Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.

Volltextsuche

Aktuelle Presseberichte

Kraichtal auf dem Weg zur Fairtrade-Town - Kraichtal hilft e.V. Mitglied der Steuerungsgruppe

Weltweit gibt es bereits mehr als 1 400 Fairtrade-Towns in über 24 Ländern. In Deutschland haben sich innerhalb von zehn Jahren bereits 598 von über 2000 Städten zu fairen Städten entwickelt und noch einige mehr befinden sich im Bewerbungsverfahren. Hier gilt es fünf Kriterien zu erfüllen. Die Stadt Kraichtal hat das erste Kriterium mit dem Ratsbeschluss am 8. Mai und das zweite Kriterium mit der am 21. März gegründeten Steuerungsgruppe bereits erfüllt und den Auftakt zum Bewerbungsverfahren gegeben. Am Ende soll die Auszeichnungsfeier und der Titel Fairtrade-Town stehen. Bis dahin gilt es die bereits gelegten Strukturen mit Leben zu füllen.
Fairtrade-Towns fördern den fairen Handel auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Akteuren aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft. Diese Bereiche bilden die Zusammensetzung der Steuerungsgruppe ab, in welcher Kraichtal hilft e. V. die Sprecherin für die Zivilgesellschaft stellt. Die Steuerungsgruppe engagiert sich für den fairen Handel vor Ort d. h. sie vernetzt die Akteur*innen, organisiert die Aktivitäten, koordiniert die Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit und fördert den Dialog zwischen Politik, Wirtschaft und den Bürgerinnen und Bürgern der Kommune.
Warum möchte Kraichtal hilft e. V. den Fairen Handel voranbringen?
Migration und Flucht ist das Thema über das sich Kraichtal hilft e. V. in 2015 formiert und seine Arbeit aufgenommen hat. Die Thematisierung „Flucht und Fairer Handel“ erscheint uns zwangsläufig, je mehr sich der Verein mit seiner Initiative depot 25 den Themen der Nachhaltigkeit widmet.
Fairtrade ist eine globale Bewegung und leistet einen konkreten Beitrag die Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen umzusetzen. Die SDGs vereinen ökonomische, ökologische und soziale Aspekte von Nachhaltigkeit und Entwicklung. Fairer Handel und nachhaltiger Konsum gewinnen immer mehr an Bedeutung und korrelieren mit den SDGs. Der Faire Handel ist eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt. Durch bessere Handelsbedingungen und die Sicherung sozialer Rechte für benachteiligte ProduzentInnen und ArbeiterInnen leistet der Faire Handel einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung. Der Faire Handel hat Auswirkungen auf Migration und Flucht und es können Perspektiven daraus abgeleitet werden.

Ballett und Kunst am Samstag, 25. Mai - Alex Huber Forum, Waldseehalle in Forst (Baden)

Eine Kooperationsveranstaltung der JOYce e. V.  Ballett Kompanie und des Vereins Kraichtal hilft e.V.
„Aus fernen Ländern“ lautet das Thema der Veranstaltung, das wie ein roter Faden durch die Ballettaufführung und die Bilderausstellung gleitet. Schon einige Male tanzten die Ballettklassen aus Kraichtal und Umgebung unter der Leitung der Ballettpädagogin Joyce Filsinger in verschiedenen Projekten gemeinsam mit geflüchteten Kindern.
Begleitet wird die Ballettaufführung von einer Ausstellung mit Ballett-Fotografien von Joyce Filsinger, die bei vorangegangenen Aufführungen der Ballett Kompanie entstanden sind und von einer Ausstellung mit Acrylleinwänden und digitaler Kunst von Karam Abdullah.
Die „Bewegung“ im Tanz der Tänzerinnen und die Bewegungsunfähigkeit“ in den Werken des Kunstschaffenden werden gegenübergestellt. Der Freude am Tanz und der persönlichen Geschichte des Kunstschaffenden geschuldet, begegnen sich die künstlerischen Ausdrucksformen Ballett und Malerei an diesem Abend in einer sehr großen Gegensätzlichkeit zueinander.
Einlass zur Kunstausstellung ab 16 Uhr (Offizielle Eröffnung der Ausstellung um 18 Uhr). Beginn der Ballettaufführung um 19 Uhr. Die Karten sind erhältlich im Vorverkauf bei Joyce Filsinger und ab 18 Uhr an der Abendkasse. Weitere Informationen erhältlich unter: Joyce-filsinger(@)gmx.de

depot 25 - Kleidertauschparty im Edith-Stein-Gymnasium in Bretten

Was haben die WELTfairÄNDERER  und das depot 25 gemeinsam?
Beide waren am 13. Mai bei der Kleidertauschparty der Fairtrade-School und Unesco-Projekt Schule dem Edith-Stein-Gymnasium in Bretten eingeladen.
Das ESG ist eine von drei ausgewählten Schulen in diesem Jahr, an denen die WELTfairÄNDERER aus Freiburg eine Projektwoche zur Bildung für nachhaltige Entwicklung im Sinne des UNESCO-Weltaktionsprogrammes durchführen.
Passend zum Thema haben die engagierten Lehrerinnen vom ESG gemeinsam mit ihren  Schüler*innen, neben vielen anderen Aktionen eine Kleidertauschparty organisiert, um zu zeigen, wie viel Spaß es machen kann, Ressourcen zu schonen.
Das Team vom depot 25 war mit Kleiderspenden vertreten und die mitgebrachten Kleiderpuppen wechselten ihr Outfit einige Male, weil ihnen Kleidung und Accessoires begeistert  „vom Leib“ weggetauscht wurden.  Am depot 25-Stand lag ein Fact Sheet zum Thema „Fairtrade und die Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs), bereit.

