Stadt Kraichtal

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Aktuelle Presseberichte

Neueröffnung einer Anschlussunterbringung in der Goethestraße in Menzingen

Helfer gesucht!
Wie in den vergangenen Wochen im Mitteilungsblatt und öffentlicher Sitzung des Gemeinderates berichtet, ist derzeit im Stadtteil Menzingen ein weiteres Wohngebäude in der Vorbereitung zur Unterbringung von Flüchtlingen bzw. Asylsuchenden. Die vorbereitenden Arbeiten in der Unterkunft in der Goethestraße sind zwischenzeitlich abgeschlossen, weshalb die Belegung in Kürze erfolgen kann. Die notwendigen Abstimmungen dazu laufen derzeit. Die unmittelbare Nachbarschaft wird vom Ordnungsamt vor Belegung der Wohneinheiten noch eingeladen, sich persönlich ein Bild von der Unterkunft zu machen und mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen.
Um den Neuankömmlingen, welche nach Kraichtal kommen bzw. aus den hiesigen Gemeinschaftsunterkünften verlegt werden, die Integration vor Ort zu erleichtern, suchen die Stadtverwaltung und der örtliche „Helferkreis Menzingen“ weitere Unterstützer. Ziel ist es, die neuen Einwohner willkommen zu heißen sowie eine örtliche Orientierung und Begleitung der Personen zu organisieren. Der Helferkreis wird durch die Gemeindesozialarbeiterin, Ina Daubmann, und die Integrationsbeauftragte, Sonna Sickert, begleitet und somit Haupt- und Ehrenamt verzahnt.
Sie würden sich gerne dahingehend engagieren, haben Interesse oder Fragen? Dann wenden Sie sich für weitere Informationen gerne an Frau Sickert bzw. Frau Daubmann vom Ordnungsamt, unter Tel. 07250 77-27.

Erfolgreiche Ausstellung wandert weiter

Ausgesprochen positiv überrascht waren die Organisatoren der Ausstellung „Eine Taube für Damaskus“ von dem starken Interesse, welches den Bildern Karam Abdullahs entgegengebracht wurde.
Zahlreiche Besucher, stark nachgefragte Führungen und anregende Gespräche mit dem Künstler prägten die zwei Ausstellungswochen im reizvollen Ambiente des Torwächterhäuschens in Münzesheim.
Interesse war auch über Kraichtal hinaus vorhanden und so wandert die Ausstellung nun weiter nach Bruchsal, wo sie vom vom 27. Juni bis 17. August in der Stadtbibliothek Bruchsal zu sehen sein wird.

Ausstellung

Helferkreis Landshausen

Ausflug in den Brettener Streichelzoo In den Osterferien unternahm der Helferkreis Landshausen mit zwei in Landshausen wohnenden Flüchtlingsfamilien einen Ausflug in den Brettener Streichelzoo. Nach einer unterhaltsamen und kurzweiligen Anfahrt mit Kleinbus und PKW´s erreichte unsere knapp 20-köpfige Delegation voller Vorfreude den Tierpark. Dort angekommen, deckten sich die Ausflügler mit Tierfutter ein und erhielten Verhaltenstipps, die einem das Leben unter den recht „gefräßigen“ Tierparkbewohnern erleichtern sollten. Also Futter sicher verwahren und hinein ins Vergnügen! Und schon sahen sich alle von kuscheligen Schafen, meckernden Ziegen und bettelnden Rehen umringt. Nach einem Rundgang durch das ausgedehnte Zooareal wartete noch das Highlight des Tages auf die Kinder: Nur wenige Tage alte Zicklein zum Knuddeln und Liebkosen ... Nach Verlassen des Tierparks picknickten alle zusammen noch auf dem angrenzenden Abenteuerspielplatz und ließen so den Tag bei Muffins, Pizzaschnecken und kalten Getränken ausklingen. Ein Dankeschön geht an alle Organisatoren, Fahrer und Betreuer, die diesen Ausflug ermöglicht haben!

