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Das Kraichgau Jazzfestival 2018 ging zu Ende

Sechs Orte, sechs Konzerte, sechs Stilarten
Das Kraichgau Jazzfestival präsentierte international bekannte Musiker

„Jedes Konzert hatte einen anderen Charakter“, sagte Thomas Biel am Ende des diesjährigen Kraichgau Jazzfestivals und zog ein positives Fazit nach sechs Konzerten. „So viele Konzerte hatten wir noch nie. Sie waren alle sehr gut besucht bis ausverkauft.“ Der große Organisationsaufwand hat sich gelohnt: Kraichtal und die Orte der Region konnten bei diesem Festival Top-Musiker der Jazz-Szene erleben, die oft nur in bekannten Städten spielen und in großen Sälen. Auch heuer haben wieder das Land Baden-Württemberg und zahlreiche private Sponsoren und Jazzliebhaber das Festival unterstützt. Es hat sich im Laufe der Jahre und durch das Engagement von Beate und Thomas Biel einen guten Namen in der Öffentlichkeit und in der Jazz-Szene erworben. Die Musiker kommen gerne, auch zum wiederholten Mal, nach Kraichtal zum Jazzfestival. „Die Atmosphäre stimmt, das Publikum ist sehr aufmerksam und begeisterungsfähig, die Konzertorte sind originell und die Organisation ist bestens“, bekommt man auf Nachfrage immer wieder zu hören.
Mit diesen letztenen Konzerten feierte das diesjährigen Kraichgau Jazzfestival einen begeisternden Abschluss.

Rückblick

Quartett "Quadro Nuevo" in der Historischen Kelter in Bahnbrücken

Zum ersten Mal in Kraichtal war das Quartett „Quadro Nuevo“, das den letzten Abend des Festivals in der Historischen Kelter in Bahnbrücken bestritt. „Tango“ hieß ihr Programm, für das sie im Jahr 2014 eigens nach Buenos Aires, Argentinien, gereist waren, zur Quelle des Tangos. Die Vier präsentierten ihre Tango-Versionen mit Bandoneon (ein Muss für Tango), Kontrabass, Piano und wechselweise mit Saxophon oder Klarinette. Sie ließen den Kommissar ermitteln bei einem Kriminal-Tango oder rasten mit dem „Buenos Aires Taxi Drive“ durch die Stadt. Sie nahmen ihre Zuhörer mit auf eine Reise nach Ägypten und erzeugten ein typisch orientalisches Klangbild mit der Klarinette und passend instrumentierter Percussion. Ein anderes Mal beschrieben sie italienisches Ambiente mit „Canzone della Strada“. Sie wechselten zwischen rasantem Tempo und beschaulichen Abschnitten. Andreas Hinterseher spielte sehr akzentuiert und rhythmisch sein Bandoneon, das er hin und wieder auch gegen Akkordeon oder gegen eine Form der Melodika eintauschte. Dietmar D. Lowka strich, zupfte und schlug die Saiten seines Kontrabasses und bildete die Basis für den Groove sowohl beim Tango als auch bei den anderen Rhythmen. Zeitweise nutzte er seinen Bass sogar als riesiges Percussion-Instrument, dem er äußerst phantasievoll die Töne entlockte. Chris Gall am Piano begeisterte mit hohem Tempo und mit kreativem Spiel. Aus dem offenen Klavier holte er ungeahnte Töne hervor. Mulo Francel spielte Saxophon und Klarinette mit Leidenschaft: warme einhüllende Töne und aufschreckende schrille Laute, Fernweh erzeugende Tonfolgen und fremdländische Klänge aus dem Orient. So nahmen die Vier ihre Zuhörer mit auf eine musikalische Reise, bei der man fast nicht still sitzenbleiben konnte. Trefflich unterstützt von Franz Heller, der immer für das passende Licht auf der Bühne sorgte.