Bewegung ist Trumpf

Kraichtal hilft e. V. spendet Turngeräte für Kindergarten
Durch eine großzügige Spende von Kraichtal hilft e. V. dürfen sich die Kinder des städtischen Kindergartens „Arche Noah“ in Unteröwisheim über drei neue Einhängeelemente (Rutsche, Hühnerleiter und Halbleiter) für die Sprossenwand im Bewegungsraum freuen. Schon bei der Anlieferung der großen Pakete war die Aufregung groß. Die Kinder halfen tatkräftig beim Auspacken mit und probierten die neuen Turngeräte gleich mit großem Eifer aus.
Bei den „Kleinen“ aus der Zwergengruppe findet die Holzrutsche den größten Anklang. Die „Älteren“ nutzen gerne die Hühnerleiter und Rutsche. Beim Aufstieg über die Halbleiter können sich die Mutigen und Geschickten beweisen.

Kampagne „Platz für Asyl in Europa“

Zeichen setzen für Recht und Solidarität
Im Kontext des Tages der Menschenrechte, des Welt-flüchtlingstages und der Europawahl soll das Bewusstsein geschaffen werden, wie wichtig das Recht auf Asyl in Europa ist. Genau diese Zielsetzung hat die Kampagne der Diakonie Württemberg, die in Kooperation mit der Diakonie Baden und dem Caritasverband Baden-Württemberg durchgeführt wird.
Durch das Gestalten von „Asylstühlen“ und das Aufstellen in Kirchengemeinden und Kommunen und am 20. Juni bei einer zentralen Veranstaltung in Stuttgart, bei der alle Stühle zusammengeführt werden, wird ein symbolischer Platz für Asyl vor Ort geschaffen.
Die Bereitschaft und das Engagement für Asyl in unserer Gesellschaft sind groß. In Europa ist Platz für Menschen, die vor Krieg, Verfolgung und Elend fliehen!
Der Verein Kraichtal hilft e. V. hat gemeinsam mit dem syrischen Kunstschaffenden Karam Abdullah Asylstühle gestaltet. Das Team vom depot 25 war auch mit am Start und hatte Ideen für mehrere Asylstühle.
Am Sonntag, 17. März,  10 Uhr, werden die Asylstühle in der evangelischen Kirche in Kraichtal-Menzingen zu sehen sein. An diesem Tag lautet die Überschrift des Gottesdienstes mit Pfarrerin Stefanie Nuß und Pfarrer Gunter Hauser (Seelsorger Flucht und Migration im Kirchenbezirk Bruchsal-Bretten) „Fluchtgeschichten“.

Kraichtal hilft e. V. - Mitgliederversammlung

Am Montag, 25. März, findet die jährliche Mitgliederversammlung des Vereins Kraichtal hilft e. V. statt. Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen, sich über vergangene und zukünftige Aktivitäten des Vereins zu informieren, neue Ideen und Pläne des Vorstands anzuhören und eigene Vorstellungen einzubringen.
Der Vorstand freut sich auf eine rege Teilnahme und anregende Diskussionen. Gemeinsam können wir viel erreichen.
Über die Tagesordnung können Sie sich ab 11. März auf www.kraichtal-hilft.de informieren.
Termin: 25. März, 19:30 Uhr
Ort: Evangelisches Gemeindehaus Oberöwisheim, Ölbergstraße 4

Workshop für die Erstellung des Integrationsberichtes

Die Stadtverwaltung hatte am 30. und 31. Januar für die Planung des Integrationsberichtes verschiedene Akteure, Geflüchtete wie ehren- und hauptamtlich Tätige der Integrationsarbeit eingeladen.
Am ersten Abend, an dem neun Personen teilgenommen haben, wurde nach einer kurzen Einführung und Präsentation zum Ist-Stand der Stadt Kraichtal im Bereich Integration, über das Thema „Arbeit und Ausbildung“ diskutiert. Leitfragen waren hierzu „Welche Bereiche sind in Kraichtal nicht abgedeckt oder fehlen? Wie wäre es optimal? Was muss getan werden, um es zu optimieren?“ Den Teilnehmern war es klar, dass zu diesem Thema bestimmte ausländerrechtlichen Rahmenbedingungen geändert werden müssten, worauf man vor Ort keinen Einfluss hat. Dennoch sollte es in Kraichtal eine transparente Plattform der Jobangebote für Zugewanderte geben.
Am darauffolgenden Abend hat man sich in zwei Gesprächs-gruppen über die Themen „Sprache und Bildung“ und „kulturelle und gesellschaftliche Teilhabe von Migranten und Geflüchtete“ ausgetauscht. Die Fragestellungen waren dieselben wie am Abend zuvor. Einig waren sich hier beide Gruppen, dass in Kraichtal mehr Raum für Begegnungen in verschiedenster Art geschaffen werden sollte.
Auszubauende Anregungen und Ideen wurden an die Integrationsbeauftragte der Stadt Kraichtal von den Teilnehmern an beiden Abenden herangetragen. Die beiden Abende dienten auch als Reflexionsmöglichkeit vergangener Integrationsarbeit in Kraichtal. Positive Rückmeldungen aller Teilnehmer zur Herangehensweise bei den Workshops bestärkten den weiteren Weg der Integrationsarbeit vor Ort.
Die Stadtverwaltung Kraichtal möchte sich nochmals bei allen Teilnehmern herzlich für die offene und ideenreiche Diskussionen und ihren zeitlichen Aufwand bedanken.

