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Aktuelle Presseberichte

Save the Date - Einladung zu Interkultureller Weihnachtsfeier

Es ist mal wieder an der Zeit DANKE zu sagen.
In diesem Sinne - Herzliche Einladung zu einer interkulturellen Weihnachtsfeier am Samstag, 14. Dezember, von 15:30 bis 18 Uhr in den Räumen der Feuerwehr Münzesheim (Horst-Kochendörfer-Platz 1).
An diesem Tag wollen wir das MITENANDER feiern und gleichzeitig allen Helferinnen und Helfern, die die Integrationsarbeit in Kraichtal maßgeblich mitgestalten, DANKE sagen. Für Getränke wird gesorgt sein und jeder der mag, darf das Buffet mit mitgebrachten Leckereien bereichern. Musikalisch begleitet wird die Feierlichkeit von einer syrischen Band, auf die Sie sehr gespannt sein dürfen. Wir würden uns sehr freuen wenn Sie zahlreich kommen und wir gemeinsam diesen Nachmittag verbringen.
Bei Fragen und/oder Rückmeldungen wenden sie sich an Frau Sickert unter s.sickert@kraichtal, oder unter 07250 77-272.

Wohnraum gesucht!

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und es kehrt insgesamt etwas mehr Ruhe ein. Nichtsdestotrotz sind die Geflüchteten in den Anschlussunterbringungen der Stadt Kraichtal weiter auf der Suche nach privatem Wohnraum, um endlich auch richtig ankommen zu können und sich nicht mit Fremden die Räumlichkeiten teilen zu müssen.
Ganz konkret sind zwei Parteien auf der Suche nach den eigenen vier Wänden.
Zum einen ein junger Mann aus dem Iran, der bereits in Kraichtaler Kirchengemeinden einen Zufluchtsort gesucht und gefunden hat und zum anderen eine dreiköpfige Familie aus Syrien, die im Moment noch auf engstem Raum zusammen wohnen.
Wenn Sie sich angesprochen fühlen, oder allgemeine Fragen zur Vermietung an Geflüchtete haben (Sicherheiten, Kostenübernahme, etc. …), dann wenden Sie sich gerne an die Integrationsbeauftragte der Stadt Kraichtal, Frau Sickert, unter der 07250 77-272, oder schreiben eine E-Mail an s.sickert(@)kraichtal.de
Gerne beantworten wir alle Ihre Fragen und beraten Sie hinsichtlich der Vermietung an Geflüchtete.

Walk an Talk - November-Update

Jeder Schritt hält fit. Wer möchte mitmachen und gemeinsam in Bewegung sein, Spaß haben beim Sport und Austauschen mit anderen Frauen aus unterschiedlichen Kulturen? Dann einfach dazukommen und mitmachen! Grundkenntnisse sind keine notwendig.
Beim ersten Treffen im August ging es los mit einem Walk von Münzesheim Rathaus nach Oberöwisheim Bahnhof und zurück. Zwölf Frauen waren am Start - ein erstaunlicher Anfang!
Beim zweiten Treffen wurde die Strecke schon etwas länger und siebzehn Frauen beendeten ihren Walk im Eiscafé in Unteröwisheim.
Die darauffolgenden Treffen führten nach Gochsheim, Oberacker, rund um Münzesheim und nach Landshausen.
Seit Oktober gibt es Walk and Talk an zwei Wochentagen in unterschiedlichen Orten.
Wann?    Immer mittwochs und freitags, ab 17 Uhr, außer an Feiertagen und bei starkem Regen
Mittwochs: Treffpunkt: Münzesheim/Rathaus, Ansprechpartnerin: Zeinab Khademi, 0177 3202878.
Freitags: Treffpunkt: Menzingen/depot 25, Ansprechpartnerin: Mervat al Rifi, mhturki45(@)gmail.com
Um immer auf dem Laufenden zu sein, besteht die Möglichkeit sich von Zeinab Khademi in die WhatsApp-Gruppe von Walk and Talk aufnehmen zu lassen.

