte diesen Wunsch bisher nicht realisieren. Umso mehr freuen sich die ‚depot-Frauen‘ nun eine Lösung gefunden zu haben:
Ab Dezember wird an jedem 1. Samstag im Monat das depot 25 von 10 bis 13 Uhr seine Türen öffnen!
Das Team freut sich auf Ihren Besuch.

Standing Ovation für das Ballett-Spektakel von Joyce Filsinger und den Bruchsaler Schlossnymphen

Fast zwei Jahre lang arbeitete die Ballettpädagogin Joyce Filsinger aus Oberöwisheim mit der Jugendballettkompanie den Bruchsaler Schlossnymphen und Flüchtlingskindern am Ballettspektakel „Die Geschichte von Sonne und Mond“, welches am Sonntag, 15. Oktober, im Bruchsaler Bürgerzentrum vor einem begeisterten Publikum aufgeführt wurde. Gesanglich unterstützt wurde das Kooperations- und Integrationsprojekt vom Projektchor der Burggarten-Schule Oberöwisheim.
Inspiriert durch Joyce Filsingers Arbeit mit Flüchtlingskindern beim Verein Kraichtal hilft e. V. entstand eine Geschichte über den Streit von Sonne und Mond und die Sinnlosigkeit des Krieges. Der Weg vom Konflikt über die Krise zum Krieg wurde eindrucksvoll und in kräftigen Bildern getanzt, gesungen und erzählt. Und am Ende der Geschichte wurde der Weg zum Frieden aufgezeigt.
Während der langen Zeit des Probens setzten sich die Tänzerinnen nicht nur mit dem Thema Krieg und wie er entsteht, sondern auch mit der europäischen Tanzkunst und der klassischen Musik auseinander.
In aufwändigen Kostümen in Handarbeit erstellt, gipfelte die  Zeit des gemeinsamen Arbeitens während des Integrationsprojektes in einem Urknall auf der Bühne im Bürgerzentrum in Bruchsal. Die Belohnung kam zum Schluss der Aufführung. In vollem Saal gab es tosenden Applaus und Standing Ovations für das Gesamtkunstwerk von Joyce Filsinger.
Umrahmt wurde die Veranstaltung im Foyer von den Ausstellungen von Sajad Roma (Fotografie) aus dem Irak und Karam Abdullah (bildende Kunst) aus Syrien.

Helferkreis Landshausen - Dringend Helferinnen und Helfer gesucht

Der Helferkreis Landshausen formierte sich im November 2016 um die neu hinzugezogenen Geflüchteten in ihrem Alltag zu unterstützen. Da es um den zunächst noch relativ großen Helferkreis mittlerweile etwas stiller geworden ist, die Aufgaben jedoch geblieben sind, bittet der Helferkreis Landshausen nun auf diesem Wege um Ihre Mithilfe. Hierbei geht es hauptsächlich um gelegentliche Einkaufsfahrten oder Unterstützung bei der Lese- bzw. Hausaufgabenbetreuung der Kinder. Über neue Helferinnen und Helfer in der Geflüchtetenarbeit im Raum Landshausen freuen wir uns sehr.
Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich gerne bei der Integrationsbeauftragten der Stadtverwaltung, Frau Sonna Sickert, unter Telefon 07250 77-272. 

