Stadt Kraichtal

Seitenbereiche

Sprachauswahl

Wichtige Links

Startseite | Hilfe | Inhalt | Impressum

Volltextsuche

Seite drucken

Bahnbrücken

Der Stadtteil Bahnbrücken

Wappen von Bahnbrücken
Wappen von Bahnbrücken

Erstmals 1219 als Besitz der Grafen von Eberstein erwähnt. Otto von Eberstein schenkt das Dorf mit allen Rechten 1278 dem Kloster von Herrenalb. Im 15. Jahrhundert Bau der St.-Sebastian Kirche. Herzog Ulrich von Württemberg führt als Schirmherr des Klosters Herrenalb 1534 die Reformation ein. 1538 wird der zuständige Gochsheimer Pfarrer ermahnt, in Bahnbrücken die evangelische Lehre zu verkünden. Verwüstungen und Entvölkerung während des 30-jährigen Krieges. Die Gemeinde erholt sich nur langsam von den Zerstörungen.

Bahnbrücken

Im Jahre 1709 erlässt die Pflege Derdingen als zuständiges Amt ein Sammelpatent zur Renovierung der Kirche. Seit 1812 besitzt Bahnbrücken einen eigenen Friedhof. Zuvor wurden die Toten im "alten Dorf" in Gochsheim beigesetzt ("Totenweg"). 1901 Bau des Schulhauses, 1957 Einweihung des Rathauses. Die ehemalige Kelter, ein stattlicher Massivbau aus dem 18. Jahrhundert, wurde Mitte der 70er Jahre von den Ortsvereinen renoviert. Die eindrucksvollen Wandmalereien der St.-Sebastian-Kirche aus dem 15. Jahrhundert wurden 1911 wiederentdeckt und 1983/84 restauriert.