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Ein Genuss für alle Sinne / Schokolade im Zuckerbäckermuseum und Konzert im Rittersaal

Schokolade soweit das Auge reicht
Schokoladenhersteller Eberhard Schell ließ sich im Ersten Deutschen Zuckerbäckermuseum in Kraichtal-Gochsheim über die Schulter schauen
Herrliches Spätsommerwetter lockte zahlreiche Ausflügler am 7. Oktober nach Gochsheim zum Schokoladentag. Den kleinen und großen Gästen wurde ein erlebnisreicher und informativer Nachmittag beschert. Von 13 bis 18 Uhr konnten die Besucherinnern und Besucher nicht nur ausgefallene Guss- und Backformen im Zuckerbäckermuseum bestaunen, auch „Schleckermäulchen“ kamen hier nicht zu kurz. Die Schokoladenmanufaktur Schell aus Gundelsheim entführte die Gäste in eine „süße Welt aus Schokolade“. Chocolatier Eberhard Schell bot feinste Schokoladenerzeugnisse an und die großen und kleinen Besucher konnten ihm bei der Herstellung von „Schoko-Bären-Gesichtern“ über die Schulter schauen. Dabei erzählte er auch viele interessante Details über die Herstellung der Schokolade und dass er besonders großen Wert auf qualitativ guten und fair gehandelten Kakao legt.
Für seine Manufaktur in Gundelsheim bezieht er seit langem Gourmet-Sorten: von Ecuador bis Tansania. Bald will er in Indonesien, und zwar in Borneo, bei einem Projekt zusammen mit der Stuttgarter Hilfsorganisation Fairventures Worldwide und der Borneo Orangutan Survival Stiftung dafür sorgen, dass dort Kakao fair angebaut wird. Für ihn steht fest, dass in Zukunft ökologisch, nachhaltig und fair produziert werden muss.
Chocolatier Eberhard Schell ließ sich im Ersten Deutschen Zuckerbäckermuseum in Kraichtal-Gochsheim bei seiner Arbeit über die Schulter schauen.
Nachhaltigkeit war das zentrale Thema des diesjährigen Schokoladentages
Bei der informativen Stadtführung, die von Karl Wilms vom Heimat- und Museumsverein Kraichtal durch Gochsheim stattfand, konnten die Teilnehmer viel über den Kraichtaler Stadtteil erfahren. Außerdem war das benachbarte Badische Bäckereimuseum sowie das wenige Gehminuten entfernte Museum im Graf-Eberstein-Schloss, bei dem die „Zofe Elisabeth“ eine Führung anbot, geöffnet. Kaffee und Kuchen von der örtlichen Bäckerei Föckler rundeten das „süße Angebot“ perfekt ab und auch der nahe gelegene Sinnengarten hatte seine Pforten geöffnet. Der diesjährige Schokoladentag war Teil der Veranstaltungsreihe der Stadt Kraichtal „Fit 4 Agenda 2030/70 Jahre Menschenrechte“, mit der auf die Bedeutung einer „nachhaltigen Entwicklung“ in der heutigen Zeit aufmerksam gemacht werden soll. Dazu lud der Verein FrauenWürde „Manisita“ e. V. zur Besichtigung der Wanderausstellung „Human Rights“ in der evangelischen Kirche in Gochsheim ein. Bei ihrem Infostand vor dem Bäckereimuseum konnte man viele Informationen über die Arbeit des Vereins erfahren und das Urbrot, das indische Fladenbrot „Chapati“, mit - passend zum Tag - Schokoladenaufstrich sowie Power- oder Schokoladenkugeln verkosten. Natürlich alles aus fair gehandelten Zutaten. Freuen Sie sich aufs nächste Jahr, wenn wieder zum Schokoladentag in Gochsheim eingeladen wird. Wer nicht so lange warten möchte, kann auch eine Schokoladenführung bei der Stadtverwaltung Kraichtal buchen.

Klavier und Gesang im Rittersaal des Gochsheimer Graf-Eberstein-Schlosses

Sopranistin Marija Dudaite und Pianistin Ieva Dudaite begeistern das Publikum
Einen festen Platz im Veranstaltungskalender der Stadt Kraichtal hat schon seit einigen Jahren das im Rahmen eines Kooperationskonzeptes zwischen der Stadtverwaltung und der Hochschule für Musik in Karlsruhe stattfindende Rittersaalkonzert. Am Sonntag, 7. Oktober, konnte Bürgermeister Ulrich Hintermayer die Schwestern Marija Dudaite (Sopran) und Ieva Dudaite (Klavier) im Rittersaal des Graf-Eberstein-Schlosses in Kraichtal-Gochsheim begrüßen. Beide Künstlerinnen belegen Masterstudiengänge an der Hochschule für Musik Karlsruhe und gastieren erfolgreich mit Solokonzerten und Auftritten als Duo in vielen europäischen Ländern und den USA. Nun kamen die Besucher des Rittersaalkonzertes in den Genuss einer Kostprobe ihres Könnens. Die beiden außerordentlich begabten Künstlerinnen luden zu einer Reise durch verschiedene Länder ein. Gefühlvoll eröffnete die Sopranistin Marija Dudaite den Abend, begleitet von ihrer Schwester Ieva am E-Piano, mit „Ave Maria“ von Franz Schubert (Österreich). Es folgte „Ramu“, ein Stück des litauischen Komponisten Giedrius Kuprevicius. Danach stellte Ieva Dudaite ihr Können an ihrem elektrischen Klavier mit Nocturne cis-Moll, VL 183 von Mikalojus K. Ciurlionis und Nocturne Nr. 2 Es-Dur, op. 9 von Frédéric Chopin unter Beweis, bevor das Duo mit „Summertime“ aus der Oper „Porgy and Bess“ von George Gershwin nach Amerika aufbrach. Mit der „Arie der Olga“ aus der Oper „Eugen Onegin“ von Tschaikowski beendeten sie den ersten Teil der musikalischen Reise. Nach der Pause empfing Ieva Dudaite das Publikum mit zwei Stücken von Frédéric Chopin. Typisch spanisch erklang anschließend „Hijo de la Luna“ (Sohn des Mondes) von Jóse M. Cano, das Marija Dudaite mit ihrem wunderbaren Sopran vortrug ebenso, wie das traditionelle andalusische Tanzlied „El Vito“ von Fernando Obrador. Fröhlich und damit eher untypisch für einen Tango, folgte „Bordel 1900“ aus „L´Histoire du Tango“ von Astor Piazzolla auf dem E-Piano. Dabei trommelte die Pianistin temperamentvoll mit den Händen auf dem Schrank und dem Piano oder klatschte mit den Händen den Rhythmus. Der letzte Teil der Reise endete mit „Habanera“ aus der Oper „Carmen“ von Georges Bizet. Die beiden Künstlerinnen kamen mit ihrer sympathischen und aufgeschlossenen Art schnell mit ihrem Publikum in Kontakt und überzeugten durch ihr überragendes Können. Die begeisterten Zuhörer bedankten sich mit lang anhaltendem Applaus. Als Überraschung sangen die beiden Schwestern zum Abschied noch gemeinsam ein Volkslied aus ihrer litauischen Heimat. Die Liebhaber dieser kleinen und feinen Kammerkonzertreihe sind auch in diesem Jahr wieder voll auf ihre Kosten gekommen.

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