Helferkreistreffen Landshausen

Am Montag, 17. Juli, traf sich der Helferkreis Landshausen und tauschte sich rege über die Lage in der örtlichen Anschlussunterbringung aus.
Die Helferinnen berichteten über ihre Erfahrungen, Erfolge und Herausforderungen in der Flüchtlingshilfe. Begleitet und initiiert wurde das Treffen von der Integrationsbeauftragten Sonna Sickert. Sie wurde gebeten, Werbung für den Helferkreis zu machen, um mehr Helferinnen und Helfer, insbesondere in Bezug auf Einkaufsfahrten und Lesepatenschaften für die Kinder, zu finden und zur Unterstützung zu ermutigen.
Der Helferkreis Landshausen trifft sich in regelmäßigen Abständen und freut sich über weitere Interessenten. Das nächste Treffen wird rechtzeitig über das Mitteilungsblatt bekannt gegeben.
Wenn Sie Interesse haben, die Familien in Landshausen gelegentlich zu unterstützen, z. B. als Einkaufshilfe, Lesepaten für eines der Kinder oder auch in anderer Weise, dann melden Sie sich gerne bei unserem Ordnungsamt, Sonna Sickert, unter der Rufnummer 07250 77-272. Alternativ steht Ihnen während der ersten Hälfte der Sommerferienzeit Ina Daubmann unter der Rufnummer 07250 77-271 zur Verfügung.

Helferkreis Menzingen - Begegnungsabend vor dem Weltladen

Der Helferkreis Menzingen hatte am 14. Juli zu einem Begegnungsabend für Geflüchtete und Einheimische  im Hof vor dem Weltladen eingeladen. „Sah es mittags noch so aus, als würde die Veranstaltung sprichwörtlich ins Wasser fallen, strahlte pünktlich zum Beginn um 18 Uhr wieder die Sonne über Menzingen“, konnte Ina Daubmann vom städtischen Ordnungsamt feststellen. Viele Geflüchtete aus Kraichtal sind der Einladung gefolgt und brachten internationale Spezialitäten für das Fingerbuffet mit. Zu Beginn lauschten die Gäste den imposanten Klängen des Posaunenchores Menzingen, welcher passend zum Wetter mit dem Hit „Über den Wolken“ sein kleines Konzert unter Applaus beendete. Unter anregenden Gesprächen konnte das reichhaltige Fingerbuffet von Groß und Klein genossen werden. Die Kinder nahmen danach das Bastelangebot wahr und schon bald flogen die ersten selbstgebastelten Frisbees über den Hof. Während des Begegnungsabends hatte der Weltladen geöffnet und so mancher Gast nutzte die Gelegenheit zum Besuch und Einkauf. Die Stadtverwaltung freut sich über die gute Resonanz und dankt den Helferinnen und Helfern für das rege Engagement.

Kraichtal hilft e. V. - Mit Alpakas durch Bahnbrücken

Die Kinder des Integrationsprojektes aus Oberöwisheim und die Schüler der internationalen Vorbereitungsklasse in Unteröwisheim durften kürzlich ein ganz besonderes Nachmittagsprogramm erleben.
Mitglieder des Vereins „Kraichtal hilft“, Ehrenamtliche und Mütter kutschierten die Kinder nach Bahnbrücken zur Alpaka-Lodge von Familie Schmid.
Anfangs war der Respekt vor den fremden Tieren mit den langen Hälsen und dem prächtigen Fell recht groß. Doch nach einer kurzen Information und einigen Minuten mit den Tieren auf der Nachbarwiese war das Eis gebrochen und stolz führten die Kinder „ihr“ Alpaka durch die Gassen von Bahnbrücken und über idyllische Wiesenwege. Ganz genau konnte man allerdings nicht immer sagen, wer wen führte. Sicher ist jedoch, dass jedes Kind eine ganz besondere Erinnerung mit nach Hause nimmt. Ein wenig Heimweh nach „ihrem“ Alpaka - auch wenn es zwischenzeitlich recht störrisch sein konnte - hatten die Kinder schon auf der Heimfahrt und auch den Wunsch, es bald wieder einmal besuchen zu dürfen.
Ein riesengroßes Dankeschön geht an Christian Schmid, der mit unglaublicher Ruhe und Geduld sein ungewöhnliches Grüppchen durch Bahnbrücken geleitete.

