Stadt Kraichtal

Seitenbereiche

Sprachauswahl

Wichtige Links

Startseite | Hilfe | Inhalt | Impressum

Landshausen

Aus der Geschichte Landshausens

Wappen von Landshausen
Wappen von Landshausen
Jahreszahlen
872 Erste urkundliche Erwähnung der "Huserard marca" im Lorscher Codex. Weitere Schreibweisen: Nanthoheshusen (1161), Lantzhusen (1386). Der Ortsname ist als "Haus des Nantho" zu deuten.
1292 Beringer von Nantishausen (Ortsadel) verkauft mit Einwilligung des Lehensherrn Konrad von Strahlenburg Güter in Öwisheim. Als Ersatz erhält Beringer von Nantishausen Güter in Nantishusen zu Lehen. 
1420 Das Benediktinerkloster Odenheim ist in Besitz des "alten Hofes", der zwanzig Morgen Land umfasst.
1426 Eberhard von Mentzingen und seine Söhne verkaufen dem Abt und Konvent des Klosters Odenheim das halbe Dorf Landshausen für 2000 Gulden.
1427 Wiprecht von Mentzingen, der Bruder Eberhards, und seine Söhne verkaufen ihre Hälfte des Dorfes an das Benediktinerkloster Odenheim. 
1454 Der Streit um den Weinzehnten zwischen der Gemeinde und dem Allerheiligenstift Speyer, dem Zehntherrn, wird beigelegt. Schultheiß und Gericht werden erstmals genannt. 
1487 Das Kloster Odenheim kauft vom Allerheiligenstift Speyer den Zehnten und Kirchensatz samt einem Hofgut. Das Kloster befindet sich nun im Besitz aller Rechte im Dorf Landshausen. 
1514 Das Stift Bruchsal verkauft mit Zustimmung von Schultheiß Benntz von Landshausen die Nutzungsrechte an dem Steinbruch an einen Elsenzer Bürger.
1525 Bürger von Landshausen beteiligen sich am Bauernkrieg. Landshausen muss Entschädigungen für Verwüstungen während des Bauernkrieges leisten. 
1618 - 48  Während des 30-jährigen Krieges wurde ein unterirdisches Gangsystem angelegt, das zum Teil noch erhalten ist.
Vor 1660 Johannes Thiel ist der erste namentlich bekannte Pfarrer am Ort. An der Tür der St. Martins-Kirche sind die nachfolgenden Ortsgeistlichen aufgelistet.
1694 Nach dem Lagebuch leben 52 Güterbesitzer im Ort. 
1751 Einweihung der St. Martins-Kirche, die unter Pfarrer Gräf erbaut wurde.
1803 Mit dem Stift Bruchsal, vormals Probstei Odenheim, kommt Landshausen zum Großherzogtum Baden. Das Dorf hat 591 Einwohner. 
1813 Nach Auflösung des Amtes Odenheim kommt Landshausen zum Amt Eppingen. Der Ort hat 591 Einwohner.
Der Friedhof bei der Marien-Kapelle wird eingeweiht. Die Kapelle wurde vermutlich Anfang des 18. Jahrhunderts erbaut.
1828 Bau der alten Schule. Im diesem Jahr werden 123 Schüler von einer Lehrkraft unterrichtet. 
1882 - 84  Bau des neuen Rathauses, in dem auch die Schule untergebracht wird. 
1911 Renovierung und Erweiterung der St. Martins-Kirche. 
1914 - 18 Landshausen betrauert 33 Gefallene im Ersten Weltkrieg. 
1921 Die allgemeine Stromversorgung wird eingerichtet.
1936 Landshausen wird dem Amt Sinsheim zugewiesen.
1939 - 45  Landshausen betrauert 57 Gefallene im Zweiten Weltkrieg.
1946 320 Heimatvertriebene kommen in den Ort.
1954 - 55  Errichtung der Hauswasserversorgung.
1960 Die "Außendörfer Kapelle", 1803 erbaut, wird abgerissen.
1971 Landshausen kommt vom Landkreis Sinsheim / Elsenz an den  Landkreis Bruchsal.
Landshausen