Stadt Kraichtal

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Aktuelle Presseberichte

Integration durch Basteln und Nähen

Wir „machen“ was!
Basteln, Nähen, Häkeln und Malen. Unserer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Gerade in dieser heutigen Zeit, in der die Smartphones, WhatsApp und Facebook die Welt regieren, kreieren wir in Kraichtal ganz besondere Dinge, denn wir „machen“ wirklich was. Zusammen mit den Flüchtlingskindern und Kindern aus ganz Kraichtal stellten wir unsere handwerklichen Talente auf die Probe und haben uns an verschiedenen Nachmittagen getroffen. Aus diesen Begegnungen entstanden Freundschaften und der gegenseitige Respekt füreinander.
Dieses gelungene Integrations- und Handwerksprojekt wird nach den Sommerferien fortgesetzt.
Die Kinder freuen sich sehr und brennen darauf, stricken und nähen zu lernen.
Für diese Nachmittage suchen wir motivierte und geduldige Unterstützer, die sich mit dem Nähen, Stricken und Häkeln auskennen. Dazu wird lediglich ein bisschen Zeit und Lust für das Projekt benötigt.
Wir würden uns wirklich sehr freuen, wenn Sie Ihre Fähigkeiten an die Kinder weitergeben und die Integration der Kinder unterstützen möchten. Denn wir möchten wirklich etwas „machen“ und freuen uns, Sie bald kennen zu lernen.
Kontakt: Joyce-filsinger@gmx.de, Tel. 07251 69718.

Integration durch Teilnahme an der Ferienbetreuung

Ferienbetreuung

Der letzte Gong und die Schule ist aus! Voller Freude rennen die Kinder aus der Schule und in ihre lang ersehnten Sommerferien. Einige gehen sofort in den Urlaub, andere verbringen die Ferien bei Opa und Oma oder besuchen bei schönem Wetter das Freibad.
Leider gilt dies nicht für alle Kinder. Viele unserer Flüchtlingskinder haben diese Möglichkeiten nicht und müssen sich in diesen sechs Wochen in einer Gemeinschaftsunterkunft in den aufgeheizten Containern beschäftigen.
Hier sah Kraichtal hilft e. V. Handlungsbedarf und gemeinsam mit der Stadt Kraichtal kümmerte man sich um Plätze in der städtischen Ferienbetreuung für die Flüchtlingskinder. Für die Familien, die die Kosten dafür nicht tragen konnten, gab es ausreichende finanzielle Unterstützung.
Was zu Beginn mit einigen kleinen Problemen startete, entpuppte sich wenig später als ein wahrer Glücksfall. Denn die verschiedenen Kinder im Grundschulalter lernten miteinander umzugehen und man sah mit der Zeit, wie viel Freude es den Kindern machte. Die Kinder der Gemeinschaftsunterkünfte bastelten und malten mit den Kraichtalern was das Zeug hielt. Begeistert und mit viel Enthusiasmus nahmen die Flüchtlingskinder die Errungenschaften mit nach „Hause“ und schmückten die kahlen Fenster und Wände aus.
Die Spielplätze wurden zu Theaterbühnen, wo Räuber und Gendarm sowie „Fang den wilden Löwe“ gespielt wurde. Das Miteinander der Kinder war im Allgemeinen sehr gut und die Verständigung wurde immer besser. Die Kinder hatten nicht nur eine schöne Zeit, sondern auch ihre Deutschkenntnisse konnten sich verbessern.
Sie werden im nächsten Schuljahr auch weiterhin sehr von dieser Ferienbetreuungszeit profitieren.
Das Hilfsangebot des Vereins „Kraichtal hilft“ zur Teilnahme an der Ferienbetreuung ist übrigens nicht auf Flüchtlingskinder beschränkt. Jede Kraichtaler Familie, die hier einen Bedarf an Unterstützung hat, kann sich gerne an den Verein wenden (Kontakt per E-Mail: joyce-filsinger@gmx.de).