Kennen lernen, Begegnungen, Gespräche …

… unter diesem Motto stand das gut besuchte Begegnungscafé am Sonntag in Menzingen. Nachdem Frau Daubmann von der Stadt Kraichtal im Namen des Helferkreises Menzingen die Besucher herzlich begrüßt hatte, gab es einen musikalischen Auftakt durch das Kraichtaler Gitarrenensemble.
Danach nahmen Einheimische und Geflüchtete bei Kaffee und Kuchen die Gelegenheit zum Kennen lernen und einem regen Austausch wahr. An allen Tischen enstanden Gespächsrunden. Es wurden Sorgen dargelegt, Erfahrungen ausgetauscht aber auch viel gelacht, Smartphones gezückt und Bilder gezeigt von dem Leben, wie es früher war, wie es jetzt ist und von den Familien.
Für Kinder gab es Spiele im Freien und einen österlichen Basteltisch, an dem Blumen, Vögel, Osterhasen und anderes mehr produziert wurden.
Für den Helferkreis Menzingen war der Nachmittag ein schöner Erfolg, hatte man doch nicht zu hoffen gewagt, dass so viele Menzinger der Einladung zu diesem Begegnungstreff folgen würden.  

Begegnungen

Neueröffnung Anschlussunterbringung in der Wiesenstraße in Münzesheim - Helfer gesucht!

Wie in den vergangenen Wochen im Mitteilungsblatt und öffentlicher Sitzung des Gemeinderates berichtet, ist derzeit im Stadtteil Münzesheim ein weiteres Wohngebäude in der Vorbereitung zur Unterbringung von Flüchtlingen bzw. Asylsuchenden. Die vorbereitenden Arbeiten in der Unterkunft in der Wiesenstraße sind zwischenzeitlich abgeschlossen, weshalb die Belegung in Kürze erfolgen kann. Die notwendigen Abstimmungen dazu laufen derzeit. Die unmittelbare Nachbarschaft wird vom Ordnungsamt vor Belegung der Wohneinheiten noch eingeladen, sich persönlich ein Bild von der Unterkunft zu machen und mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen.
Um den Neuankömmlingen, welche nach Kraichtal kommen bzw. aus den hiesigen Gemeinschaftsunterkünften verlegt werden, die Integration vor Ort zu erleichtern, suchen die Stadtverwaltung und der örtliche „Helferkreis Münzesheim“ weitere Unterstützer. Ziel ist es, die neuen Einwohner willkommen zu heißen sowie eine örtliche Orientierung und Begleitung der Personen zu organisieren. Der Helferkreis wird durch die Gemeindesozialarbeiterin, Frau Ina Daubmann, und die Integrationsbeauftragte, Frau Sonna Sickert, begleitet und somit Haupt- und Ehrenamt verzahnt.
Sie würden sich gerne dahingehend engagieren, haben Interesse oder Fragen? Dann melden Sie sich für weitere Informationen gerne bei Frau Sickert bzw. Frau Daubmann, Tel. 07250 77-27 oder bei Matthias Häntsch, Ansprechpartner Helferkreis Münzesheim, Tel.  07250 1592.

