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Fit 4 Agenda 2030 / 70 Jahre Menschenrechte

Kraichtaler Veranstaltungsreihe zum Thema „Nachhaltige Entwicklung“ startet am Freitag, 14. September, in der Evangelischen Kirche Menzingen / Vernissage der Wanderausstellung „Human Rights“ des Vereins FrauenWürde „Manisita“ e. V.
Die sogenannten „Sustainable Development Goals“ (SDGs; zu Deutsch: Ziele für nachhaltige Entwicklung) wurden im September 2015 bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York verabschiedet und skizzieren eine neue und ehrgeizige weltweite Agenda, um Armut und Hunger zu reduzieren, Gesundheit zu verbessern, Gleichberechtigung zu ermöglichen, den Planeten zu schützen und vieles mehr. Menschenrechte bedeuten Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden für Jeden. Durch das heutige Konsumverhalten „billig und viel“ werden diese Grundbedürfnisse oftmals verletzt. Um die 17 „Global Goals“ der Vereinten Nationen umzusetzen, sind wir alle aufgefordert, uns zu engagieren in EINER sozial verantwortlichen, gewaltlosen und gleichberechtigten WELT. „70 Jahre Menschenrechte - Fit 4 Agenda 2030“ heißt deshalb der Titel einer Veranstaltungsreihe in Kraichtal ab dem 14. September, in Zusammenarbeit mit dem Verein FrauenWürde „Manisita“ e. V. und vielen anderen Mitwirkenden, wie z. B. ‚Eine Welt Laden‘ Kraichtal, Kraichtal Hilft e. V., ‚Depot 25‘ und CVJM Baden. Schwerpunkt der Veranstaltungsreihe wird das vierte Global Goal „Quality Education“ sein. Bildungs- und Aufklärungsarbeit über unser Konsumverhalten muss der erste Schritt sein zur Verwirklichung der Menschenrechte. Passend dazu endet die Veranstaltungsreihe in einer Projektwoche an Kraichtaler Grundschulen vom 15. bis 19. Oktober. Die Kooperationspartner laden beispielsweise am Sonntag, 16. September, zum Besuch der „Menschenrechtsmeile“ beim Regionalmarkt in Menzingen ein. Zwei Tage zuvor, am Freitag, 14. September, wird die Veranstaltungsreihe offiziell um 19 Uhr in der Evangelischen Kirche Menzingen mit einer Vernissage der Wanderausstellung „Human Rights“ des Vereins FrauenWürde „Manisita“ e. V. eröffnet.

Die Ausstellung entstand in einem vierteiligen Workshop mit vielen „Künstlerinnen“. Beteiligt waren unter anderem Mädchen aus Indien sowie Schülerinnen des Gymnasiums St. Paulusheim in Bruchsal. Der Hauptteil der Ausstellung „Human Rights“ wurde auf 18 Keilrahmenbilder vom Freundeskreis „Manisita“ künstlerisch gestaltet. Er gibt den verbrieften Rechten ein persönliches Gesicht. Die Mädchen auf den Fotoacrylcollagen sind Jugendliche aus dem Indienprojekt „Change Maker“ von FrauenWürde „Manisita“ e. V. Kronau. Die Bilder wollen sichtbar machen, welche Menschenrechte von den Mädchen nicht uneingeschränkt wahrgenommen werden können. Interessierte Betrachter können sich die Frage stellen, welchen Beitrag sie persönlich leisten wollen, um die weltweit gültigen Menschenrechte zu „fair-wirklichen“. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung wird einleitend Ria Himmelsbach vom Verein über das Ziel „Hochwertige Bildung“ sprechen. Als Referent konnte mit Benedict Charles von SJMKS (St. Joseph Manav Kalyan Sanstha) ein hochkarätiger Redner gewonnen werden, der über die Arbeit vor Ort in Indien berichten wird. SJMKS ist eine Non-Profit Organisation in Nordindien im Staat Uttarakhand. Gegründet wurde SJMKS im Jahr 2000 von Benedict Charles mit der Vision, eine bessere Welt mitzugestalten. Die Organisation will Menschen in Not helfen und strebt Bildung für Alle an - ohne Diskriminierung zwischen Mädchen und Jungs. Der Referent lässt mit seiner Expertise die Teilnehmer in einem Perspektivwechsel die alltägliche Lebenswelt der Landbevölkerung erfahren und zeigt auf, wie sich durch die Deutsch-Indische Zusammenarbeit die Situation durch Bildungsprojekte für Frauen und Kinder wesentlich verbessert hat. Abgerundet wird der Eröffnungsabend mit Indischen Tanzeinlagen sowie einer dem Motto „Nachhaltigkeit“ angemessenen Bewirtung durch den Verein „Manisita“ e. V. Kronau. Bürgermeister Ulrich Hintermayer hat die Schirmherrschaft für die Veranstaltungsreihe übernommen.

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