Sitzmöbel für Gemeinschaftsunterkunft in Münzesheim gestaltet

Kreative Kids beim Ferienprogramm der Stadt Kraichtal
Am Montag, 19. September, konnten sechs moderne Paletten-Sitzmöbel an die Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft (GU) in Münzesheim übergeben werden. Zur Vorgeschichte: Beim diesjährigen Ferienprogramm der Stadt Kraichtal „Schaufel, Bagger und Co.“ gab es wieder Spiel und Spaß rund um den städtischen Bauhof. Neben zahlreichen Aktivitäten wie beispielsweise „Pflastern“, Bobbycar-Rennen, Mülltrennen, Mitfahrten auf dem Rasenmäher u. v. m., bemalten die Kinder an einer der vielen Stationen sehr kreativ die aktuell beliebten Paletten-Gartenmöbel. „Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen“, so Bürgermeister Hintermayer bei der Übergabe in Münzesheim.  
Die originelle Idee, ein solch nützliches und schönes Sitzmöbel herzustellen und im Rahmen des Ferienprogramms zu gestalten, kam aus den Reihen der Bauhofmitarbeiter und wurde perfekt umgesetzt. Ohne zu zögern erklärte sich die Firma Steinbach Bauzentrum bereit, die benötigten Paletten und Farben kostenlos zur Verfügung zu stellen. Mit solch einem Projekt zeigt sich die gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt Kraichtal, den ehrenamtlichen Helfern und dem Landratsamt Karlsruhe. Auch Melo Danze (1. Vors. des Vereins „Kraichtal hilft“) und Monika Eisele (Leiterin der GU in Münzesheim) freuten sich über die bunten Prachtexemplare, die sofort benutzt wurden. Ein Dank geht an alle Beteiligten.

Bürgermeister Hintermayer, Manuel Mosebach (Organisator Ferienprogramm) und Ina Daubmann (Gemeindesozialarbeiterin) zusammen mit den Bewohnern der GU in Münzesheim bei der Übergabe.
Sitzmöbel

Kraichtal hilft e. V. feierte einjähriges Bestehen

Vor einem Jahr gründete sich der Verein „Kraichtal hilft“ mit dem Ziel, die verschiedenen Initiativen und Helfer, die sich für die Flüchtlinge in Kraichtal engagieren, unter einem Dach zusammenzubringen. Vieles ist erreicht worden seitdem. Das wollte der Verein feiern und vor allem sollte auch einmal danke gesagt werden für die vielen Stunden engagierten Helfens, für das Bemühen, sich in einem fremden Land zu integrieren und für die Offenheit und Toleranz, mit der die Neuankömmlinge aufgenommen wurden.
Dazu veranstaltete der Verein am Samstag, 17. September, einen Familiennachmittag am Sportplatz in Münzesheim. Bei einem leckeren Buffet, liebevoll gekocht und dargeboten von Stephanie Funk und ihren Helferinnen, war Zeit für Begegnung und Gespräche. Auch Sport und Spaß kamen nicht zu kurz. Das Angebot von Bernard Zimmermann, sich im Baseball abschlagen zu üben, wurde von Groß und Klein begeistert angenommen.
Bürgermeister Ulrich Hintermayer nutzte die Gelegenheit, einige Worte zur aktuellen Situation zum Thema Asyl im Landkreis zu sagen und sich für das Engagement der ehrenamtlichen Helfer zu bedanken. Im Gegenzug betonte Melo Danze, der 1. Vorsitzende des Vereins, die wertvolle Unterstützung der Stadt bei der Arbeit des Vereins. Gemeinsam hofft man auf weitere Fortschritte im zweiten Vereinsjahr.

