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Oberacker

Aus der Geschichte Oberackers

Wappen von Oberacker
Wappen von Oberacker
Jahreszahlen
Um 1050  Bischof Heinrich von Speyer schenkt für das Seelenheil seiner Mutter zwei Huben Land in "Oberachere" an das Domstift Speyer. Der Ort ist eine Ausbausiedlung von Münzesheim her (auf dem "oberen Acker"). Weitere Ortsschreibweisen: Oberagger (1250), Oberackher (1572).
1081 Gerhardus de Oberachere als erster Vertreter des Geschlechts von Oberacker genannt.
1267 Graf Dieter von Katzenelnbogen bestätigt die Erwerbung der Güter des Zisterzienserklosters Herrenalb in Oberacker. 
1288 Otto von Bruchsal verkauft seinen Besitz mit allen Rechten, auch der Burg, an das Kloster Herrenalb. 
1294 Erste Erwähnung eines Pfarrers, des "Leutpriesters Gerungus" aus Speyer.
1452 Das erste Pfarrhaus als Teil der Pfründe des künftig im Ort ansässigen Frühmessners erwähnt.
1525 Bauern aus Oberacker beteiligen sich an den Plünderungen des "Kraichgauer Haufens" unter Anton Eisenhut.
1526 Ersterwähnung der Liebfrauenkapelle in Oberacker. 
1534 Das Kloster Herrenalb kommt in Folge der Reformation an Württemberg. Herzog Ulrich ist Landesherr.
1536 Einführung der Reformation durch Herzog Ulrich von Württemberg.
1538 35 Familien, fünf Witwen und drei Waisen sind im Dorf ansässig. 
1567 Der Mesner Hans Sayler ist  erster bekannter Lehrer am Ort.
1575 Neubau eines Pfarrhauses. 
1624 Überfall durch bayrische Kavallerie während des 30-jährigen Krieges. 31 Gebäude werden niedergebrannt, der Schultheiß ermordet, viele Bürger fliehen in das nahe Gochsheim. Als Verstecke werden auch so genannte "Lärmenlöcher" angelegt. 
1656 Die Gemeinde zählt 64 Einwohner.
1689 Verwüstungen während des Pfälzischen Erbfolgekrieges. Die Bevölkerung flüchtet; Dorf und Feldflur veröden.
1705 Bau des Schulhauses. Unregelmäßiger Schulbesuch (Feldarbeit).
1718 Erwähnung der St. Blasiuskirche, die vor diesem Zeitpunkt allerdings schon abgerissen wurde.
1738 Bau des neuen Pfarrhauses.
1775 / 76  Neubau des Langhauses der St. Andreas-Kirche. Im Jahre 1909 wurden Fresken aus dem 15. und 16. Jahrhundert im Chor, jetzt Sakristei, der Kirche freigelegt.
1806 Oberacker kommt zum Großherzogtum Baden.
1813 Oberacker hat 405 Einwohner. Es ist höchstgelegener Ort im Bezirk Bruchsal.
1857 / 58   Bau des neuen Schulhauses, nachdem das alte zu klein war.
1881 Bau des neuen Rathauses.
1914 - 18  Oberacker betrauert 21 Gefallene im Ersten Weltkrieg.
1923 / 24   Die allgemeine Stromversorgung wird eingerichtet.
1939 - 45  Oberacker betrauert 36 Gefallene im Zweiten Weltkrieg.
1952 Einrichtung der Hauswasserversorgung.
1969 Der "Mönchshof", der bereits im 14. Jahrhundert dem   Frühmessner als Behausung diente, wird abgerissen.
1987 Die Wandmalereien in der evang. Pfarrkirche aus dem 15. Jahrhundert werden einfühlsam restauriert.
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