Jazztrompeter Thomas Siffling präsentierte „Flow“ mit Loop und Hall

„Musikalisch genial, technisch anspruchsvoll“
Es begann wie in einem Geisterhaus, passend zum Schlosskeller des CVJM in Unteröwisheim: „In Motion“, das erste Stück von Thomas Siffling und seiner Band bei ihrem Konzert anlässlich des diesjährigen Kraichgau Jazzfestivals, ließ diesen Eindruck im „Kopfkino“ entstehen. Die Gitarre wimmerte und schluchzte, das Schlagzeug hämmerte, die Trompete schrill und mit Hall, der Bass beruhigend gleichmäßig und das Piano mit elektronischen Effekten - sphärische Klänge breiteten sich aus. Trompeter Thomas Siffling und seine vier Mitmusiker hatten viel Technik mitgebracht und begeisterten die Fans mit Hall, Echo und Loops sowie ganz neuen Tonkreationen. Neben Siffling mit der Jazztrompete zupfte Dirk Blümlein mit äußerster Konstanz und Exaktheit den E-Bass, brachte Heiko Duffner die Sologitarre zum Vibrieren, Schrillen und Kreischen, entlockte Konrad Hinsken seinen Tasten tolle Tonkombinationen mit großer Virtuosität. Christian Huber, der Kleinste der Band, war der Größte am Drumset und ergänzte die Toms und Becken passend mit Percussion-Instrumenten.
Geschickt setzen die Fünf Elektronik ein, um ganz neue Effekte zu erzielen und die rein akustische Klangwelt zu erweitern. Die Töne schwappten über die natürlichen Grenzen hinweg, ließen neue Emotionen und Stimmungen entstehen, pflanzten sich fort in die Köpfe der Zuhörer und ließen dort neue Welten aufsprießen. „Schließt die Augen und genießt die Töne und Rhythmen“, riet Thomas Siffling. Mit dem Konzert beim Kraichgau Jazzfestival stellte er seine neue CD „Flow“ vor und bezeichnete sie als „Groovebetonte Musik für Jung und Alt zum Wohlfühlen, Mitwippen, Tanzen und entspannt in den Flow kommen.“ Die einzelnen Stücke waren lang und lebten von der großen Abwechslung der Improvisationen, bei denen jeder der Musiker sein Können beweisen konnte. Siffling selbst begeisterte mit seinem variantenreichen Trompetenspiel, mal treibend und fordernd, mal abwartend und mit punktgenauen Tonstößen seine Mitmusiker ergänzend, mal sanft wie ein leiser Hauch sowie einschmeichelnd und einhüllend wie ein Kaschmir-Schal. Alle fünf konnten ein hohes Tempo gehen und ließen die Zuhörer zum Beispiel die „Energy of a small Woman“ hautnah erleben. Ohne Stuhlreihen hätte keiner der Zuhörer still bleiben können, sondern wäre in den Strudel des Tanzens mit hineingerissen worden. Mit anderen Songs breiteten sie hingegen die Töne aus wie ein ruhiger Strom, um die Zuhörer in ihren Emotionen mitschwimmen zu lassen. Valentin Häntsch, ein junger Trompetenschüler der veranstaltenden Musik- und Kunstschule Kraichtal, hatte die Chance genutzt, um einen Profi-Trompeter live zu erleben. Er war fasziniert von der scheinbaren Leichtigkeit der Musik und von der Vielfalt der Ausdrucksformen mit „seinem“ Instrument. „Es war musikalisch genial und technisch extrem anspruchsvoll“, sagte er bewundernd. „Die elektronischen Effekte haben mich voll begeistert.“ So gelingt es dem Kraichgau Jazzfestival auch immer wieder, Musikschüler mit Profis zusammenzubringen. „Das hat eine ausgesprochen motivierende Wirkung“, sagt Thomas Biel, der zusammen mit seiner Frau Beate das Kraichgau Jazzfestival organisiert und managt.