Integration in Kraichtal - Rückblick 2018

Derzeit sind nahezu 110 Personen dezentral in der Anschlussunterbringung, aktuell in sechs Stadtteilen Kraichtals, untergebracht. In der kommunalen Anschlussunterbringung konnten 21 Personen im vergangenen Jahr 2018 aufgenommen und untergebracht werden. Ein neues Gebäude wurde in Menzingen als Anschlussunterbringung angemietet, dort konnte vor kurzem in einer Wohnung eine syrische Familie einziehen, welche als Familiennachzug im November nach Deutschland kam. Die rückläufige Aufnahmequote von Geflüchteten setzt sich auch im Jahr 2019 fort. Mehr denn je ist die Stadtverwaltung auf Vermietung von privatem Wohnraum an Menschen mit Fluchthintergrund angewiesen. Interessierte Vermieter und potentielle Mieter werden dahingehend von der Integrationsbeauftragen beraten.
Im Frühjahr ging die bisherige Integrationsbeauftragte, Sonna Sickert, in den Mutterschutz und die darauf folgende Elternzeit. Als Nachfolge begann im April Tülay Arslan die Tätigkeit als Integrationsbeauftragte und hat sich in der Kürze der Zeit bereits gut eingearbeitet und mit vielen Akteuren in der Integrationsarbeit vernetzt. Die Integrationsbeauftragte ist Ansprechpartnerin bei allen Fragen der Bevölkerung rund um das Thema Asyl und Integration sowie für die Arbeit mit dem Ehrenamt, dem Belegungsmanagement der Anschlussunterbringungen, Vernetzung mit Behörden und Institutionen und für Weiterentwicklung von kommunalen Angeboten in der Integrationsarbeit zuständig.
Ein neuer Baustein in der Integrationsarbeit ist seit Beginn des Jahres das Integrationsmanagement unter der Trägerschaft des Landkreis Karlsruhe. Das Integrationsmanagement unterstützt als Kernstück des Paktes für Integration die Städte und Gemeinden in der Aufgabenwahrnehmung, die Geflüchteten in ihrem neuen Lebensumfeld, in der Anschlussunterbringung, erfolgreich ankommen zu lassen und sich einzufinden. Der Fokus der beiden Integrationsmanager, Ralph Schmidt und Florian Ziegler, liegt im Bereich von Berufs- und Arbeitsmarktintegration sowie Bildung und Sprache. Schritte zur Integration werden mit den Betroffenen mittels individuellen Integrationsplänen erfasst und deren Erreichung überprüft. Das Ziel des Integrationsmanagements ist eine Verselbstständigung der Geflüchteten und ein Übergang in bestehende Regeldienste.
Integration kann nur dann gelingen, wenn sich viele Menschen und Gruppen hauptberuflich und ehrenamtlich darum bemühen. Ob Sprach- und Bildungsförderung für Kinder wie für Erwachsene, Jobcoaching und das „depot 25“ als Sachspendenbörse, Fahrdienstvermittlung oder Tagesstrukturierungsangebote. Die Handlungsfelder waren und sind vielfältig.
Seit Gründung des „Runden Tisches“ oder aber des Vereins „Kraichtal hilft e. V.“ wird Integration in Kraichtal gemeinsam gestaltet - nicht nur zwischen diesen genannten Akteuren, sondern auch in Zusammenarbeit mit weiteren Institutionen, Vereinen, Kirchen, Gemeinschaften und zahlreichen Privatpersonen und Interessengruppen. Ein herausragendes Beispiel ist dabei das Engagement des Teams rund um das Café International, welches sich seit nunmehr drei Jahren einmal im Monat im CVJM Münzesheim trifft und von den Geflüchteten immer gut besucht ist. In diesem Jahr fand auch ein neues Angebot des CVJM Münzesheim, nämlich ein Abend nur für Frauen, statt, welcher rege von einheimischen und geflüchteten Frauen besucht war. Organisiert durch „Kraichtal hilft e. V.“ konnten im Sommer einige geflüchtete Frauen einen Anfängerschwimmkurs in Münzesheim besuchen. Für manche geflüchtete Frauen war dies der erste Schwimmbadbesuch. Erwähnenswert sind auch die von der Stadtverwaltung initiierten örtlichen Helferkreise in Oberöwisheim, Münzesheim, Menzingen und Landshausen oder beispielsweise das „depot 25“ in Menzingen, das allen Bedürftigen in Kraichtal ein gutes Angebot liefert.
Des Weiteren fand an Pfingsten für Kinder der Vorbereitungsklassen ein Fahrradtraining vor Ort in Münzesheim statt, unterstützt von ehrenamtlichen Helfern. In Menzingen traf sich der Helferkreis zu Begegnungsabenden mit Flüchtlingen und Einheimischen. Ein weiteres Begegnungsfest fand vor der Anschlussunterbringung im September in Oberöwisheim statt, bei dem die Bewohner und die Nachbarschaft zu einem gemütlichen Beisammensein zusammenkamen.
Im Bereich der Integrationsarbeit kommen immer wieder neue Aufgaben auf die Stadtverwaltung zu. So widmet sich die Integrationsarbeit vermehrt der Hilfestellung bei der Arbeitsvermittlung. Im Frühjahr 2018 fand in Zusammenarbeit mit „Kraichtal hilft“ e. V. das Projekt „Jobcoaching“ statt, bei dem die anhand von Interviews mit Geflüchteten erstellten Matchinglisten mit Stellenangeboten abgeglichen wurden. Zusätzlich lud die Stadtverwaltung im Juli interessierte Arbeitgeber und arbeitsuchende Geflüchtete zum Forum Integration in Arbeit ein, um sich gegenseitig kennen zu lernen. Darauf folgend konnten mehrere Geflüchtete ein Praktikum beginnen, bei manchen kam es sogar zur Arbeitsvermittlung.
Menschen vernetzen, Chancen aufzeigen und gemeinsam nutzen, daran wird stetig gearbeitet.
Für die Hilfsbereitschaft und den tatkräftigen Einsatz aller ehrenamtlich Tätigen in ganz Kraichtal möchte die Stadtverwaltung an dieser Stelle nochmals recht herzlich danken! Die Zusammenarbeit von Ehren- und Hauptamt in Kraichtal ist kooperativ und konstruktiv, vielfältig und einer gelingenden Integration dienend.
Als Ansprechpartner rund um das Thema Integration in Kraichtal erreichen Sie im Ordnungsamt Tülay Arslan, Integrationsbeauftragte, unter 07250 77-272 und Ina Daubmann, Gemeindesozialarbeiterin, unter 07250 77-271 sowie Sabine Philipp, Leiterin des Ordnungsamtes, unter 07250 77-23.

