Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.

Volltextsuche

info

Beleuchtung in der Mehrzweckhalle Unteröwisheim ausgetauscht

45 ballwurfsichere und umweltfreundliche LED-Aufbauleuchten installiert Kraichtal
Ohne eine adäquate Beleuchtung geht in einer Mehrzweckhalle, die sowohl für Schul- und Vereinssport wie auch öffentliche Veranstaltungen, tagtäglich genutzt wird, rein gar nichts. Der Gemeinderat der Stadt Kraichtal hatte sich bereits in öffentlicher Sitzung Ende Mai 2017 mit dem Austausch der Hallenbeleuchtung in der Mehrzweckhalle im Stadtteil Unteröwisheim befasst. Die Verwaltung war seiner Zeit beauftragt worden zu prüfen, ob die vorhandenen 45 „HQI Lampen“ durch die Herstellerfirma „Norka“ aus Döverden-Hülsen (Landkreis Walsrode) wieder instandzusetzen beziehungsweise aufzuarbeiten sind. „Eine Überarbeitung der vorhandenen, mittlerweile über vierzig Jahre alten Deckenlampen, war nach Angaben der Firma aus wirtschaftlichen Gründen absolut nicht zu empfehlen“, berichtet Herr Feigenbutz vom beauftragten Planungsbüro für Elektrotechnik TFI aus Weinheim, der die Baumaßnahme vor Ort betreut. Er ergänzt, dass „erforderliche Ersatzteile nur noch in sehr begrenztem Umfang zur Verfügung stehen und kostenaufwendig hergestellt werden müssten“. Ein weiterer Gesichtspunkt ist die angekündigte Einstellung der erforderlichen Leuchtmittel für die vorhandenen Leuchten der Leuchtmittel-Hersteller. Das Kraichtaler Ratsgremium hatte daraufhin in der letzten Sitzung des Jahres 2017 erneut über die Planung für den Austausch der Hallenbeleuchtung in Unteröwisheim beraten und der von der Verwaltung vorgestellten Planung und baulichen Umsetzung einstimmig zugestimmt. Die Arbeiten wurden schließlich in den Monaten August und September 2018 vor Ort ausgeführt.
Amortisationsdauer der neuen LED-Lampen beträgt acht Jahre

Die Planung des Lampenaustausches in der Mehrzweckhalle sah zunächst die Demontage und die Entsorgung der verbleibenden Lampen vor. Zusätzlich waren noch Kabel- und Leitungsverlegearbeiten im abgehängten Deckenbereich erforderlich. Die Unterverteilung der Deckenbeleuchtung, welche die Deckenbeleuchtung versorgt, musste entsprechend der neuen Beleuchtung bereichsweise angepasst werden. Die Installation von 45 ballwurfsicheren LED-Aufbauleuchten erfolgte an der gleichen Stelle der vorhandenen Leuchten. Durch die gleiche Position der Austauschlampen war ein Umbau der Holzdeckenkonstruktion nicht erforderlich, da gleichzeitig die vorhandenen Deckenöffnungen verdeckt werden konnten. Die gesamte Beleuchtungsanlage wird ab sofort tageslichtabhängig gesteuert und ist mit Präsenzmeldern ausgestattet. Die neue Hallenbeleuchtung wird, wie der Bestand, schaltbar und zusätzlich noch dimmbar sein. „Ein großer Vorteil im Vergleich zu den Vorgänger-Leuchten ist der Wegfall der Warmlaufzeit. Sobald die LED-Leuchten eingeschaltet werden, steht die erforderliche Beleuchtungsstärke zur Verfügung“, hebt Klaus Bauer von den Stadtwerken Kraichtal die Vorzüge der neuen Lampen hervor. Positiv kann außerdem angemerkt werden, dass sich mit der Umstellung auf LED-Beleuchtung der Energieverbrauch und die damit verbundenen Energie- und Wartungskosten erheblich reduzieren. Die wirtschaftlichen und umweltrelevanten Parameter auf einen Blick:

  • Amortisationsdauer der LED-Lampen beträgt 8 Jahre
  • CO2- Minderung (kg/a) beträgt 32.765 kg/a
  • Angesetzte Lebensdauer der Lampen: 20 Jahre
  • CO2- Minderung über die Lebensdauer beträgt 655,31 Tonnen
  • Effizienz der Ausgaben beträgt 158,67 €/Tonne

Kostensituation
Für den erforderlichen Lampentausch in der Mehrzweckhalle Unteröwisheim waren im städtischen Haushalt 2018 insgesamt 225.000 € veranschlagt. Erfreulicherweise konnte die Maßnahme mit Kosten inklusive Nebenkosten in Höhe von insgesamt rund 100.000 € abgerechnet werden. „Die Maßnahme wird zudem mit Zuschüssen des Bundes (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und nukleare Sicherheit) in Höhe von 18.000 € gefördert, wodurch der städtische Haushalt entlastet wird“, freut sich Bürgermeister Ulrich Hintermayer, nachdem mit dem Zuwendungsbescheid vom 23. November 2017 - beantragt durch den Projektträger Jülich - die Förderung bewilligt wurde. Darüber hinaus fließen Mittel aus dem Ausgleichsstock.

Kontakt

Stadt Kraichtal
Rathausstraße 30
76703 Kraichtal-Münzesheim
07250 77-0
07250 77-75
E-Mail schreiben