Suche nach Wohnraum

Die Suche nach Wohnraum wird immer mehr dringendes Anliegen der zahlreichen Helferinnen und Helfer sowie der Stadtverwaltung. Gerne möchten wir gemeinsam die Vermittlung von Personen aus der Anschlussunterbringung in privaten Wohnraum forcieren und so Möglichkeit für neue Aufnahmen schaffen. Dazu sind wir auf Wohnraumangebote angewiesen.
Konnte bisher wahrgenommen werden, dass insbesondere junge anschlussuntergebrachte Personen zeitnah in urbanen Raum verzogen sind, wird aufgrund einer neuen asylrechtlichen Regelung, der so genannten Wohnsitzauflage, künftig weniger Bewegung erwartet. Ein Großteil der derzeit an die 90 Personen von der Stadt untergebrachten Personen ist behördlich dazu verpflichtet, Wohnsitz in Kraichtal zu halten. Damit werden Nachbelegungen in den vorhandenen städtischen Objekten schwieriger und durch den weiterhin zu erwartenden und bereits vorhandenen Familiennachzug die Unterbringungsbedarfe durch die Stadtverwaltung weiter erhöht, zusätzlich zur vorgegebenen Aufnahmequote.
Ob zum Zwecke des Familiennachzugs, der Weiter-vermittlung aus der Anschlussunterbringung oder sonstigen Versorgung einzelner Personen mit Wohnraum unterstützen die Stadtverwaltung und tatkräftige Helferinnen und Helfer gerne bei dem Vorhaben, Vermieter und Mieter zusammenzubringen. Ob zur Klärung behördlicher Belange oder persönlicher Bedarfe, die Begleitung durch Ehren- und Hauptamt ist möglich.
Wenn Sie über Wohnraum verfügen, diesen zur privaten Miete vermitteln oder an die Stadt Kraichtal zur Anschlussunterbringung anbieten wollen, wenden Sie sich einfach zur Beratung und ggf. Besichtigung ganz unverbindlich an die Stadtverwaltung. Sowohl in der Vermittlung an die Anschlussuntergebrachten als auch zur Miete durch die Stadt zum Zwecke der weiteren Anschlussunterbringung besteht Bedarf.
Ganz konkret erwarten derzeit beispielsweise zwei syrische Männer aus der  Anschlussunterbringung in Oberöwisheim Familiennachzug. Das Verfahren läuft in beiden Fällen bereits. In den kommenden Wochen und Monaten ist mit der Ankunft der Frauen und Kinder zu rechnen. Die Stadt hat perspektivisch derzeit keine adäquate Unterbringungsmöglichkeit aufzuweisen und sucht vermittelnd geeigneten Wohnraum für diese beiden Familienzusammenführungen.
Ihre Ansprechpartner rund ums Thema Asyl in Kraichtal sind im Ordnungsamt Sonna Sickert, Integrationsbeauftragte und Ina Daubmann, Gemeindesozialarbeiterin, unter Tel. 07250 77-27 sowie Manuel Kurz, Leiter des Ordnungsamtes, Tel. 07250 77-23. Bei Wohnraumangeboten zur Miete durch die Stadt können Sie sich direkt an die Liegenschaftsverwaltung, Thomas Feßler, Tel. 07250 77-57, wenden.

Helferkreis Anschlussunterbringung Landshausen anvisiert

Wie in den vergangenen Monaten im Mitteilungsblatt berichtet, ist derzeit im Stadtteil Landshausen ein weiteres Wohngebäude in der Vorbereitung zur Unterbringung von Flüchtlingen bzw. Asylsuchenden. Die vorbereitenden Arbeiten in der Unterkunft in der Eschbachstraße werden zeitnah abgeschlossen und die Belegung in den kommenden Wochen erfolgen. Um den Neuankömmlingen, welche nach Kraichtal kommen bzw. aus den hiesigen Gemeinschaftsunterkünften verlegt werden, die Integration vor Ort zu erleichtern, möchte die Stadtverwaltung einen weiteren örtlichen Helferkreis initiieren. Ziel ist es, die neuen Einwohner willkommen zu heißen sowie eine örtliche Orientierung und dauerhafte Begleitung der Personen zu organisieren. Der Arbeitskreis wird durch die Stadtverwaltung, insbesondere durch das Ordnungsamt, in Person der Flüchtlings- und Integrationsbeauftragten Sonna Sickert und der Gemeindesozialarbeiterin Ina Daubmann begleitet und somit Haupt- und Ehrenamt verzahnt. Der Wert entsprechender Initiativen, das ehrenamtliche Engagement, kann nicht hoch genug geschätzt werden, denn Integration beginnt vor Ort, „in der Nachbarschaft“. Wir laden daher alle interessierten Helferinnen und Helfer am Mittwoch, 9. November, 17 Uhr, in den großen Sitzungssaal des Rathauses Münzesheim ein. Bei Interesse melden Sie sich gerne vorab beim Ordnungsamt (Frau Sickert bzw. Frau Daubmann, Tel. 07250 77-27 oder Herrn Kurz, Tel. 07250 77-23).