Einfach einmal danke sagen

Das Helferfest Integration in Kraichtal
Als 2015 die Flüchtlings-ströme in Deutschland eintrafen, mussten viele Hände gemeinsam anpacken, um die damit verbundenen Aufgaben zu bewältigen. Auch in Kraichtal gab und gibt es hier jede Menge zu tun. Hunderte Menschen aus den Krisengebieten dieser Welt leben seither in der Kraichgau-Gemeinde und sind auf die Hilfe und die Unterstützung der Kraichtaler angewiesen. In allen Ortsteilen fanden sich bis heute zahlreiche ehrenamtliche Helfer, die regelmäßig ihre Freizeit darauf verwenden, um da zu sein, wenn sie gebraucht werden. Sie alle leben ein Musterbeispiel an Engagement,  welches für eine erfolgreiche langfristige Integration unabdingbar ist.
Am Freitag, 30. Juni, war es an der Stadt Kraichtal, diesen selbstlosen Helfern einmal danke zu sagen. „In meiner täglichen Arbeit mit den Akteuren in Kraichtal mache ich gute Erfahrungen und kann behaupten, dass es ein produktives und unkompliziertes Miteinander ist.  Das A und O ist aus meiner Sicht die Vernetzung zwischen Haupt- und Ehrenamt sowie eine aktive Einbindung der Geflüchteten selbst. Ich freue mich sehr, dass wir uns mit dem Helferfest Integration insbesondere bei den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern bedanken können,“ sagt Sonna Sickert, Integrationsbeauftragte bei der Stadt Kraichtal. Beim Helferfest Integration in der Mehrzweckhalle Menzingen sollte sich einen Abend lang einmal alles um die Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe drehen. Bürgermeister Ulrich Hintermayer eröffnete seine Ansprache mit den bis heute nachhallenden Worten des ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog aus dem Jahre 1996: „Das, was die Ehrenamtlichen in unserem Lande leisten, das kann kein Staat bezahlen. Aber es ist noch etwas anderes. Es geht ja auch darum, dass die Ehrenamtlichen nahe an den Problemen dran sind, ganz gleichgültig, ob in der sozialen Arbeit, im Sport, in den Kirchen oder in anderen Verbänden. Sie sind näher an den Problemen und können mit ihrer Kreativität - ja einfach mit dem offenen Blick für Probleme - helfen, diese zu lösen oder zumindest sich an der Lösung beteiligen; und das viel besser, als irgendeine staatliche Behörde dies je könnte. Zudem entsteht bei ehrenamtlicher Arbeit auch immer eine menschliche Beziehung.“
In der Tat haben die Ehrenamtlichen in den letzten Monaten und Jahren Unglaubliches geleistet. Der neu gegründete Verein „Kraichtal hilft“ und insbesondere sein Vorsitzender Melo Danze haben die Neuankömmlinge „unter ihre Fittiche genommen“ und für Sprachkurse, Kinderbetreuung, Helferkreise und Patenschaften gesorgt. Zu den herausragenden Projekten gehört auch die Gebrauchtkleiderbörse „depot 25“ und das Café International als Basis für einen besseren Kontakt zwischen Flüchtlingen und Einheimischen. An diesem Freitagabend sollten also die Ehrenamtlichen einmal zu Ehren kommen. Nach den Grußworten von Bürgermeister Hintermayer und der Integrationsbeauftragten der Stadt Kraichtal, Sonna Sickert, referierte Gastrednerin Dr. Kidist Hailu über das bedeutsame Thema der interkulturellen Begegnung und zeigte auf, dass schon bei einfachen Angelegenheiten wie der Begrüßung, diverse kulturelle und gesellschaftliche Aspekte berücksichtigt sein wollen, um keine Missverständnisse nach sich zu ziehen. „Für die gesamtgesellschaftliche Aufgabe Integration ist die kommunale Lebenswelt von erheblicher Bedeutung. Wir haben in Kraichtal frühzeitig ein unbürokratisches Miteinander, transparente Informationen und echte Beteiligung der zahlreichen Akteure ermöglicht. Ich bin zuversichtlich, dass sich die geschaffenen Strukturen und das rege Engagement aller Beteiligten lohnen und nachhaltig der Integration dienen“, so Manuel Kurz, Ordnungsamtsleiter bei der Stadt Kraichtal.
Für die musikalische Untermalung des Abends sorgte indes der Syrer Hussan Abulaban, der in Vertretung für den krankheitsbedingt ausgefallenen Landsmann Abdulalim Khalil auf dem Klavier einige syrische Volksweisen zum Besten gab. Für die vielen Kinder war an diesem Abend auch bestens gesorgt. Die Auszubildenden der Stadt hatten für sie ein tolles Programm rund um die Mehrzweckhalle auf die Beine gestellt und Tobias Stefaniak bot auf dem Vorplatz eine gemeinsame Holzbastelstunde an. Nach dem offiziellen Teil war dann Zeit für den gemeinsamen Austausch bei einem großen Festbuffet im Foyer. Wer Lust hatte,  konnte auch noch einmal einen Blick auf die Ausstellung „Eine Taube für Damaskus“ des syrischen Künstlers Karam Abdullah werfen, die bislang im Torwächterhaus Münzesheim zu sehen war und nun auf Tour durch die ganze Region geht. Auch die Presse war zum Kraichtaler Helferfest international aufgestellt - neben den Hügelhelden war auch der irakische Journalist Sajad Reda Al Jbory vor Ort, um in professionellen Bildern über die gelungene Veranstaltung zu berichten.

