Stadt Kraichtal

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Gochsheim

Der Stadtteil Gochsheim

Wappen von Gochsheim

Im Jahr 804 erste urkundliche Erwähnung. Im 12. Jahrhundert kommt der Ort in den Besitz der Grafen von Eberstein. Verleihung der Stadtrechte unter Otto von Eberstein um 1250. 1504 fällt Gochsheim an Württemberg (Bayer. Erbfolgekrieg). Im Bauernkrieg 1525 versammelt Anton Eisenhut seinen "Kraichgauer Haufen" in Gochsheim. Einführung der Reformation in Anlehnung an Baden durch Graf Wilhelm von Eberstein 1556. Bau der St.-Martins-Kirche 1617. Im 30-jährigen Krieg ist Gochsheim Zufluchtsort für die Bevölkerung der umliegenden Dörfer. 1662 wird eine jüdische Synagoge erwähnt. Zerstörung der Stadt im Orleanischen Krieg 1689. Gochsheim kommt 1806 an Baden und ist von 1807 bis 1814 Oberamtssitz.

Gochsheim, ehemaliges Scharfrichterhaus

1508 wurde ein Scharfrichter in Gochsheim erwähnt. Das Scharfrichterhaus wurde 1615 erbaut. Das Graf-Eberstein-Schloss stammt aus dem 16. Jahrhundert. Der hintere größere Teil wurde 1828/29 abgerissen. Heute sind im Schloss das Museum der Stadt Kraichtal sowie die Kraichgau-Bibliothek untergebracht. Das Badische Bäckerei- und Konditoreimuseum wurde in den Jahren 1978 bzw. 1986 vom Bäckereiverein Bruchsal liebevoll eingerichtet. Es zeigt seltene, zum Teil vergessene Werkzeuge der Bäckerzunft.