Flüchtlingsmanagement

Im Bereich des Flüchtlingsmanagements hat sich bei der Stadtverwaltung Kraichtal in den vergangenen Wochen einiges bewegt. Es wurden neue Strukturen geschaffen, allein im Monat November 37 Personen in die kommunale Anschlussunterbringung übernommen und mit Wohnraum sowie Ansprechpartnern versorgt.
Im Oktober konnte die Stadtverwaltung Frau Sonna Sickert als Integrationsbeauftragte im Ordnungsamt willkommen heißen. Frau Sickert wird künftig das Geschäftsfeld Flüchtlingsmanagement im Ordnungsamt bearbeiten und steht im Rahmen ihrer Teilzeitbeschäftigung insbesondere Geflüchteten und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern zur Beratung und Unterstützung zur Seite.  
Die der Stadt Kraichtal vom Landratsamt Karlsruhe im Oktober und November in die kommunale Anschlussunterbringung zugeteilten Personen aus den Gemeinschaftsunterkünften - darunter auch Personen aus Unteröwisheim und Münzesheim - konnten in den letzten Wochen in verschiedenen Stadtteilen untergebracht werden. In Oberöwisheim wurden zehn Nachbelegungen in den bekannten Objekten in der Ortsmitte durchgeführt. Nach Unteröwisheim kam eine Familie mit vier Personen, in Menzingen konnten zwei Nachbelegungen stattfinden. In Münzesheim wurden in der Vorgezogenen Anschlussunterbringung in der Johann-Kepler-Straße zwischenzeitlich elf der bisherigen Bewohner in die Anschlussunterbringung übernommen. Hier kommt allen Beteiligten nun das Modell der Vorgezogenen Anschlussunterbringung entgegen, denn die Bewohner müssen das zwischenzeitlich gewohnte Umfeld beim Übergang in die Anschlussunterbringung nicht verlassen und gewonnene soziale Kontakte können ohne den sonst üblichen Umzug ohne Umstände weiter gepflegt werden.
Das in Landshausen erstmals belegte Objekt in der Eschbachstraße bietet seit nunmehr gut drei Wochen in zwei separaten Wohneinheiten Platz für zwei Familien, bisher zehn anschlussuntergebrachte Personen. Die Familien, je eine Frau mit ihren vier Kindern, erwarten zum Teil dazugehörigen Familiennachzug. Vor Bezug der Anschlussunterkunft in Landshausen wurde wiederholt im Mitteilungsblatt berichtet, die Nachbarschaft durch Einwurf über den bevorstehenden Bezug der Unterkunft informiert und Gelegenheit zur Besichtigung gegeben. Rechtzeitig vor Eröffnung der Anschlussunterbringung wurde, wie zwischenzeitlich gewohnt, eine öffentliche Informationsveranstaltung zum Vorhaben durchgeführt. Die interessierten Teilnehmer konnten durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes über den aktuellen Arbeits- und Unterbringungsstand im Bereich des Flüchtlingsmanagements informiert sowie die Gründung eines weiteren Helferkreises für Landshausen angeregt werden. Zwischenzeitlich kam auf Einladung der Integrationsbeauftragten Sonna Sickert der Helferkreis Landshausen zu Beginn dieser Woche erstmals zusammen.
Für die Hilfsbereitschaft und den Einsatz aller ehrenamtlich Tätigen in ganz Kraichtal möchte die Stadtverwaltung an dieser Stelle recht herzlich danken! Die Zusammenarbeit von Ehren- und Hauptamt in Kraichtal wird grundlegend als kooperativ und konstruktiv, einer gelingenden Integration dienend, wahrgenommen. Mit dem dezentralen Unterbringungskonzept, den örtlichen Helferkreisen und dem runden Tisch Asyl sind bis heute dazu geeignete Strukturen gefunden und installiert worden.
Als Ansprechpartner rund ums Thema Asyl in Kraichtal erreichen Sie im Ordnungsamt Sonna Sickert, Integrationsbeauftragte und Ina Daubmann, Gemeindesozialarbeiterin, unter Tel. 07250 77-27 sowie Manuel Kurz, Leiter des Ordnungsamtes, unter Tel. 07250 77-23. Bei Wohnraumangeboten zur Miete durch die Stadt können Sie sich direkt an die Liegenschaftsverwaltung, Thomas Feßler, Tel. 07250 77-57, wenden.