Neueröffnung einer Anschlussunterbringung in der Goethestraße in Menzingen

Helfer gesucht!
Wie in den vergangenen Wochen im Mitteilungsblatt und öffentlicher Sitzung des Gemeinderates berichtet, ist derzeit im Stadtteil Menzingen ein weiteres Wohngebäude in der Vorbereitung zur Unterbringung von Flüchtlingen bzw. Asylsuchenden. Die vorbereitenden Arbeiten in der Unterkunft in der Goethestraße sind zwischenzeitlich abgeschlossen, weshalb die Belegung in Kürze erfolgen kann. Die notwendigen Abstimmungen dazu laufen derzeit. Die unmittelbare Nachbarschaft wird vom Ordnungsamt vor Belegung der Wohneinheiten noch eingeladen, sich persönlich ein Bild von der Unterkunft zu machen und mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen.

Um den Neuankömmlingen, welche nach Kraichtal kommen bzw. aus den hiesigen Gemeinschaftsunterkünften verlegt werden, die Integration vor Ort zu erleichtern, suchen die Stadtverwaltung und der örtliche „Helferkreis Menzingen“ weitere Unterstützer. Ziel ist es, die neuen Einwohner willkommen zu heißen sowie eine örtliche Orientierung und Begleitung der Personen zu organisieren. Der Helferkreis wird durch die Gemeindesozialarbeiterin, Ina Daubmann, und die Integrationsbeauftragte, Sonna Sickert, begleitet und somit Haupt- und Ehrenamt verzahnt.

Sie würden sich gerne dahingehend engagieren, haben Interesse oder Fragen? Dann wenden Sie sich für weitere Informationen gerne an Frau Sickert bzw. Frau Daubmann vom Ordnungsamt, unter 07250 77-27.

Erfolgreiche Ausstellung wandert weiter

Ausgesprochen positiv überrascht waren die Organisatoren der Ausstellung „Eine Taube für Damaskus“ von dem starken Interesse, welches den Bildern Karam Abdullahs entgegengebracht wurde. Zahlreiche Besucher, stark nachgefragte Führungen und anregende Gespräche mit dem Künstler prägten die zwei Ausstellungswochen im reizvollen Ambiente des Torwächterhäuschens in Münzesheim. Interesse war auch über Kraichtal hinaus vorhanden und so wandert die Ausstellung nun weiter nach Bruchsal, wo sie vom vom 27. Juni bis 17. August in der Stadtbibliothek Bruchsal zu sehen sein wird.