Runder Tisch Integration

Am Montag, 7. Oktober, traf sich der seit Jahren fest etablierte und regelmäßig stattfindende „Runde Tisch Integration“. Hierbei wird sich gemeinsam mit allen beteiligten Akteuren in der Flüchtlings- bzw. Migrationshilfe (Ehrenamtliche, Schulen, Kirchen, Vereine) ausgetauscht, Projekte ins Leben gerufen und gemeinsam Lösungen für auftretende Probleme erörtert.
Zu Beginn berichtet die Verwaltung über den aktuellen Stand in den Anschlussunterbringungen der Stadt. Überwiegend ist es in den vergangenen Monaten etwas ruhiger um die Aufnahmeverpflichtung von Personen gekommen, dennoch stehen für das noch verbleibende Jahr vereinzelte Aufnahmen, überwiegend von alleinstehenden Frauen, an, die unter Berücksichtigung von Alter, Herkunft und Geschlecht, untergebracht werden müssen.
Des Weiteren stößt die Integrationsbeauftragte Projektideen an, die auch gleich auf positive Rückmeldung stießen – So ist eine interkulturelle Weihnachtsfeier und ein Projekt, das auf Patenschaften zwischen Schülerinnen und Schülern mit und ohne Flüchtlings- bzw. Migrationshintergrund abzielt, in Planung.
Der Verein „Kraichtal hilft“ macht erneut auf die finanzielle Unterstützung integrationsfördernder Maßnahmen bzw. Projekte aufmerksam und berichtet, dass es künftig einen einheitlichen Antrag auf Förderung auf der Website des Vereins geben wird.
Außerdem wird von Seiten der Schulen auf die Problematik der fehlenden Sprachkenntnisse einiger Eltern, insbesondere bei Elterngesprächen, hingewiesen. Es wird um finanzielle Unterstützung in Bezug auf die Bereitstellung eines Dolmetsches gebeten.
Aufgrund des stets weniger werdenden Interesses am „Café International“, wurde dieses zunächst eingestellt.
Die regelmäßige Vernetzung aller beteiligten Akteure und der rege Austausch, in vertrauensvoller Atmosphäre, machen immer wieder deutlich, dass Integration ein immerwährender Prozess ist und nur gemeinsam „angepackt“ werden kann.

Kraichtal hilft - Second-Hand nachhaltig erfolgreich

Depot 25 in Menzingen des Vereins „Kraichtal hilft“ feiert vierjähriges Bestehen
Ein Toter im Aufzug, Bilder von Damaskus, Models auf dem Catwalk und Songs von jenseits des Regenbogens - das waren die Elemente bei der Feier zum vierjährigen Bestehen des Depot 25, dem Second-Hand-Shop in Menzingen des Vereins „Kraichtal hilft“, inzwischen weit über die Stadtgrenzen Kraichtals hinaus bekannt. „Wir wollten damals die Geflüchteten versorgen mit äußerst preisgünstiger Kleidung“, sagt Elke Becker vom Ehrenamtlichen-Team des Depot 25. „Daraus hat sich ein attraktiver Second-Hand-Shop entwickelt für alle.“ Hier kaufen Kunden ein, die mit getragener Kleidung ihr privates Budget entlasten. „Und auch Second-Hand-Fans“, warf Andrea Schwarz ein, Landtagsabgeordnete der Grünen, die sich als entschiedene Second-Hand-Kundin bekannte. „Ich schau erst einmal bei Second-Hand, bevor ich woanders kaufe.“ Dabei gehe es ihr nicht um den Preis, sondern darum, dass wertige Kleidung nicht weggeworfen werde. „Ein Second-Hand-Shop wie das Depot 25 ist ein Beispiel für Nachhaltigkeit und langdauernde Nutzung“, sagte sie „im Gegensatz zu ‚ex und hopp‘.“ Bürgermeister Ulrich Hintermayer lobte das ehrenamtliche Engagement des Laden-Teams und dankte für den unermüdlichen Einsatz. Er sagte, viel Arbeit sei nötig, bis die Ware attraktiv präsentiert werden könne. „Sie haben viel erreicht, nicht nur für die geflüchteten Menschen, sondern für uns alle hier in Kraichtal“, sagte er. So konnte mit dem Erlös aus dem Second-Hand-Shop manche Unterstützung gewährt und manches kostspielige Projekt durchgeführt werden in Kindergärten, Schulen und Vereinen, wofür sonst kein Geld vorhanden gewesen wäre. Das Depot 25 ist in einem ehemaligen Lagergebäude der Volksbank in Menzingen zu Hause, was seinerzeit auf Vermittlung des Bürgermeisters zustande kam. Hier kann die Ware sehr attraktiv und kreativ präsentiert werden. „Man hat nicht den Eindruck in einer billigen Kleiderkammer zu sein, sondern kommt in eine angenehme Einkaufsatmosphäre mit persönlicher Ansprache“, so die einhellige Meinung vieler Second-Hand-Kunden. In zwei Modeschauen präsentierten Models aus dem Team und dessen Umfeld sehr gekonnt Kleidung und Accessoires aus dem Depot 25 den Gästen. Sie zeigten Trachten-Look und Teenager-Mode, Partykleider und Winter-Outfit, Fantasy - ein bisschen verrückt - und „normalen“ Alltagsdress; begeistert aufgenommen mit viel Applaus und einem Finale mit Wunderkerzen. Bianca Heidelberg las mit fesselnden Worten ihren Kurzkrimi vor „Der Tote mit dem Teddy“, bei dem das Depot 25 zum Tatort wurde. Gleichzeitig gelang ihr mit dieser Geschichte eine anschauliche Beschreibung des Second-Hand-Shops und seiner Mitarbeiterinnen. „Emmels & Friends“ mit Lena Pfeifer bereicherten die Geburtstagsfeier musikalisch und Karam Abdullah, geflüchtet aus Damaskus, erzählte mit eigenen Bildern seine dramatische Lebensgeschichte. Für die Entdeckung der positiven Seiten des Lebens warb Joyce Filsinger und stellte ein Buchprojekt vor: Ein Lesebuch, das positive Eindrücke vermittelt und gerade jungen Menschen Mut machen will, hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken. Dieses Buch soll Anfang des kommenden Jahres erscheinen und konnte bei der Geburtstagsfeier bereits bestellt werden.
Weitere Informationen über das Depot 25 bietet im Internet die Website www.kraichtal-hilft.de