Tropfende Töne, sanfter Sound und Trommelgewitter

Jazz mit Joo Kraus im Sigelkursaal erreichte die Herzen der Zuhörer
„Ich bin noch ganz erfüllt von diesem Konzert“, sagte eine Zuhörerin nach dem Jazzabend mit dem Trompeter Joo Kraus, der Sängerin Fola Dada und dem Tales in Tone Trio im Sigelkursaal in Langenbrücken. Sowohl mit ihrem kreativen Zusammenklang, als auch mit den ausdrucksstarken Solos spielten sich die Musiker in die Herzen des Publikums im voll besetzten Kursaal. „Ein tolles und inspirierendes Ambiente“, wie Joo Kraus den Saal nannte.
Einzeln und andächtig ließ Ralf Schmid die Töne vom Flügel tropfen oder flog mit seinen Fingern in atemberaubender Rasanz über die Tasten bei seinen Improvisationen. Veit Hübner zupfte den Bass oder strich ihn mit dem Bogen und webte damit die Klangbasis für Trompete und Stimme. Ebenso setzte er den großen Resonanzkörper als effektvolle Percussion ein. Mit seinem variantenreichen, kreativen und gleichzeitig exakten Schlagzeugspiel gab Torsten Krill Rhythmus und Tempo vor. So wechselte er zwischen sanften „Streicheleinheiten“ für Toms und Becken und tosendem „Trommelgewitter“ mit allem, was ihm zur Verfügung stand. Joo Kraus, der bereits 2011 den Echo Jazz Preis gewonnen hatte, begeisterte mit Trompete und Flügelhorn. Sanft ließ er die Töne in den weiten Raum des Saales steigen, heftig und fanfarenartig wieder andere Tonfolgen. Umschmeichelte dabei die Jazzsängerin Fola Dada und hüllte sie mit seinen Klängen ein. Mit seiner außergewöhnliche Blas- sowie Lippen- und Zungentechnik gelingen ihm außergewöhnliche Klänge, die immer wieder Szenenapplaus hervorrufen. Fola Dada ist an diesem Abend als Jazzsängerin die Krönung und die Vollendung für das Zusammenspiel der Musiker. Die Freude an der Musik blitzt aus ihren Augen. Mit ihrer warmen Stimme und ihrem gesanglichen Können ist sie das ideale Gegenüber für die Instrumente. Sie fordert die Musiker heraus, segelt auf ihren Melodien, lässt sich vom Strom der Töne mitreißen, nutzt sie für eigene Improvisationen und entwickelt damit ein Wechselspiel, ein „Geben und Nehmen“. Das Publikum hört aufmerksam zu, ja ist ganz Ohr, gerade für die leisen Töne. Man könnte die viel zitierte Stecknadel fallen hören. Die ruhigen Lieder rühren das Herz an. Andere Songs gehen in die Füße. Man möchte man am liebsten mittanzen. Glücklich, die im hinteren Bereich an den Stehtischen Platz haben zum Schwingen und Bewegen. Der Swing und die Samba nehmen sie alle mit. Und so manche Geschichte steckt hinter den einzelnen Stücken wie zum Beispiel mit „Stomping Ox“ der „Ochse mit Discoschritt in Ochsenhausen“ verewigt wurde. Kunstvoll ergänzen die Musiker hier und da ihre Stimme oder ihre Instrumente mit elektronischen Effekten, nicht als Effekthascherei, sondern als klangvolle Ergänzung und schöpferische Erweiterung, stimmig und passend.
Für das Konzert ernteten die Jazzer stürmischen Applaus sowohl spontan bei den Solos als auch am Schluss des Konzertes für ihre Gesamtleistung. Mit einem ruhigen Latino-Stück wie ein Lullaby, Gute-Nacht-Lied als zweite Zugabe entlassen sie die konzentriert lauschenden Zuhörer in den Abend.