„depot 25“ für Mode mit einer zweiten Chance

Tag der offenen Tür begeisterte die Besucher mit Modenschau und großem Sortiment
Die Sonne meinte es gut und setzte am Sonntag, 16. Oktober, die Freiluft-Modenschau im „depot 25“ in Menzingen so richtig in Szene. Es war der Höhepunkt beim Tag der offenen Tür des Second-Hand-Lagers in Menzingen, das der Verein „Kraichtal hilft“ vor einem Jahr eingerichtet hatte und der nun mit vielen Gästen Geburtstag feierte. Der Warenbestand hat eine rasante Entwicklung gemacht und die Besucher konnten sich auf zwei Etagen Second-Hand-Mode anschauen, anprobieren und gegen eine Spende an den Verein mitnehmen. Es gab auch Spiele und Spielsachen, Schulranzen und Schreibwaren, Kuscheltiere sowie sonstige Gebrauchsartikel. Ursprünglich zur Versorgung von Flüchtlingen gedacht, steht das Lager als Kraichtaler Spendenbörse heute allen offen, die guten gebrauchten Artikeln eine zweite Chance geben wollen. „Damit ist das depot 25 eine Drehscheibe geworden für den nachhaltigen Gebrauch von Mode und Alltagsware und ein Kontrapunkt gegen Wegwerf-Mentalität“, sagt Elke Becker, Sprecherin des Depot-Teams. Die Spenden für die Waren gehen an den Verein „Kraichtal hilft“ und kommen damit wieder der Flüchtlingsarbeit in Kraichtal zugute. Die Modenschau war ein voller Erfolg vor einem großen Publikum. Mehr als 20 Models von Kindern bis zu Pensionären führten die Kleidung vor - von Alltag bis festlich - und wurden mit kräftigem Beifall bedacht. Sowohl die Models als auch das Publikum hatten großen Spaß an der Aktion. Elke Becker nannte beeindruckende Zahlen, die das Engagement der 14  Ehrenamtlichen belegen: In der ehemaligen Getränkehalle in Menzingen haben sie in bisher fast 2.400 Arbeitsstunden auf 450 Quadratmetern Lager- und Präsentationsfläche 180 Meter Regale aufgebaut, Kleiderstangen auf einer Länge von 95 Metern aufgestellt und 4 600 Bügel mit Ware bestückt, alles gut sortiert und übersichtlich - ein Sortiment, das sich durch die Unterstützung der Kraichtaler ständig verändert. „Es lohnt also immer wieder ein Besuch in Menzingen“, sagte auch Bürgermeister Ulrich Hintermayer, der dem Team für dessen großen Einsatz dankte und dafür warb, das „depot 25“ weiter bekannt zu machen.