Neueröffnung Anschlussunterbringung in Menzingen

Helfer gesucht
Wie in den vergangenen Wochen im Mitteilungsblatt und öffentlicher Sitzung des Gemeinderates berichtet, ist im Stadtteil Menzingen ein weiteres Wohngebäude zur Unterbringung von Flüchtlingen bzw. Asylsuchenden eröffnet worden. Die Belegung einer Wohnung mit einer fünfköpfigen Familie ist bereits erfolgt. Die unmittelbare Nachbarschaft und Ehrenamtliche des Helferkreises Menzingen folgten der Einladung der Stadtverwaltung und nutzten vor Belegung der Wohneinheiten die Möglichkeit, sich persönlich ein Bild von der Unterkunft zu machen und mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen.
Um den Bewohnern die Integration vor Ort zu erleichtern, suchen die Stadtverwaltung und der örtliche „Helferkreis Menzingen“ weitere Unterstützer. Ziel ist es, die neuen Einwohner willkommen zu heißen sowie eine örtliche Orientierung der Personen zu organisieren. Der Helferkreis wird durch die Gemeindesozialarbeiterin, Ina Daubmann und Integrationsbeauftragte, Tülay Arslan, begleitet und somit Haupt- und Ehrenamt verzahnt.
Sie würden sich gerne dahingehend engagieren, haben Interesse oder Fragen? Dann melden Sie sich für weitere Informationen gerne bei Tülay Arslan, 07250 77272 bzw. Frau Daubmann, 07250 77-271.

Schwimmkurs für muslimische Frauen gefördert von Kraichtal hilft e. V.

„Kannst du im Wasser einen Handstand machen?“ fragt mich Meryam und taucht unter. Ein paar Sekunden lang sieht man nur ein paar wackelnde Füße an der Wasseroberfläche. Nachdem sie wieder aufgetaucht ist prustet sie und lacht, „Ich muss noch sehr viel üben!“
Meryam ist eine der acht Teilnehmerinnen, die einen Schwimmkurs, gefördert vom Verein Kraichtal hilft e. V., besuchen. Zehnmal darf sie mit ihrer Mutter und einigen anderen muslimischen Frauen in den Kurs zum schwimmen lernen.
Die erste Unterrichtsstunde im Wasser war für einige der Frauen noch eine ängstliche Angelegenheit, aber nach wenigen Malen wurden die Mädchen und Frauen mit dem Wasser immer vertrauter. Am Ende des Schwimmkurses sind manche im Stande sich mit den neu erlernten Schwimmtechniken eine Weile über Wasser zu halten.
Auch Meryam fühlt sich jetzt immer mehr wie ein Fisch im Wasser und mit dem Handstand klappt es demnächst bestimmt auch noch.

Das depot 25 feierte Geburtstag / Fair Trade & Fair Fashion in Menzingen

Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie auf unserer Seite "70 Jahre Menschenrechte"

Kraichtaler Veranstaltungsreihe zum Thema „Nach- haltige Entwicklung“

Im September 2015 haben bei einem historischen UNO-Gipfel in New York 193 Länder „Die Agenda 2030“ formuliert, um Milliarden von Menschen in EINERWELT und auf unserem Planeten eine bessere Zukunft zu bieten. Das Kernstück der Agenda sind die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung. Diese berücksichtigen alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit - Soziales, Umwelt, Wirtschaft - und sind in Übereinstimmung mit den Menschenrechten entwickelt worden. Die fünf Kernbotschaften - Mensch, Planet, Wohlstand, Frie- den, Partnerschaft - verdeutlichen die Arbeitsschwerpunkte der Agenda. Alle 193 unterzeichnenden Länder sowie alle Menschen sind zum Handeln aufgerufen, bis 2030 die Armut zu beenden, Ungleichheiten zu thematisieren und den Klimawandel zu bekämpfen. „70 Jahre Menschenrechte - Fit 4 Agenda 2030“ ist der Titel der Veranstaltungsreihe, die im September in Kraichtal startet. Schwerpunktmäßig geht es um das vierte der 17 Ziele, welches sicherstellen soll, dass alle Menschen Zugang zu hochwertiger Bildung und Gelegenheit zu lebenslangem Lernen haben. Thema der Kraichtaler Veranstaltungen ist hierbei die Bildungs- und Informationsarbeit über unser Konsumverhalten. Das depot 25 trägt mit seiner Arbeit zu nachhaltigem Konsum bei. Weitergeben statt Wegwerfen - diesen Gedanken tragen sicher die vielen Menschen in sich, die Woche für Woche Körbe, Kisten und Säcke mit ausrangierter Kleidung spenden, damit sie weiterer Verwendung zugeführt werden kann. Und auch die Menschen, die ins depot 25 kommen, um zu „shoppen“ tragen zur Nachhaltigkeit bei, indem sie Secondhandkleidung tragen statt neue Ware zu kaufen, die unter Einsatz riesiger Ressourcen produziert und um die Welt gefahren wird. Und schließlich werden die Spendengelder, die durch die Abgabe der Waren erzielt werden, dem Verein Kraichtal hilft zur Verfügung gestellt, der damit u. a. Bildungsprojekte in Kraichtal unterstützt. Das depot 25-Team freut sich, an dieser richtungsweisenden Veranstaltungsreihe teilzunehmen:
• Am 16. September war das depot 25 mit Secondhand- Kleidung für Kinder auf der Menzinger Kerwe im Bereich der „Menschenrechtsmeile“ vertreten.
• Am 13. Oktober feiert das depot 25 sein dreijähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür im Rahmen der Veranstaltung „Fair Trade & Fair Fashion in Menzingen“. Die depot 25-Mitarbeiterinnen sehen gespannt einem ereignisreichen, lebendigen Herbst im Zeichen der Menschenrechte und der nachhaltigen Entwicklung entgegen und danken der Stadt Kraichtal für ihr tolles Engagement zu diesen Themen.

