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Gochsheim

Kids am PC

Computerclub Kraichtal
Viele Kinder aus Kraichtal nahmen an drei Samstagen an unserem Ferienprogramm teil. Zusätzlich zu den Aktion-, Geschicklichkeits- und Lernspielen am PC konnten die Kinder wieder an der Nintendo Wii Playstation spielen, diesmal bis zu vier Kinder gemeinsam. Die Kinder waren begeistert und wir vom CCK von den Kids. Wir sagen den Kindern, Eltern und Verwandten, die die Kids zu uns brachten, recht herzlichen Dank.

Werzwisch-Wanderung

Heimat- und Museumsverein, Abteilung Natur
Obwohl das Wetter zunächst nicht so schön ausgesehen hatte, kamen am 16. August 10 Kinder noch Gochsheim, um Kräuter für einen „Werzwisch“ zu sammeln. Unter der Leitung von Rita Link und Frieda Jarosch konnten innerhalb von 1 1/2 Stunden neunzehn Heilpflanzen am Straßen- und Wiesenrand gefunden werden. Danach wurden die Sträuße gebunden und mit einem Segensspruch bedacht. Mit einem kleinen Imbiß ging die Ferienveranstaltung zu Ende, die auch noch von Bürgermeister Ulrich Hintermayer „beehrt“ wurde.

Kinderwoche der Christlichen Gemeinschaft ist fester Bestandteil im Ferienprogramm von Kraichtal

Ein Legionär erzählt von Paulus „Er ist ein erstaunlicher Mann. Ich habe ihn selbst kennen gelernt“, erzählt der Legionär Quintus von Paulus, dem Völkerapostel beim Ferienprogramm der Christlichen Gemeinschaft (CG) in Gochsheim. Die traditionelle Kinderwoche zu Beginn der Sommerferien befasste sich diesmal mit der Person von Paulus, dem Wegbereiter und Brückenbauer für das Evangelium von Jesus Christus in Europa. Dazu gewandete sich Pastor Alexander Stavniichuk in eine römische Rüstung und erzählte den Kindern aus der Sicht des Legionärs Quintus von „diesem Paulus, der Jesus Christus auch nach der Kreuzigung in einem ganz besonderen Erlebnis bei Damaskus persönlich erlebt hat.“ Gebannt und aufmerksam hörten die Kinder diesen nicht alltäglichen Geschichten aus der Bibel zu. „Man muss viel Fantasie darauf verwenden und den Kindern die biblische Botschaft auf eine ihnen verständliche Weise erzählen, dann hören sie dir auch zu“, sagte Stavniichuk. Das ist wohl auch das Geheimnis der Woche in der CG: liebevoller und aufmerksamer Umgang mit den Kindern, fantasievolles und abwechslungsreiches Programm sowie eine fröhliche Vorführung für Mama, Papa, Oma und Opa am vorletzten Tag der Woche. Bürgermeisterstellvertreter Karl-Heinz Glaser dankte der CG „für die Ferienwoche, die Sie nun schon seit vielen Jahren durchführen – sehr zur Freude der Kinder.“
Viele der 70 Kinder waren zum wiederholten Mal dabei. Jugendliche, die in den vergangenen Jahren als Teilnehmer kamen, helfen jetzt als Mitarbeiter. Das Programm bot viel Abwechslung: Die Kinder konnten sich eine einfache Toga „schneidern“, dazu Gürtel und Geldbeutel basteln. Es gab ein Kosmetik- und Wohlfühlangebot, Flechtfrisuren insbesondere für die Mädchen. Alle miteinander rannten bei einer Schnitzeljagd durch Gochsheim und beendeten sie mit einem Picknick auf der Wiese. (Martin Stock)

Klettern in der Kletterhalle

Turnverein und Freiw. Feuerwehr Gochsheim

Am Montag, 30. Juli, war es so weit. Das Team des Turnvereins und der Freiwilligen Feuerwehr Gochsheim machten sich mit 21 Kindern auf den Weg zur Kletterhalle. Pünktlich um 8:15 Uhr waren alle Kinder am Treffpunkt „Bahnhof“ Gochsheim. Um 10 Uhr waren wir in Karlsruhe in der Kletterhalle. Nach einer kurzen Einweisung der Betreuer durften dann auch die Kinder die verschiedenen Schwierigkeitsgrade an den Wänden erklettern. Wer seine Arme zwischendurch schonen wollte, durfte in den Boulerraum (klettern ohne Seil und Gurte). Gegen 14 Uhr traten wir dann mit 22 Kindern (ja, ein Kind hatte den Zug verpasst und wollte unbedingt teilnehmen und ist dann nachgekommen) den Heimweg an.