Geschichten in Jazz-Tönen

Joo Kraus, Fola Dada und das Tales in Tone Trio
Joo Kraus mit seiner Trompete zusammen mit dem „Tales in Tone-Trio“ ergab schon immer eine besondere Kombination. Gemeinsam mit der international anerkannten Sängerin Fola Dada verspricht das Quartett aber einen Jazzabend der Extraklasse. Zu hören sind die Fünf im historischen Ambiente des Sigel-Kursaals in Langenbrücken, Badstraße 26, am Samstag, 24. März, beim internationalen Kraichgau Jazzfestival, veranstaltet von der Musik- und Kunstschule (Muks) Kraichtal, Beate und Thomas Biel. Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Joo Kraus verbindet seine begeisternde Spielfreude mit sensibler Achtsamkeit für seine Mitmusiker auf der Bühne. Man darf gespannt sein auf diesen Abend. Der Eintritt beträgt 20 €, ermäßigt 12 €. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Kartenreservierungen nimmt die Muks Bruchsal entgegen unter der Telefonnummer 07251 300070 oder mail@muks-bruchsal.de. Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen bietet das Internet unter www.kraichgaujazz.de

Vom Blues gepackt

Ignaz Netzer eröffnet das Internationale Kraichgau Jazzfestival 2018
„Der Blues hat mich von klein auf gepackt“, sagt Ignaz Netzer, auch der „Bluesinator“ genannt. „Es sind die Geschichten, die der Blues erzählt, die Menschen, die den Blues prägen und die Orte, wo der Blues entstanden ist, ja heute noch entsteht und sich entwickelt. Das ist es, was mich fasziniert.“ Mit Blues begann auch in der Besenwirtschaft „Guggugsnescht“ von Fritz und Bettina Zorn das diesjährige Kraichgau Jazzfestival. Der passende Ort dafür mit seinem urtümlichen Ambiente und mit den Gastgebern, die sich selbst für jede Form von Musik begeistern können. So war das „Guggugsnescht“ randvoll gefüllt mit Gästen. Ignaz Netzer hielt was der Ruf versprach, der ihm vorausgeeilt war: Typischer Blues mit ausgeprägten Gitarren-Patterns und einem breiten „American Slang“. Er wechselte immer wieder zwischen leichtem, ja tänzerischem Rhythmus und dem getragenen schweren Blues. Dazwischen dann Geschichten über Blues-Größen und über die Entstehung von bestimmten Songs. Interessant Netzers Story über seine älteste Gitarre, eine Gitarre aus Blech von 1933, die er über Umwege und mehrere Besitzer erworben hatte. Auch einen Song über seinen Kater „Lady Gaga“ hatte er dabei, den er zunächst für eine Katze hielt. Netzer erzählt mit seinen Songs von Stagger Lee, von Blind Blake oder Brownee Mcghee, Persönlichkeiten mit einem besonderen Schicksal oder Lebenswandel, die sich so recht für den Blues eignen. Mit der rechten Hand hämmert er konsequent den Blues-Rhythmus in die Saiten, leicht, spielerisch und mit unwahrscheinlichem Tempo. Die Zuhörer gehen begeistert mit. Die Füße tanzen unter und die Finger auf dem Tisch, die Oberkörper wippen und bei vielen sind die Augen geschlossen, um den Blues zu inhalieren. Mit der linken Hand spielt Netzer die Blue-Notes, gleitet mit dem „Bottelneck“ auf dem kleinen Finger über die Saiten oder lässt die hellen Flageolett-Töne erklingen. Die Zuhörer genießen es in vollen Zügen. Dazwischen ertönt die Bluesharp, schrill wie eine Dampfpfeife, sanft wie ein Kätzchen, sie wispert, schluchzt, jauchzt und jubelt. Bei einzelnen Songs sind auch die Zuhörer gefordert, mit Singen, Klatschen und Schnipsen. „Interaktiv“, nennt es Netzer. Der Blues zusammen mit der dichten Atmosphäre im „Guggusnescht“ und mit seinem originellen Ambiente lässt die Gäste an den Mississippi reisen, die Wiege des Blues, zu den Weiten des Südens und zu den Farmworkers, die sich mit dem Blues Geschichten erzählen. Drei Zugaben erklatscht sich das Publikum, bevor das Konzert mit dem Hit „Midnight Special“, dem Mitternachtszug, am späten Abend ausklingt.