Begegnungsfest Oberöwisheim

Die Stadtverwaltung Kraichtal hatte am 7. September zum Begegnungsfest im Hof der Bachstr. 46 in Oberöwisheim eingeladen. Viele Geflüchtete, Einheimische aus Kraichtal und auch die aktiven Helfer, sind der Einladung gefolgt und brachten allerlei Köstlichkeiten mit. Bei gutem Wetter und lockerer Stimmung fanden viele verschiedene Begegnungen und Gespräche statt.
Die Bewohner der Anschlussunterbringung waren über die Veranstaltung sehr erfreut und bedankten sich. Der Wunsch nach Wiederholung seitens der Bewohner wurde zur Kenntnis genommen.
Mit dieser Veranstaltung möchte sich die Stadt bei allen Helfern und Engagierten bedanken!
Falls Sie sich auch sozial in der Flüchtlingsarbeit engagieren möchten, setzen Sie sich bitte mit unserer Integrationsbeauftragten Tülay Arslan in Verbindung, unter  Tel. 07250 77272 oder per E-Mail: t.arslan(@)kraichtal.de

Besuch im depot 25 - MdL Andrea Schwarz auf Sommertour

Auf ihrer Sommertour machte die Landtagsabgeordnete Andrea Schwarz auch Halt im depot 25 in Menzingen. Sie zeigte sich bei ihrem Besuch begeistert von den Ideen und Angeboten des depot 25: „Toll, was dank ehrenamtlicher Arbeit und Kleider- und Spielzeugspenden hier angeboten werden kann! Als großer Fan von Second-Hand-Kleidung, ich trage selbst überwiegend Kleider aus zweiter Hand, musste ich natürlich gleich das Stöbern beginnen.“ Kreislaufwirtschaft statt Wegwerfgesellschaft - nach diesem Motto wollen die Ehrenamtlichen vom depot 25 in Kraichtal-Menzingen ein Bewusstsein dafür schaffen, dass Kleidung bis zum Ende ihrer Lebensdauer getragen wird.
Die depot 25-Mitarbeiterinnen freuten sich sehr über das Interesse, welches ihrer Arbeit entgegen gebracht wurde. Auf einem Rundgang durch die Räumlichkeiten war reichlich Gelegenheit, ihre Arbeit, Vorstellungen, Ideen und Anliegen zu präsentieren.
Gleichzeitig galt: „Business as usual“ - es herrschte ein reges Kommen und Gehen. Jung und Alt stöberte in den angebotenen Kleidern, Autos fuhren vor und Kartons und Säcke wurden ausgeladen - ein ganz normaler Mittwochmorgen im depot 25.

Kraichtal hilft e. V. - Eine Gartenhütte für die Eisenhut-Schule

Im Schulgarten der Eisenhut-Schule wachsen wieder Tomaten, Gurken, Zucchini, Radieschen, Kartoffeln und Kürbisse. Auch von den Himbeeren und Johannisbeeren kann genascht werden. Die Schüler der ersten Klasse und der VKL (Vorbereitungs-klasse für Schüler, die Deutsch als zweite Sprache lernen) haben fleißig Unkraut gejätet; gesät und mit Unterstützung der älteren Schüler viele, viele Gießkannen Wasser geschleppt. Etwas ganz Wichtiges fehlte den kleinen Gärtnern jedoch noch: Ein Gartenhäuschen, in dem all die benötigten Gerätschaften untergebracht werden können und das außerdem noch Platz bietet, um Pflanzen zu untersuchen oder mit Becherlupen Insekten zu beobachten und erforschen. Jetzt ist der Wunsch in Erfüllung gegangen. Der Verein „Kraichtal hilft“ schenkte den Schülern ein wunderschönes Gartenhäuschen und mit vereinten Kräften wurde es aufgebaut: Herr Boxberger, Herr Pawlik, Eltern, Schüler und die Lehrerinnen beider Klassen arbeiteten einen ganzen langen Samstag daran. Es wurde viel gehämmert, gesägt, gelacht und auch gelernt. Neben der Freude über das Gelingen stand besonders auch die Freude über das gemeinsame Tun. Vielen Dank an den Verein „Kraichtal hilft“ für die großzügige Spende und den vielen Helfern, die uns dies alles ermöglicht haben.

Kraichtal hilft e.V. hat wieder einmal geholfen - danke!

Am Mittwoch, 18. Juli, übergaben Melo Danze und Elke Becker als Vertreter des Vereinsvorstands von Kraichtal hilft e. V. in der Mehrzweckhalle in Menzingen einen neuen Schwebebalken.
Der Verein hat damit der Breitensportabteilung des SV „Blau-Weiß“ Menzingen den langgehegten Wunsch mit einem sehr großzügigen Sponsoring erfüllt.
Voller Freude haben die Turnkids den Schwebebalken gleich nach der Übergabe beklettert.
Das Sportgerät ermöglicht es den Übungsleiterinnen aller Gruppen die Kinder (es gibt Gruppen für Kinder von 18 Monaten bis ins Teenageralter, insgesamt sind es circa 80 Kinder) vor allem im Bereich der Orientierungs- und Gleichgewichtsfähigkeit zu fordern und zu fördern.
Herzlichen Dank!

Plakataktion mit Mitarbeiterinnen der Stadt

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „70 Jahre Menschenrechte - Fit 4 Agenda 2030“ startet das depot 25 eine Plakataktion unter dem Titel „depot 25 zieht an“.
Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung hatten sich bereit erklärt, sich im depot 25 ein Outfit zusammenzustellen und an dem Fotoshooting für das Plakat teilzunehmen. Mit viel Spaß wurde an einem Nachmittag im depot 25 gestöbert, anprobiert und ausgesucht, um anschließend in einem vom Fotografen Sajad Roma kreativ arrangierten und ausgeleuchteten Set Aufnahmen zu machen.
Gezeigt werden soll mit der Aktion, dass das depot 25 für jeden Gelegenheit bietet, hochwertige Secondhand-Kleidung zu erstehen und damit nachhaltig zu handeln. Im Gegensatz zu Firsthand-Mode, die unter hohem Ressourceneinsatz produziert und um die Welt gefahren wird, kann man durch den Kauf von Secondhand-Kleidung dazu beitragen, den Verschleiß von Rohstoffen zu verlangsamen.
Darüber hinaus kommen die so erzielten Spendengelder voll und ganz dem Verein „Kraichtal hilft“ zugute, der damit u. a. Bildungsprojekte in Kraichtal unterstützt.