Tag der offenen Tür

Wir suchen Lese-Paten

In der Grundschule in Unteröwisheim haben die Kinder der Vorbereitungsklasse Bedarf an einer individuellen Förderung beim Deutsch lesen. Für eine Stunde der Woche suchen wir für diese Kinder einen oder mehrere Lese-Paten.
Sie würden durch das Lesen mit den Kindern diesen die individuelle Aufmerksamkeit geben, die sie dringend brauchen.
Dies würde während des regulären Unterrichts im Nebenklassenzimmer stattfinden.
Bitte melden Sie sich bei Joyce Filsinger, Tel. 07251 69718, E-Mail: joyce-filsinger(@)gmx.de

Integration durch Basteln und Nähen

Wir „machen“ was!
Basteln, Nähen, Häkeln und Malen. Unserer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Gerade in dieser heutigen Zeit, in der die Smartphones, WhatsApp und Facebook die Welt regieren, kreieren wir in Kraichtal ganz besondere Dinge, denn wir „machen“ wirklich was. Zusammen mit den Flüchtlingskindern und Kindern aus ganz Kraichtal stellten wir unsere handwerklichen Talente auf die Probe und haben uns an verschiedenen Nachmittagen getroffen. Aus diesen Begegnungen entstanden Freundschaften und der gegenseitige Respekt füreinander.
Dieses gelungene Integrations- und Handwerksprojekt wird nach den Sommerferien fortgesetzt.
Die Kinder freuen sich sehr und brennen darauf, stricken und nähen zu lernen.
Für diese Nachmittage suchen wir motivierte und geduldige Unterstützer, die sich mit dem Nähen, Stricken und Häkeln auskennen. Dazu wird lediglich ein bisschen Zeit und Lust für das Projekt benötigt.
Wir würden uns wirklich sehr freuen, wenn Sie Ihre Fähigkeiten an die Kinder weitergeben und die Integration der Kinder unterstützen möchten. Denn wir möchten wirklich etwas „machen“ und freuen uns, Sie bald kennen zu lernen.
Kontakt: Joyce-filsinger@gmx.de, Tel. 07251 69718.

Integration durch Teilnahme an der Ferienbetreuung

Der letzte Gong und die Schule ist aus! Voller Freude rennen die Kinder aus der Schule und in ihre lang ersehnten Sommerferien. Einige gehen sofort in den Urlaub, andere verbringen die Ferien bei Opa und Oma oder besuchen bei schönem Wetter das Freibad.
Leider gilt dies nicht für alle Kinder. Viele unserer Flüchtlingskinder haben diese Möglichkeiten nicht und müssen sich in diesen sechs Wochen in einer Gemeinschaftsunterkunft in den aufgeheizten Containern beschäftigen.
Hier sah Kraichtal hilft e. V. Handlungsbedarf und gemeinsam mit der Stadt Kraichtal kümmerte man sich um Plätze in der städtischen Ferienbetreuung für die Flüchtlingskinder. Für die Familien, die die Kosten dafür nicht tragen konnten, gab es ausreichende finanzielle Unterstützung.
Was zu Beginn mit einigen kleinen Problemen startete, entpuppte sich wenig später als ein wahrer Glücksfall. Denn die verschiedenen Kinder im Grundschulalter lernten miteinander umzugehen und man sah mit der Zeit, wie viel Freude es den Kindern machte. Die Kinder der Gemeinschaftsunterkünfte bastelten und malten mit den Kraichtalern was das Zeug hielt. Begeistert und mit viel Enthusiasmus nahmen die Flüchtlingskinder die Errungenschaften mit nach „Hause“ und schmückten die kahlen Fenster und Wände aus.
Die Spielplätze wurden zu Theaterbühnen, wo Räuber und Gendarm sowie „Fang den wilden Löwe“ gespielt wurde. Das Miteinander der Kinder war im Allgemeinen sehr gut und die Verständigung wurde immer besser. Die Kinder hatten nicht nur eine schöne Zeit, sondern auch ihre Deutschkenntnisse konnten sich verbessern.
Sie werden im nächsten Schuljahr auch weiterhin sehr von dieser Ferienbetreuungszeit profitieren.
Das Hilfsangebot des Vereins „Kraichtal hilft“ zur Teilnahme an der Ferienbetreuung ist übrigens nicht auf Flüchtlingskinder beschränkt. Jede Kraichtaler Familie, die hier einen Bedarf an Unterstützung hat, kann sich gerne an den Verein wenden (Kontakt per E-Mail: joyce-filsinger@gmx.de).