Integration in Kraichtal - Zwischenbericht

Im Juni 2019 kehrte Frau Sonna Sickert, Integrationsbeauftragte der Stadt Kraichtal, aus ihrer einjährigen Elternzeit zurück und Frau Tülay Arslan verabschiedete sich, um neue berufliche Wege im Landratsamt einzuschlagen.
Auch wenn sich die rückläufige Aufnahmequote von Geflüchteten weiter fortsetzt, hat sich die Zahl der zu betreuenden Personen kaum verringert. So wurden im Jahr 2019 zwar nur 16 Personen in die kommunale Anschlussunter-bringung aufgenommen, jedoch verbleiben die bis dahin privat verzogenen Personen zumeist hier in Kraichtal. Somit sind diese Personen weiterhin auf die Betreuung und Unterstützung der Integrationsbeauftragten der Stadt, bzw. der Integrationsmanager des Landratsamts, angewiesen.
Insgesamt beläuft sich der von hauptamtlicher Seite zu betreuende Personenkreis auf etwa 180, davon sind nahezu 110 Personen dezentral in der Anschlussunterbringung untergebracht.
Auch wenn ein großer Teil der Betreuung dieser Menschen durch die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abgedeckt wird, sind die Geflüchteten weiterhin stark auf die Unterstützung der Ehrenamtlichen in Kraichtal angewiesen - denn Integration kann nur dann gelingen, wenn sich die verschiedene Akteure aus Haupt- und Ehrenamt zusammenschließen und im Austausch miteinander, die bestmögliche Unterstützung der Geflüchteten erwirken.
Ganz konkret wird ehrenamtliche Hilfe für zwei Familien in Landshausen gesucht, die einmal die Woche, etwa ein bis zwei Stunden, Unterstützung beim Einkaufen benötigen (Autofahrt zum Einkaufsladen und zurück). Erfahrungsberichte und Austausch mit bereits Engagierten, kann gerne organisiert werden.
Wenn Sie Interesse haben sich hierbei ehrenamtlich einzubringen oder allgemeine Fragen zur ehrenamtlichen Tätigkeit in Kraichtal haben, melden Sie sich bei der Integrationsbeauftragten, Frau Sickert, unter der  07250 77-272 oder per E-Mail unter s.sickert(@)kraichtal.de
Die Stadt Kraichtal möchte sich auf diesem Weg nochmal recht herzlich für die fortwährende Hilfsbereitschaft und den tatkräftigen Einsatz aller ehrenamtlich Tätigen in Kraichtal bedanken. Ohne ihren stetigen Einsatz und dem manchmal benötigten Durchhaltevermögen, wäre die doch sehr positiv ausfallende Integrationsarbeit in Kraichtal nicht möglich. Herzlichen Dank dafür!
Als Ansprechpartner rund um das Thema Integration in Kraichtal erreichen Sie im Sachgebiet Bürgerdienste und Sicherheit, Frau Sickert, Integrationsbeauftragte, unter der 07250 77-272 sowie Frau Philipp, Sachgebeitsleiterin, unter Durchwahl -23.

Kontakt

Stadt Kraichtal
Rathausstraße 30
76703 Kraichtal-Münzesheim
07250 77-0
07250 77-75
E-Mail schreiben