Runder Tisch Integration

Der „Runde Tisch Integration“ traf sich erneut am 9. Juli mit wichtigen Akteuren im Kontext der Geflüchtetenarbeit. Die Treffen dienen der wechselseitigen Information, dem konstruktiven Austausch sowie der Abstimmung gemeinsamer Projekte.  
Wie schon aus der vorherigen Sitzung berichtet wurde, konnte Ende Juni in der Anschlussunterbringung in Oberöwisheim eine Aufnahme von mehreren Geflüchteten realisiert werden. Dennoch hat die Stadt Kraichtal ihre diesjährige Aufnahmequote, aufgrund von fehlenden Unterbringungsmöglichkeiten, bis jetzt noch nicht erfüllen können.
In den letzten Jahren ist die Zahl der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im Helferkreis Oberöwisheim zurückgegangen. Mit der neuen Aufnahme hier nun ein Aufruf an die Oberöwisheimer Bevölkerung. Bitte melden Sie sich bei Interesse, den Helferkreis bei der Begleitung von Geflüchteten zu unterstützen, bei der Integrationsbeauftragten, Tülay Arslan, unter 07250 77-272 oder per E-Mail t.arslan(@)kraichtal.de
In dieser Runde wurde aufs Neue aus den verschiedenen Reihen der Beteiligten berichtet. So beispielsweise von dem gelungenen Bau einer Gartenhütte auf dem Gelände der Eisenhut-Schule Unteröwisheim, an dem Väter der Grundschulklassen und Vorbereitungsklassen mitgearbeitet haben. Auch der Frauenabend im Café International war so gut besucht, dass der Wunsch nach Wiederholung geäußert wurde.
Die Vereine in Kraichtal können bei integrationsfördernden Projekten auf die Unterstützung des Vereins Kraichtal hilft e. V. zählen. Bei Anfragen besuchen Sie die Homepage www.kraichtal-hilft.de

Kraichtal hilft e. V. - Haben Sie eine Stunde in der Woche Zeit?

Hausaufgabenhilfe Unteröwisheim sucht engagierte Menschen
Schon seit zwei Jahren organisiert der Verein Kraichtal hilft e. V. die Hausaufgaben-, Sprach- und Lernhilfe in der Grundschule in Unteröwisheim. Bei den Kindern, die diesen Kurs besuchen, kann man große Fortschritte erkennen.
Für das Schuljahr 2018/2019 suchen wir wieder engagierte Menschen, die den Kindern eine Stunde pro Woche bei den Hausaufgaben in der Schule helfen möchten. Pädagogische Voraussetzungen wären von Vorteil, sind aber nicht zwingend notwendig.
Wenn Sie Zeit und Interesse haben, melden Sie sich bitte per  E-Mail: joyce-filsinger(@)web.de

Rückblick Forum „Integration in Arbeit“

Partizipation am Arbeitsmarkt ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Integration der in Deutschland lebenden Menschen mit Migrations-hintergrund und Geflüchteten.
Bereits im vergangenen November hatte die Stadtverwaltung und Kraichtal hilft e. V. zu einem Informationsabend und Austausch mit Experten eingeladen.
Seit Ende letzten Jahres ist viel geschehen und zusammen mit ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Mitgliedern des Vereins Kraichtal hilft e. V. konnte die Integrationsbeauftragte der Stadt Kraichtal das Projekt „Jobcoaching“ entwickeln. Dazu wurden Geflüchtete, die in Kraichtal wohnen, zu einem persönlichen Gespräch eingeladen und gemeinsam ein Fragebogen zu ihrer beruflichen Situation ausgefüllt. So entstand eine Datenbank, mit der aktuelle Stellenangebote auf Übereinstimmung überprüft werden können und an die betroffene Person weitergeleitet wird. Bei Bedarf kann der Arbeitssuchende durch ehrenamtliche Jobcoacher bei der Bewerbung unterstützt werden.
Die bisherigen Ergebnisse dieses Projektes wurden am Donnerstag, 5. Juli, beim Forum „Integration in Arbeit“ von Gemeindesozialarbeiterin Ina Daubmann und der Integrationsbeauftragten Tülay Arslan, vorgestellt.
Diesmal waren jedoch nicht nur Arbeitgeber sondern auch arbeitssuchende Geflüchtete, die beim Projekt „Jobcoaching“ teilgenommen hatten, eingeladen, um ein erstes Kennenlernen zu ermöglichen und Kontakte zu schließen. Der Einladung folgten viele Arbeitssuchende und eine Handvoll Arbeitgeber. Trotz des Ungleichgewichts konnten in einer anschließenden Gesprächsrunde, bei der man sich seitens der Arbeitgeber erstaunt und positiv überrascht über die guten bis sehr guten Deutschkenntnisse zeigte, erste Kontakte geknüpft werden. Der Eine oder Andere wurde auch zum Probearbeiten eingeladen. Die anwesenden Arbeitgeber waren sich einig, diesen Menschen sollte man eine Chance geben.
Bei Fragen zu dem Projekt Jobcoaching kann man gerne mit Tülay Arslan, 07250 77-272, in Kontakt kommen.
Des Weiteren berät Bettina Lichter vom Landratsamt Karlsruhe bei Fragen rund um das Thema Integration in Arbeit. Sie erreichen sie unter 0721 936-77080 oder per E-Mail unter bettina.lichter(@)landratsamt-karlsruhe.de

Begegnungsabend mit Musik

Der Helferkreis Menzingen hatte am 29. Juni erneut zu einem Begegnungsabend in den Gemeindesaal der evangelischen Kirche Menzingen für Geflüchtete und Einheimische eingeladen. Viele Menschen aus Kraichtal sind der Einladung gefolgt und brachten Köstlichkeiten aus ihren Heimatländern mit. Gemeinsam mit Herrn Hauser, Seelsorger für Flucht und Migration des evang. Kirchenbezirks Bretten-Bruchsal, stimmten nach dem leckeren Buffet alle in das Lied „Lasst Frieden werden“ ein. Im Anschluss spielte Herr Khalil auf seinem Akkordeon und seiner Oud Lieder aus seiner Heimat in Syrien und einige syrische Besucher sangen spontan mit. Bei den orientalischen Klängen fühlte man sich als Zuhörer in eine andere Welt versetzt. Passend zur Musik wurden mit den Kindern Rasseln und Schellenarmbäder gebastelt, welches die Kinder zum Abschluss beim gemeinsamen Lied „Vom Aufgang der Sonne“ ausprobieren konnten. Die Stadtverwaltung dankt herzlich allen mitwirkenden Helferinnen und Helfern für das rege Engagement und den gelungenen Abend.