Ferienbetreuung

Sitzmöbel für Gemeinschaftsunterkunft in Münzesheim gestaltet

Kreative Kids beim Ferienprogramm der Stadt Kraichtal
Am Montag, 19. September, konnten sechs moderne Paletten-Sitzmöbel an die Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft (GU) in Münzesheim übergeben werden. Zur Vorgeschichte: Beim diesjährigen Ferienprogramm der Stadt Kraichtal „Schaufel, Bagger und Co.“ gab es wieder Spiel und Spaß rund um den städtischen Bauhof. Neben zahlreichen Aktivitäten wie beispielsweise „Pflastern“, Bobbycar-Rennen, Mülltrennen, Mitfahrten auf dem Rasenmäher u. v. m., bemalten die Kinder an einer der vielen Stationen sehr kreativ die aktuell beliebten Paletten-Gartenmöbel. „Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen“, so Bürgermeister Hintermayer bei der Übergabe in Münzesheim.  
Die originelle Idee, ein solch nützliches und schönes Sitzmöbel herzustellen und im Rahmen des Ferienprogramms zu gestalten, kam aus den Reihen der Bauhofmitarbeiter und wurde perfekt umgesetzt. Ohne zu zögern erklärte sich die Firma Steinbach Bauzentrum bereit, die benötigten Paletten und Farben kostenlos zur Verfügung zu stellen. Mit solch einem Projekt zeigt sich die gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt Kraichtal, den ehrenamtlichen Helfern und dem Landratsamt Karlsruhe. Auch Melo Danze (1. Vors. des Vereins „Kraichtal hilft“) und Monika Eisele (Leiterin der GU in Münzesheim) freuten sich über die bunten Prachtexemplare, die sofort benutzt wurden. Ein Dank geht an alle Beteiligten.

Bürgermeister Hintermayer, Manuel Mosebach (Organisator Ferienprogramm) und Ina Daubmann (Gemeindesozialarbeiterin) zusammen mit den Bewohnern der GU in Münzesheim bei der Übergabe.
Sitzmöbel

Kraichtal hilft e. V. feierte einjähriges Bestehen

Vor einem Jahr gründete sich der Verein „Kraichtal hilft“ mit dem Ziel, die verschiedenen Initiativen und Helfer, die sich für die Flüchtlinge in Kraichtal engagieren, unter einem Dach zusammenzubringen. Vieles ist erreicht worden seitdem. Das wollte der Verein feiern und vor allem sollte auch einmal danke gesagt werden für die vielen Stunden engagierten Helfens, für das Bemühen, sich in einem fremden Land zu integrieren und für die Offenheit und Toleranz, mit der die Neuankömmlinge aufgenommen wurden.
Dazu veranstaltete der Verein am Samstag, 17. September, einen Familiennachmittag am Sportplatz in Münzesheim. Bei einem leckeren Buffet, liebevoll gekocht und dargeboten von Stephanie Funk und ihren Helferinnen, war Zeit für Begegnung und Gespräche. Auch Sport und Spaß kamen nicht zu kurz. Das Angebot von Bernard Zimmermann, sich im Baseball abschlagen zu üben, wurde von Groß und Klein begeistert angenommen.
Bürgermeister Ulrich Hintermayer nutzte die Gelegenheit, einige Worte zur aktuellen Situation zum Thema Asyl im Landkreis zu sagen und sich für das Engagement der ehrenamtlichen Helfer zu bedanken. Im Gegenzug betonte Melo Danze, der 1. Vorsitzende des Vereins, die wertvolle Unterstützung der Stadt bei der Arbeit des Vereins. Gemeinsam hofft man auf weitere Fortschritte im zweiten Vereinsjahr.

Einjähriges Bestehen
Einjähriges Bestehen