Einjähriges Bestehen
Einjähriges Bestehen

Anschlussunterbringung in Kraichtal

Aktueller Stand der Unterbringungen
Zu Beginn dieses Jahres ging die Stadt nach Mitteilung des Landratsamtes Karlsruhe von einem Unterbringungsbedarf für nahezu 80 Personen in der kommunalen Anschlussunterbringung aus. Zwischenzeitlich konnten durch Nachbelegungen in bereits betriebenen Unterkünften sowie Belegung weiterer Immobilien 21 Personen mit Wohnraum versorgt werden. Die Verwaltung hat die Verpflichtung im ersten Halbjahr 2016 nach dem bis dahin gültigen Berechnungsmodell des Landkreises Karlsruhe auf diese Weise vollständig abdecken können.
Zur Mitte des Jahres hat der Landkreis seine Prognosen zur Unterbringung den Entwicklungen angepasst und insbesondere mit den Kommunen einen neuen Verteilerschlüssel vereinbart. Nach den aktuell geltenden Prognosen sind somit noch 40 Personen im zweiten Halbjahr 2016 aufzunehmen. Unter Berücksichtigung des Vorjahresplus (2015 konnten mehr Personen aufgenommen werden als gefordert) besteht damit im laufenden Jahr noch eine Unterbringungsverpflichtung für rund 30 Personen. Für 2017 wird bei gleicher Betrachtung vorläufig mit einer Unterbringungsverpflichtung von mehr als 120 Personen in der kommunalen Anschlussunterbringung gerechnet!
Stadt sucht dringend Wohnraum für die Anschlussunterbringung  
Wie im zuletzt erschienenen Mitteilungsblatt berichtet, hat der Gemeinderat vor seiner Sommerpause dahingehend der Anmietung einer weiteren Immobilie im Stadtteil Landshausen zugestimmt. Die Abstimmungen mit dem Eigentümer und Vorbereitungen zur Belegung laufen bereits, mit dem Einzug der Geflüchteten wird frühestens Anfang Oktober gerechnet.  
Selbst bei weiteren sukzessiven Nachbelegungen in vorhandenen Unterkünften besteht weiterhin Bedarf an Wohnraum. Die Verwaltung sucht deshalb nach wie vor Eigentümer von bezugsfertigen Immobilien, die bereit sind, Wohnungen bzw. Hausanwesen zur Anschlussunterbringung von asylsuchenden Familien und Einzelpersonen bzw. Flüchtlingen an die Stadt zu vermieten.  
Soziale Betreuung und Integration
Um den Neuankömmlingen, welche nach Kraichtal kommen bzw. aus den hiesigen Gemeinschaftsunterkünften verlegt werden, die Integration vor Ort zu erleichtern, hat die Stadtverwaltung zwischenzeitlich neben dem Helferkreis Oberöwisheim zwei weitere örtliche Helferkreise initiiert. Die neuen Einwohner in Menzingen und Münzesheim wurden bereits durch die dort tätigen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer willkommen geheißen. Insbesondere in Menzingen hat sich in kurzer Zeit bereits ein gutes Nachbarschaftsverhältnis ergeben. In Münzesheim fügt sich die Unterkunft ebenfalls gut in das Wohnumfeld ein. Nicht nur die Geflüchteten, sondern auch die Helferkreise werden durch die Verwaltung begleitet und somit Haupt- und Ehrenamt verzahnt. Aufgrund des stark steigenden Bedarfs an sozialer Betreuung der ankommenden Menschen und getragen von dem Wunsch gelingender Integration in Kraichtal hatte der Gemeinderat der Empfehlung der Verwaltung zur Ausschreibung einer Vollzeitstelle „Integrationsbeauftrage/Flüchtlingsmanagement“ bereits in einer der letzten Sitzungen zugestimmt. Die Einrichtung einer derartigen Stelle wird durch das Integrationsministerium des Landes für zunächst drei Jahre anteilig gefördert. Wegen großer Nachfrage und begrenzten Mitteln hat das Integrationsministerium zwischenzeitlich flächendeckend Teilzeitstellen zugesagt. Dem Antrag der Stadt Kraichtal zur Förderung einer bedarfsgerechten Vollzeitstelle konnte demnach nicht voll entsprochen werden. Eine spätere Aufstockung in weiteren Antragsrunden ist jedoch möglich. Im Rahmen seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause wird der Gemeinderat dahingehend die Einstellung einer Integrationsbeauftragten in Teilzeit beschließen. Die vorbereitenden Gespräche wurden zwischenzeitlich bereits durch die Verwaltung geführt, eine Empfehlung an das Gremium folgt.
Kontakte zur Verwaltung
Bei generellen Fragen zum Themenbereich steht Ihnen der Leiter unseres Ordnungsamtes, Manuel Kurz, unter Tel. 07250 77-23 zur Verfügung. Bei Interesse an ehrenamtlicher Mitarbeit wenden Sie sich gerne an unsere Gemeindesozialarbeiterin im Ordnungsamt, Ina Daubmann, unter Tel. 07250 77-27. Haben Sie ein konkretes Mietangebot an die Stadt oder wollen Sie sich über Mietkonditionen informieren, steht Ihnen unsere Liegenschaftsverwaltung, Thomas Feßler, unter Tel. 07250 77-57 zur Verfügung.

