Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.

Volltextsuche

info

Offene Türen in vielen Kraichtaler Kirchen unter dem Motto: Entdecken was uns verbindet

Tag des offenen Denkmals lockte zahlreiche Besucher
Bei herrlichstem Spätsommerwetter fanden am Sonntag, 9. September, viele Besucher aus nah und fern den Weg nach Kraichtal.
In Oberacker bewirtete die Damengymnastik-Gruppe die Besucher im idyllischen Pfarrgarten bei strahlendem Sonnenschein, während Wolfgang Max vieles über die Andreaskirche zu berichten wusste. Emil Langendörfer, ein Urgestein aus Oberacker, ergänzte bei Bedarf die Ausführungen über den Mönchhof, den ehemaligen Klosterhof von Herrenalb, und die Pfarrer, die damals nach Oberacker „strafversetzt“ wurden. Das Gotteshaus in seinen heutigen Maßen wurde 1770/71 erbaut, jedoch innen oft übermalt und an der Empore mehrfach verändert. Den Gemälden des Alten Testamentes stehen immer Bilder des Neuen Testamentes gegenüber, erläuterte Max in seinen Ausführungen. Er ging auf das, auch im Straßenverkehr bekannte (diagonale) Andreaskreuz ein, welches auch in der historischen Sakristei zu sehen ist.
In Landshausen führte Walter Blösch durch „seine“ Kirche. Hier wurde er getauft, ging zur Erstkommunion und hier feierte er Hochzeit. Die St. Martins-Kirche wurde 1751 erbaut und 1911 erweitert. Einige Landshausener hatten sich unter die Gäste gemischt und berichteten unter anderem von einer umstrittenen Renovierung der Kirche 1970 unter Pfarrer Schwab. Neben notwendigen Arbeiten, wie das Erneuern der Kirchenbänke oder die durch das zweite vatikanische Konzil bedingte Umgestaltung des Altarraumes, wurden auch die Farbfenster und die Seitenaltäre ausgebaut sowie die Deckengemälde übermalt. Maßnahmen, mit denen nicht alle Landshausener Kirchgänger einverstanden waren. Bewirtet wurde neben der Kirche durch Mitglieder des Heimat- und Museumsvereins; auch hier gab es selbst gebackenen Kuchen und leckeren Kaffee.
Sogar Besucher aus Stuttgart fanden den Weg nach Bahnbrücken, wo Stefanie Kolb Führungen durch die St. Sebastians-Kirche anbot. Das Besondere in der evangelischen Kirche in Bahnbrücken sind die Secco-Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert. Diese wurden 1911 entdeckt und 1983/84 im Rahmen einer umfangreichen Innenrenovierung fachgerecht restauriert und aufgefrischt. Als besondere Überraschung beendete Stefanie Kolb ihre Führung mit dem Vortragen des 84. Psalms, den Eckhard Kolb mit der mechanischen Orgel der Kirche musikalisch untermalte. In der benachbarten historischen Kelter bot der Posaunenchor Kaffee und Kuchen an und unersättliche Besucher ließen sich auch noch die Geschichte dieses Gebäudes erläutern.
Auch die Martinskirche in Gochsheim, mit der Grablege der Grafen von Eberstein, hatte ihre Pforten geöffnet, wie auch die Gochsheimer Museen - bei freiem Eintritt.
Die Stadt Kraichtal sowie der Heimat- und Museumsverein Kraichtal bedanken sich bei allen Besuchern für das gezeigte Interesse an den Entdeckungen, die verbinden.

Kontakt

Stadt Kraichtal
Rathausstraße 30
76703 Kraichtal-Münzesheim
07250 77-0
07250 77-75
E-Mail schreiben

Kontakte Stadtmarketing

Stadt Kraichtal
Stadtmarketing

Rathausstraße 30
76703 Kraichtal
07250 77-44
07250 77-6644
kultur(@)kraichtal.de