Töne sprudeln und Melodien fließen

Jazz mit dem Cécile Verny-Quartett in der Bahnbrücker Kelter
„Wenn wir auf Tour sind und uns motivieren wollen, dann erinnern wir uns gegenseitig an außergewöhnliche Konzertabende“, erzählte Cécile Verny aus ihrem Tourleben. „Ein solcher Abend ist der heutige.“ Damit hatte die Sängerin in wenigen Worten die Atmosphäre zusammengefasst, die man beim zweiten Konzert des Kraichgau Jazzfestivals am Samstagabend in der Historischen Kelter in Bahnbrücken hautnah spüren konnte. Mit großer Spielfreude agierten die Musiker Bernd Heitzler (Bass), Andreas Erchinger (Piano und Keyboard) und Lars Binder (Drums und Percussion) zusammen mit Cécile Verny auf der Bühne. Konzentriert und höchst aufmerksam lauschte das Publikum. Schon vom ersten Ton an gelang es Cécile Verny ihre Zuhörer zu erreichen. Das Quartett nahm die Gäste mit zu einer Reise auf ihrer „Memory Lane“. „Sie werden Altes aus den zurückliegenden 25 Jahren hören und überraschend Neues“, versprach die Sängerin. Manche konnten sich noch an die Konzerte des Quartetts in den Jahren 2007 und 2014 erinnern, ebenfalls in der Kelter. Die Musiker entwickelten auf der Bühne erneut ein grandioses Musikerlebnis, das mit riesigem Beifall belohnt wurde. Man sah es Cécile Verny an, wie sie den Jazz liebt, lebt und tanzt. Sie war immer in Bewegung auf der Bühne. Ihre Stimme schwebte zwischen dem satten Klang der Bassseiten von Bernd Heitzler und den höchsten Höhen des Pianos von Andreas Erchinger. Begeisternd auch ihr Scatting, bei dem die Töne und Silben nur so aus ihr heraussprudelten. Sie spielte mit der Stimme in ihren Improvisationen und machte aus jedem Song ein Kunstwerk. Mit Inbrunst verzaubert die charismatische Sängerin mit „How do I love thee? oder bei einem ruhigen „Afrikanischen Blues“. Sie schlüpft förmlich in die Musik hinein und läßt die Töne fließen bei „The Bitter and the Sweet“. Zum Basssolo tanzt sie: „The Wild Heart of the earth“. „Snow falling“ zeigt ihre ganze Emotion und dramatische Ausdruckskraft. Es ist bei jedem Song eine Freude, ihre Stimme zu hören und sie sowie die Musiker auf der Bühne aufmerksam zu beobachten. Cécile Verny überwindet dabei jede Distanz und nimmt die Zuhörer gefangen. Im Wechselspiel ergänzen die Musiker sie in ihren Solos. Lars Binder brilliert an den Drums vom sanften „Rühren“ mit den Besen bis zum harten Beat mit den Sticks. Sein ausdauerndes, kreatives und äußerst präzises Solo erhält mächtigen Szenen-Applaus. Bernd Heitzler sorgt auf E-Bass, Akustik-Bass und Kontrabass für den passenden Groove und lässt die Luft vibrieren. Andreas Erchinger erschafft auf den Tasten von Piano und Keyboard immer wieder aufs Neue eine ganz eigene Klangwelt. Und zwischendrin Cécile Verny, die „ihre Männer“ anfeuert mit Gesten, mit Tanzen und einem unnachahmlichen Lächeln. So wurde es ein bemerkenswerter Abend in der Historischen Kelter, an den sich das Quartett wohl noch auf mancher Tour erinnern wird.

Kontakt

Stadt Kraichtal
Rathausstraße 30
76703 Kraichtal-Münzesheim
07250 77-0
07250 77-75
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Weitere Informationen

Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen bietet das Internet unter www.kraichgaujazz.de