depot 25 beim SWR 4 Sommerradio-Event

In Menzingen war ordentlich was los am 11. August. Hunderte Besucher strömten zum Gänsplatz, wo das Sommerradio von SWR 4 Station gemacht hatte.
Das depot 25 nutzte die Gelegenheit, um sein breites Angebot an toller Secondhand-Kleidung zu präsentieren. Schon draußen gab es bei herrlichem Wetter und musikalischer Untermalung durch Melo Danze mit seinem Akkordeon reichlich Gelegenheit, nach Kleidung für Groß und Klein zu stöbern. Drinnen konnte auf zwei Etagen weiter „gekruschtelt“ werden und von vielen Besuchern hörte man den Satz: „Ihr habt aber echt schöne Sachen hier! Da kommen wir gerne mal wieder vorbei!“
Das freute die Mitarbeiterinnen des depot 25 besonders, denn es ist ihnen ein großes Anliegen, dass all die schönen, bestens erhaltenen Kleidungsstücke eine zweite Chance bekommen. Wichtig war ihnen an diesem Tag auch, noch einmal darauf hinzuweisen, dass im depot 25 wirklich jeder gegen eine Spende für den Verein „Kraichtal hilft“ Kleidung, Schuhe, Taschen und anderes mehr mitnehmen kann.
Dass dadurch niemanden etwas weggenommen wird, davon konnten sich die zahlreichen Gäste am Donnerstag überzeugen, wenn sie staunend an den Unmengen prall gefüllter Kleiderstangen und Regale entlangwanderten.

depot 25 beim SWR 4 Sommerradio-Event

„Zeit der Begegnung“

Liebenzeller Gemeinschaft lädt Bewohner der GU ein in ihr Gemeindezentrum
Sich zwanglos begegnen, Kicker oder Billard spielen, sich bei kleinen Snacks und Getränken unterhalten, dazu hatte die Liebenzeller Gemeinschaft am 4. Juni Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft (GU) eingeladen in ihre Jugendräume in der Hildastraße 32. Mit Plakaten hatte man schon frühzeitig darauf hingewiesen und zum Termin die Bewohner persönlich abgeholt. Es war eine fröhliche Runde, die sich an diesem Abend bei den „Liebenzellern“ traf. Die „Zeit der Begegnung“, wie der Abend hieß, wurde gut genutzt, um neue Leute kennen zu lernen oder bestehende Beziehungen zu festigen. „Wir waren sehr erfreut über die gute Resonanz, die das Angebot hatte“, sagte Ruth Schlecht aus dem Gastgeberteam.
Als weitere Termine stehen bereits fest: Samstag, 2. Juli, 30. Juli und 27. August.
Alle Kraichtaler sind eingeladen, diese Möglichkeit des direkten Kontaktes mit den Bewohnern der GU zu nutzen.

Arbeitskreise Anschlussunterbringung für Münzesheim und Menzingen anvisiert

Wie in den vergangenen Monaten im Mitteilungsblatt berichtet, sind derzeit zwei Wohngebäude in der Vorbereitung zur Unterbringung von Flüchtlingen bzw. Asylsuchenden. In Münzesheim ist das Gebäude Johann-Kepler-Straße 2 für die vorgezogene Anschlussunterbringung und anschließende kommunale Anschlussunterbringung bzw. in Menzingen das Gebäude Mittelstraße 34 für die kommunale Anschlussunterbringung in der Mache. Die vorbereitenden Arbeiten in den Unterkünften werden zeitnah abgeschlossen sein und die Belegung in Kürze erfolgen. Die Erstbelegung in Münzesheim erfolgt federführend über das Landratsamt Karlsruhe. Die Einrichtung ist der Gemeinschaftsunterkunft in Münzesheim zugeordnet. In Menzingen erfolgen Belegung und Betreuung direkt durch die Stadtverwaltung.
Um den Neuankömmlingen, welche nach Kraichtal kommen bzw. aus den hiesigen Gemeinschaftsunterkünften verlegt werden, die Integration vor Ort zu erleichtern, möchte die Stadtverwaltung nach dem erfolgreichen Modell des Arbeitskreises AU-Oberöwisheim weitere örtliche Helferkreise initiieren. Der bestehende Helferkreis in Oberöwisheim hat sich im vergangenen Jahr auf Initiative der Verwaltung rechtzeitig zur Belegung der Objekte in der Bachstraße u. a. aus kirchlichen Vertretern, ortsansässigen Vereinen und Privatpersonen zusammengeschlossen. Ziel ist es, die neuen Einwohner willkommen zu heißen sowie eine örtliche Orientierung und dauerhafte Begleitung der Personen zu organisieren. Der Helferkreis trifft sich regelmäßig zum Austausch, organisiert konkrete Vorhaben etc. Der Arbeitskreis wird durch die Stadtverwaltung, insbesondere die Gemeindesozialarbeiterin, begleitet und somit Haupt- und Ehrenamt verzahnt. Der Wert entsprechender Initiativen, das ehrenamtliche Engagement, kann nicht hoch genug geschätzt werden, denn Integration beginnt vor Ort „in der Nachbarschaft“.
Wir laden daher alle interessierten Helferinnen und Helfer am

Donnerstag, 7. Juli, 18 Uhr, in den großen Sitzungssaal des Rathauses in Münzesheim


ein. Bei Interesse melden Sie sich gerne vorab beim Ordnungsamt (Frau Daubmann, Tel. 07250 77-27 oder Herrn Kurz, Tel. 07250 77-23).