Bericht über einen erfolgreichen Umzug

In den vergangenen Tagen konnte eine Familie mit Fluchthintergrund aus der städtischen Anschlussunterbringung in Landshausen ausziehen und eine Mietwohnung innerhalb von Kraichtal beziehen. Dank tatkräftiger Unterstützung ehrenamtlicher Helfer und der Koordination der städtischen Integrationsbeauftragten waren die Wohnraumakquise und der Umzug möglich geworden.
Die Familie hatte großes Glück, eine Wohnung in Oberacker zu finden. Denn landauf landab ist das Wohnungsangebot knapp. Ehrenamtliches Engagement und entsprechende Kontakte in der Vermittlung haben sich gelohnt. So mussten just die Landshausener schweren Herzens von der Familie, die sich in kurzer Zeit gut im Ort eingefunden hatte, Abschied nehmen.
Auch andere Menschen mit Fluchthintergrund wollen aus der Anschlussunterbringung ausziehen und „in die Selbständigkeit entlassen werden“. Darum sind sie auf der Suche nach Wohnraum, den sie privat anmieten können. Dabei ist es für das Ehrenamt angesichts persönlicher Verbundenheit oft ein Anliegen, dass betreute Personen in Kraichtal oder zumindest in näherer Umgebung bleiben können. Ein positiver Effekt erfolgreicher Vermittlung und privater Wohnraummiete stellt sich für die Stadt Kraichtal nicht zuletzt dadurch ein, dass leer werdende Unterkünfte für Neuaufnahme genutzt und damit den Verpflichtungen nachgekommen werden kann.
Möchten Sie in diesem Kontext Wohnraum vermieten? Haben Sie Fragen zur Anschlussunterbringung? Dann melden Sie sich unverbindlich an unsere Integrationsbeauftragte im Ordnungsamt, Frau Arslan, unter 07250 77-272.

Verkehrstraining für geflüchtete Kinder

Rad fahren - das lernen fast alle Kinder schon sehr früh und es macht ihnen Spaß. Aber wie sieht ein verkehrssicheres Rad aus, warum muss ich einen Helm und helle Kleidung tragen und wer hat eigentlich wann Vorfahrt? Diese und viele andere Fragen waren Thema der Verkehrserziehungsschulung, an der Kinder aus den VKL-Klassen der Eisenhut-Schule Unteröwisheim und der Markgrafen-Gemeinschaftschule Kraichtal-Münzesheim teil- nahmen. Auf Initiative und mit Unterstützung der Stadt Kraichtal engagierten sich Herr Bindschädel (ehrenamtlicher Helfer) und Frau Matthes (VKL-Lehrerin) tatkräftig an der Umsetzung dieses schulischen Projektes. Nachdem bereits im vergangenen Herbst wichtige theoretische Informationen im Unterricht vermittelt worden waren und erste Übungen auf dem Verkehrsübungsplatz in Bretten stattgefunden hatten, konnte am 28. Mai bei strahlendem Sonnenschein eine praktische Übung vor Ort in Münzesheim stattfinden. Ausgestattet mit Helm und einem verkehrstauglichen Fahrrad fuhren die Kinder zusammen mit Herrn Bindschädel und Frau Matthes durch Münzesheim und wurden auf verschiedene Gefahrenquellen für Fahrradfahrer hingewiesen. Abgerundet wurde der Nachmittag mit einem leckeren Eis zur Belohnung für die erfolgreiche Teilnahme. Ina Daubmann, Gemeindesozialarbeiterin im Ordnungsamt der Stadt, bedankte sich herzlich bei allen Mitwirkenden und lobte die erfolgreiche Aktion. An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an Kraichtal hilft e. V. für das leckere Eis!

Runder Tisch Integration

Am Montag, 14. Mai, fand wieder ein Treffen des „Runden Tisches Integration“ (ehemals „Runder Tisch Asyl“) statt. Der Runde Tisch vernetzt bekanntlich Ehren- und Hauptamtliche in unserer Stadt im Kontext der Geflüchtetenarbeit. Die Treffen dienen der wechselseitigen Information, dem konstruktiven Austausch sowie der Abstimmung gemeinsamer Projekte.  
So wurde am Montag vergangener Woche u. a. seitens der Verwaltung der Stand in der Anschlussunterbringung dargestellt. Mit dem zeitnahen Abschluss der Sanierung der Unterkunft in der Oberöwisheimer Ortsmitte sollen in den kommenden Wochen dort zahlreiche Geflüchtete neu aufgenommen werden. Das Landratsamt, als zuweisende Behörde, hatte zuletzt darauf hingewirkt, dass die Aufnahme baldmöglichst passiert. Die Stadt Kraichtal, die bisher stets alle Verpflichtungen mindestens erfüllt hat, wird die Aufnahme entsprechend vorbereiten. Erschwert wurde die Aufnahme von Geflüchteten in den vergangenen Monaten aufgrund der fehlenden Unterbringungsmöglichkeiten, wie regelmäßig berichtet.
Das Treffen wurde auch dazu genutzt, um das diesjährige verwaltungsseitige Projekt „Fit 4 Agenda 2030“ im Rahmen des Jubiläums zu den Menschenrechten, den beteiligten Projektpartnern konkreter vorzustellen und den Prozess zur vollständigen Projektkonzeption vor Augen zu führen.
Aus den Reihen der Beteiligten kamen weitere Beiträge zur Sprache. So zum Beispiel das finanzielle Förderangebot von Kraichtal hilft e. V. für Aktionen und Projekte im Kontext der Geflüchteten- und Sozialhilfe sowie ein Bericht über einen Ausflug des CVJM Münzesheim mit Geflüchteten. Auch seitens der Schulen wurde ein weiteres anvisiertes Verkehrserziehungsprojekt in Zusammenarbeit mit Ehren-
amtlichen und der Verwaltung zugunsten zu fördernder Kinder vorgetragen.  
Der Austausch macht immer wieder deutlich, wie vielfältig Integration ist und wie wichtig die Vernetzung für einen guten gemeinsamen Weg ist.