Neueröffnung Anschlussunterbringung in der Wiesenstraße in Münzesheim - Helfer gesucht!

Wie in den vergangenen Wochen im Mitteilungsblatt und öffentlicher Sitzung des Gemeinderates berichtet, ist derzeit im Stadtteil Münzesheim ein weiteres Wohngebäude in der Vorbereitung zur Unterbringung von Flüchtlingen bzw. Asylsuchenden. Die vorbereitenden Arbeiten in der Unterkunft in der Wiesenstraße sind zwischenzeitlich abgeschlossen, weshalb die Belegung in Kürze erfolgen kann. Die notwendigen Abstimmungen dazu laufen derzeit. Die unmittelbare Nachbarschaft wird vom Ordnungsamt vor Belegung der Wohneinheiten noch eingeladen, sich persönlich ein Bild von der Unterkunft zu machen und mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen.

Um den Neuankömmlingen, welche nach Kraichtal kommen bzw. aus den hiesigen Gemeinschaftsunterkünften verlegt werden, die Integration vor Ort zu erleichtern, suchen die Stadtverwaltung und der örtliche „Helferkreis Münzesheim“ weitere Unterstützer. Ziel ist es, die neuen Einwohner willkommen zu heißen sowie eine örtliche Orientierung und Begleitung der Personen zu organisieren. Der Helferkreis wird durch die Gemeindesozialarbeiterin, Frau Ina Daubmann, und die Integrationsbeauftragte, Frau Sonna Sickert, begleitet und somit Haupt- und Ehrenamt verzahnt.

Sie würden sich gerne dahingehend engagieren, haben Interesse oder Fragen? Dann melden Sie sich für weitere Informationen gerne bei Frau Sickert bzw. Frau Daubmann, 07250 77-27 oder bei Matthias Häntsch, Ansprechpartner Helferkreis Münzesheim, 07250 1592.

Suche nach Wohnraum

Die Suche nach Wohnraum wird immer mehr dringendes Anliegen der zahlreichen Helferinnen und Helfer sowie der Stadtverwaltung. Gerne möchten wir gemeinsam die Vermittlung von Personen aus der Anschlussunterbringung in privaten Wohnraum forcieren und so Möglichkeit für neue Aufnahmen schaffen. Dazu sind wir auf Wohnraumangebote angewiesen.

Konnte bisher wahrgenommen werden, dass insbesondere junge anschlussuntergebrachte Personen zeitnah in urbanen Raum verzogen sind, wird aufgrund einer neuen asylrechtlichen Regelung, der so genannten Wohnsitzauflage, künftig weniger Bewegung erwartet. Ein Großteil der derzeit an die 90 Personen von der Stadt untergebrachten Personen ist behördlich dazu verpflichtet, Wohnsitz in Kraichtal zu halten. Damit werden Nachbelegungen in den vorhandenen städtischen Objekten schwieriger und durch den weiterhin zu erwartenden und bereits vorhandenen Familiennachzug die Unterbringungsbedarfe durch die Stadtverwaltung weiter erhöht, zusätzlich zur vorgegebenen Aufnahmequote.

Ob zum Zwecke des Familiennachzugs, der Weiter-vermittlung aus der Anschlussunterbringung oder sonstigen Versorgung einzelner Personen mit Wohnraum unterstützen die Stadtverwaltung und tatkräftige Helferinnen und Helfer gerne bei dem Vorhaben, Vermieter und Mieter zusammenzubringen. Ob zur Klärung behördlicher Belange oder persönlicher Bedarfe, die Begleitung durch Ehren- und Hauptamt ist möglich. Wenn Sie über Wohnraum verfügen, diesen zur privaten Miete vermitteln oder an die Stadt Kraichtal zur Anschlussunterbringung anbieten wollen, wenden Sie sich einfach zur Beratung und ggf. Besichtigung ganz unverbindlich an die Stadtverwaltung. Sowohl in der Vermittlung an die Anschlussuntergebrachten als auch zur Miete durch die Stadt zum Zwecke der weiteren Anschlussunterbringung besteht Bedarf.