„Kraichtal hilft e. V.“ braucht Ihre Hilfe

Für die Gemeinschaftsunterkunft in Münzesheim werden Gartenmöbel gesucht
Wichtig sind Sitzmöbel und für den hoffentlich bald kommenden Sommer Sonnenschirme oder anderer Sonnenschutz.
Die Möbel können nach Anmeldung bei Frau Eisele (Tel. 0151 54676500) direkt an der GU abgegeben werden.

Informationsveranstaltungen zum Thema „Leistungen der Grundsicherung nach dem SGB II für anerkannte Asylbewerber/innen

Das Jobcenter Karlsruhe bietet zwei Informationsveranstaltungen für Bürger/innen an, die sich um die Belange von Asyl- und Schutzsuchenden kümmern.
Themen sind unter anderem: Wann wird das Jobcenter für Flüchtlinge zuständig? Wer erhält Leistungen? Wie läuft die Anmeldung und Antragsstellung beim Jobcenter? Welche Leistungen zur beruflichen Eingliederung für Migranten und Migrantinnen übernimmt das Jobcenter?
Die Veranstaltungen finden statt:
•    in Bruchsal am Donnerstag, 30. Juni, 18 Uhr, im Jobcenter Bruchsal, Am alten Güterbahnhof 9, Cafeteria im 4. OG, 76646 Bruchsal
•    in Karlsruhe am Donnerstag, 7. Juli, 18 Uhr, in der Agentur für Arbeit Karlsruhe, Brauerstr. 10, Besprechungsraum  R 113, 76135 Karlsruhe
Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

„Mordsdelikatessen“ ergaben eine „Mordsspende“

Benefizlesung mit Bianca Heidelberg und Björn Sünder für „Kraichtal hilft“
„Mordsdelikatessen“ servierte das Autorenduo Björn Sünder aus Neckarwestheim und Bianca Heidelberg aus Menzingen bei einer Benefizlesung für den Verein „Kraichtal hilft“. Daraus wurde dann eine „Mordsspende“ von 400 €, die Bianca Heidelberg mit einem symbolischen Scheck überreichte. Mit Freude nahm Melo Danze, Vorsitzender des Vereins, die Spende im depot 25 in Menzingen entgegen. „Bei unserer Vereinsarbeit mit den Flüchtlingen und Asylsuchenden in Kraichtal fallen immer wieder auch unvorhergesehene Kosten an und wir sind froh, wenn wir genügend in der Kasse haben, um diese decken zu können“, sagte Danze. Der erfreuliche Betrag kam aus verschiedenen Quellen zusammen: Das waren der Honorarverzicht der beiden Autoren, die Gewinnspanne aus dem Buchverkauf der Buchhandlung Wolf in Bruchsal an diesem Abend, Erlöse aus dem „Mordsmenü“ von Sabria Basar, Gaststätte Blau-Weiß Menzingen und noch einige Einzelspenden der Gäste. Die Gäste hatten einen vergnüglichen Abend erlebt mit einem sehr schmackhaften Menü im Foyer der Mehrzweckhalle in Menzingen. Den einen oder die andere mag es geschaudert haben angesichts der Mordfälle, die die beiden Autoren eindrucksvoll aus ihrem Buch vorlasen. Die Beteiligten waren sich einig, dass die Benefizlesung eine gelungene Veranstaltung war an einem dafür sehr geeigneten Ort, die eine gute Resonanz hatte und deshalb durchaus Wiederholung finden kann.

Viele haben sich um die Spende für „Kraichtal hilft“ bemüht, so u. a. die Autorin Bianca Heidelberg (2.v.l.) Sabria Basar von der Vereinsgaststätte Blau-Weiß Menzingen (hinter dem Scheck) und die Buchhändlerin Carolin Wolf (ganz rechts).
Spendenübergabe