Neue Mitarbeiterin der Stadtverwaltung als Integrationsbeauftragte

Ende März ging die bisherige Integrationsbeauftrage, Sonna Sickert, in den Mutterschutz und die darauf folgende Elternzeit. In absehbarer Zeit wird sich unsere Kollegin neuen „Herausforderungen“ stellen. Frau Sickert hat in den vergangenen 1,5 Jahren ihrer Tätigkeit so manches im Bereich Integration und Flüchtlingshilfe bewegt. Erwähnt seien beispielhaft die erfolgreiche Ausstellung „Eine Taube für Damaskus“, das aktuell laufende Projekt „Jobcoaching“ sowie weitere Veranstaltungen und Vernetzungstätigkeiten in der Geflüchtetenhilfe. Als Nachfolgerin begann zum Monatswechsel „just in time“ Tülay Arslan mit ihrer Tätigkeit als Integrationsbeauftragte. Nach nun folgender Einarbeitungszeit soll sie die bisherigen Tätigkeiten der Integrationsbeauftragten zusammen mit Gemeindesozialarbeiterin Ina Daubmann weiterführen. Gerne können sie Frau Tülay Arslan unter 07250 77-272 oder per E-Mail unter t.arslan(@)kraichtal.de erreichen.

Integrationsmanagement durch die Landkreisverwaltung in Kraichtal

Wie berichtet, nahm Ralph Schmidt zu Beginn dieses Jahres den Dienst als Integrationsmanager des Landratsamtes Karlsruhe in Kraichtal auf. Seit Februar ist zwischenzeitlich noch  Indah Siemon mit einem Stellenumfang von 60% (zusammen 1,4 Stellen) als Integrationsmanagerin des Landratsamtes Karlsruhe in Kraichtal tätig. Die beiden Integrationsmanager teilen sich die Aufgaben und ergänzen sich. Nach dem Abschließen der Erstgespräche mit den Geflüchteten werden sie ihre Zuständigkeiten nach Ortschaften aufteilen und als Ansprechpartner für alle Belange der Geflüchteten fungieren.
Der Fokus des/der Integrationsmanagers/in liegt im Bereich der Berufs- und Arbeitsmarktintegration sowie Bildung und Sprache. Schritte zur Integration werden mit den Betroffenen mittels individuellen Integrationsplänen erfasst und deren Erreichung überprüft. Das Ziel des Integrationsmanagements ist eine Verselbständigung der Geflüchteten und ein Übergang in bestehende Regeldienste.
Die offenen Sprechzeiten der beiden Integrationsmanager im Rathaus Münzesheim sind wie folgt:
Montag:           14 - 17 Uhr
Dienstag:         keine offene Sprechstunde
Mittwoch:         14 - 16 Uhr
Donnerstag:    14 - 19 Uhr
Freitag:            9 - 12 Uhr
Weitere Termine erfolgen nach Vereinbarung.
Ralph Schmidt ist unter der 0721 93675140 oder per E-Mail unter ralph.schmidt(@)landratsamt-karlsruhe.de zu erreichen.
Indah Siemon ist unter der  0721 93675310 oder per E-Mail unter indah.siemon@landratsamt-karlsruhe.de
zu erreichen.

Integrationsmanagement in Kraichtal

Landkreis Karlsruhe startet mit Integrationsmanagement zur Betreuung von Geflüchteten in der Anschlussunterbringung in Kraichtal
Das Integrationsmanagement soll als Kernstück des Paktes für Integration die Städte und Gemeinden in der Aufgabenwahrnehmung unterstützen, die Geflüchteten in ihrem neuen Lebensumfeld, in der Anschlussunterbringung, erfolgreich ankommen zu lassen und sich einzufinden. Ende April 2017 wurde der Pakt für Integration von der Landesregierung sowie den kommunalen Landesverbänden unterzeichnet. Die Umsetzung beginnt nun mit dem Beginn der Tätigkeit von Ralph Schmidt als Integrationsmanager in der Stadt Kraichtal, die den Landkreis Karlsruhe mit der Aufgabe der Durchführung des Integrationsmanagements betraut hat. Bereits im Vorfeld fanden Einführungsgespräche zwischen dem Landratsamt, Amt für Integration und der Stadt Kraichtal, Ordnungsamt, über die Eckpunkte der zukünftigen Zusammenarbeit sowie Bedarfe vor Ort statt.
Der Fokus des Integrationsmanagers liegt im Bereich von Berufs- und Arbeitsmarktintegration sowie Bildung und Sprache. Schritte zur Integration werden mit den Betroffenen mittels individuellen Integrationsplänen erfasst und deren Erreichung überprüft. Das Ziel des Integrationsmanagements ist eine Verselbständigung der Geflüchteten und ein Übergang in bestehende Regeldienste.
Bereits am vergangenen Montag, 29. Januar, wurde das Integrationsmanagement und die hier in Kraichtal handelnden Personen dem Ehrenamt vorgestellt. Die öffentliche Veranstaltung war rege besucht, die Gelegenheit zum Austausch wurde genutzt.
Ab sofort bietet Ralph Schmidt folgende Sprechstunden an:
Montag:   
8:30 - 12:30 Uhr Rathaus Münzesheim
14 - 18 Uhr Anschlussunterbringung Bachstr. 46
Dienstag:    
14 - 16 Uhr Rathaus Münzesheim
Mittwoch:   
8:30 - 12:30 Uhr Rathaus Münzesheim
14 - 16 Uhr Rathaus Münzesheim
Donnerstag:   
8:30 - 12:30 Uhr Rathaus Münzesheim
14 - 19 Uhr Rathaus Münzesheim
Weitere Termine erfolgen nach Vereinbarung. Ralph Schmidt ist unter der  0721 93675140 oder per E-Mail ralph.schmidt(@)landratsamt-karlsruhe.de zu erreichen.

Kontakt

Stadt Kraichtal
Rathausstraße 30
76703 Kraichtal-Münzesheim
07250 77-0
07250 77-75
E-Mail schreiben