Ganz konkret erwarten derzeit beispielsweise zwei syrische Männer aus der Anschlussunterbringung in Oberöwisheim Familiennachzug. Das Verfahren läuft in beiden Fällen bereits. In den kommenden Wochen und Monaten ist mit der Ankunft der Frauen und Kinder zu rechnen. Die Stadt hat perspektivisch derzeit keine adäquate Unterbringungsmöglichkeit aufzuweisen und sucht vermittelnd geeigneten Wohnraum für diese beiden Familienzusammenführungen.

Ihre Ansprechpartner rund ums Thema Asyl in Kraichtal sind

  • im Ordnungsamt Sonna Sickert, Integrationsbeauftragte und Ina Daubmann, Gemeindesozialarbeiterin, unter 07250 77-27 sowie
  • Manuel Kurz, Leiter des Ordnungsamtes, 07250 77-23
  • Bei Wohnraumangeboten zur Miete durch die Stadt können Sie sich direkt an die Liegenschaftsverwaltung, Thomas Feßler, 07250 77-57, wenden.

Helferkreis Anschlussunterbringung Landshausen anvisiert

Wie in den vergangenen Monaten im Mitteilungsblatt berichtet, ist derzeit im Stadtteil Landshausen ein weiteres Wohngebäude in der Vorbereitung zur Unterbringung von Flüchtlingen bzw. Asylsuchenden. Die vorbereitenden Arbeiten in der Unterkunft in der Eschbachstraße werden zeitnah abgeschlossen und die Belegung in den kommenden Wochen erfolgen. Um den Neuankömmlingen, welche nach Kraichtal kommen bzw. aus den hiesigen Gemeinschaftsunterkünften verlegt werden, die Integration vor Ort zu erleichtern, möchte die Stadtverwaltung einen weiteren örtlichen Helferkreis initiieren. Ziel ist es, die neuen Einwohner willkommen zu heißen sowie eine örtliche Orientierung und dauerhafte Begleitung der Personen zu organisieren.

Der Arbeitskreis wird durch die Stadtverwaltung, insbesondere durch das Ordnungsamt, in Person der Flüchtlings- und Integrationsbeauftragten Sonna Sickert und der Gemeindesozialarbeiterin Ina Daubmann begleitet und somit Haupt- und Ehrenamt verzahnt. Der Wert entsprechender Initiativen, das ehrenamtliche Engagement, kann nicht hoch genug geschätzt werden, denn Integration beginnt vor Ort, „in der Nachbarschaft“. Wir laden daher alle interessierten Helferinnen und Helfer am Mittwoch, 9. November, 17 Uhr, in den großen Sitzungssaal des Rathauses Münzesheim ein. Bei Interesse melden Sie sich gerne vorab beim Ordnungsamt (Frau Sickert bzw. Frau Daubmann, 07250 77-27 oder Herrn Kurz, 07250 77-23).

Flüchtlingsmanagement

Im Bereich des Flüchtlingsmanagements hat sich bei der Stadtverwaltung Kraichtal in den vergangenen Wochen einiges bewegt. Es wurden neue Strukturen geschaffen, allein im Monat November 37 Personen in die kommunale Anschlussunterbringung übernommen und mit Wohnraum sowie Ansprechpartnern versorgt. Im Oktober konnte die Stadtverwaltung Frau Sonna Sickert als Integrationsbeauftragte im Ordnungsamt willkommen heißen. Frau Sickert wird künftig das Geschäftsfeld Flüchtlingsmanagement im Ordnungsamt bearbeiten und steht im Rahmen ihrer Teilzeitbeschäftigung insbesondere Geflüchteten und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern zur Beratung und Unterstützung zur Seite. 

Die der Stadt Kraichtal vom Landratsamt Karlsruhe im Oktober und November in die kommunale Anschlussunterbringung zugeteilten Personen aus den Gemeinschaftsunterkünften - darunter auch Personen aus Unteröwisheim und Münzesheim - konnten in den letzten Wochen in verschiedenen Stadtteilen untergebracht werden. In Oberöwisheim wurden zehn Nachbelegungen in den bekannten Objekten in der Ortsmitte durchgeführt. Nach Unteröwisheim kam eine Familie mit vier Personen, in Menzingen konnten zwei Nachbelegungen stattfinden. In Münzesheim wurden in der Vorgezogenen Anschlussunterbringung in der Johann-Kepler-Straße zwischenzeitlich elf der bisherigen Bewohner in die Anschlussunterbringung übernommen. Hier kommt allen Beteiligten nun das Modell der Vorgezogenen Anschlussunterbringung entgegen, denn die Bewohner müssen das zwischenzeitlich gewohnte Umfeld beim Übergang in die Anschlussunterbringung nicht verlassen und gewonnene soziale Kontakte können ohne den sonst üblichen Umzug ohne Umstände weiter gepflegt werden.

Das in Landshausen erstmals belegte Objekt in der Eschbachstraße bietet seit nunmehr gut drei Wochen in zwei separaten Wohneinheiten Platz für zwei Familien, bisher zehn anschlussuntergebrachte Personen. Die Familien, je eine Frau mit ihren vier Kindern, erwarten zum Teil dazugehörigen Familiennachzug. Vor Bezug der Anschlussunterkunft in Landshausen wurde wiederholt im Mitteilungsblatt berichtet, die Nachbarschaft durch Einwurf über den bevorstehenden Bezug der Unterkunft informiert und Gelegenheit zur Besichtigung gegeben. Rechtzeitig vor Eröffnung der Anschlussunterbringung wurde, wie zwischenzeitlich gewohnt, eine öffentliche Informationsveranstaltung zum Vorhaben durchgeführt. Die interessierten Teilnehmer konnten durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes über den aktuellen Arbeits- und Unterbringungsstand im Bereich des Flüchtlingsmanagements informiert sowie die Gründung eines weiteren Helferkreises für Landshausen angeregt werden. Zwischenzeitlich kam auf Einladung der Integrationsbeauftragten Sonna Sickert der Helferkreis Landshausen zu Beginn dieser Woche erstmals zusammen.

Für die Hilfsbereitschaft und den Einsatz aller ehrenamtlich Tätigen in ganz Kraichtal möchte die Stadtverwaltung an dieser Stelle recht herzlich danken! Die Zusammenarbeit von Ehren- und Hauptamt in Kraichtal wird grundlegend als kooperativ und konstruktiv, einer gelingenden Integration dienend, wahrgenommen. Mit dem dezentralen Unterbringungskonzept, den örtlichen Helferkreisen und dem runden Tisch Asyl sind bis heute dazu geeignete Strukturen gefunden und installiert worden.

Als Ansprechpartner rund ums Thema Asyl in Kraichtal erreichen Sie im Ordnungsamt Sonna Sickert, Integrationsbeauftragte und Ina Daubmann, Gemeindesozialarbeiterin, unter 07250 77-27 sowie Manuel Kurz, Leiter des Ordnungsamtes, 07250 77-23. Bei Wohnraumangeboten zur Miete durch die Stadt können Sie sich direkt an die Liegenschaftsverwaltung, Thomas Feßler, 07250 77-57, wenden.

Kontakt

Stadt Kraichtal
Rathausstraße 30
76703 Kraichtal-Münzesheim
07250 77-0
07250 77-75
E-Mail schreiben

Wo Sie uns finden

depot 25
Kraichtal-Menzingen
Untere Schlossstraße 25
(im ehemaligen Getränkemarkt des Gebäudes der Volksbank und Raiffeisenbank)

0176 77309257 (zu Öffnungszeiten)
depot25@kraichtal-hilft.de

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.kraichtal-hilft.de.