Glücklich und etwas ausgepowert kamen wir wieder zurück. Außer zwei riesigen Brandblasen gab es keinerlei Verletzungen. Auf diesem Wege möchte ich mich nochmals recht herzlich bei den Betreuern: Roland Bratzel, Rainer Petri, Jürgen Sprecht, Bernd Weigele, Silvio Olbrich und Jacqueline Heidrich bedanken. Vielleicht bis nächstes Jahr…. 

 

„Indien mit allen Sinnen“

Erlebnisworkshop mit Ria Himmelsbach

Indien ganz nah – dies erlebten die Mädchen beim Programmpunkt „Indischen Kinderalltag erleben“  im Rahmen des diesjährigen Kraichtaler Ferienprogramm.
Ria Himmelsbach, die ausgebildete Tanztherapeutin und Heilpraktikerin ist, brachte in die Räumlichkeiten des Gochsheimer Bürgerhauses durch indische Tücher, typischen indischen Gegenständen, Räucherstäbchen und natürlich indischer Musik das entsprechende indische Flair. Wie die Kinder in den indischen Schulen, starteten die Mädchen den Vormittag mit Yoga und indischen Tänzen. Sie konnten über eine Geruchs-, Geschmacks-, Hör-, Fühl- und SehBar mit allen Sinnen in dieses für alle exotische Land eintauchen. Aber sie blickten auch hinter diese glitzernde Fassade um die Kultur und das Alltagsleben dieses fernen Landes kennen zu lernen, in dem in weiten Teilen immer noch große Armut herrscht. Sie klebten Papiertüten, durften sich am Webrahmen ausprobieren, ähnlich wie die indischen Kinder damit Geld verdienen müssen. Auch jonglierten sie auf dem Kopf Wasserbehälter durch den Saal und mussten dabei feststellen, dass dies gar nicht so einfach war ohne Wasser zu verschütten. Ein besonderes Riech- und Geschmackserlebnis war die Zubereitung des gemeinsamen Mittagessens. Die Mädchen mahlten mit dem Mörser zuerst ihr eigenes Curry und kochten Reis und Dal. Es wurde bewusst auf Fleisch verzichtet, das sich viele indische Familien nur selten leisten können. Sie backten Chapati-Fladenbrot und mixten ein Lassi-Joghurtgetränk mit Mangos. Ein wunderbarer Duft zog durch den Raum und die Kinder aßen mit viel Genuss und Dankbarkeit, das doch für die meisten unbekannte Gericht, teilweise ohne Löffel mit indischen Tischsitten. Viel zu schnell war dieser Tag zu Ende, aber zum Abschluss probierten die Mädchen typisch indische Kleidung an, und führten diese ihren Eltern bei einer Modenschau vor. Ria Himmelsbach ist eine richtige Indienkennerin, seit  Jahren reist sie regelmäßig dorthin und unterstützt Hilfsprojekte in Nordindien. Ihr Ziel ist es bei diesen Workshops Toleranz, Völkerverständigung und Verantwortung für EINE WELT zu fördern, was sie an diesem Tag sicherlich den Mädchen nähergebracht hat.

Dieser Workshop wurde von der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) gefördert.

Märchenstunde am Spinnrad im Graf-Eberstein-Schloss Gochsheim

Bernhardine Göbel
Auch in diesem Jahr trafen sich interessierte Mädchen und Jungs im Rittersaal des Graf-Eberstein-Schlosses um sich von der Märchenerzählerin Bernhardine Göbel  in die spannende Welt der Märchen entführen zu lassen. 
Frau Göbel war in ein historisches Gewand gekleidet, was die Kinder sehr beeindruckte. Auch ein Spinnrad hatte sie mitgebracht, kleine Wichtel aus Filz und wunderschöne Filzwandteppiche mit Märchenszenen aus Rumpelstilzchen, Rapunzel und Dornröschen. Nachdem es sich alle Kinder auf dem Boden des Rittersaals gemütlich gemacht hatten, setzte sich Bernhardine Göbel ans Spinnrad und begann während des Spinnens verschiedene Märchen zu erzählen, u. a. das nicht so bekannte Märchen der Unke, Dornröschen, Rapunzel, die drei Spinnerinnen und die Wichtelmännchen.  Den Kindern brachte sie aber auch ein wenig die Geschichte von Gochsheim näher, und erzählte hierzu Sagen und Geschichten so z. B. „Wie wertloser Unrat zu Gold verwandelt wird“, von dem schwarzen Schlosshund, dem Bratpfannenbrand und wie Gochsheim zur Rose im Wappen kam. Zwischendurch lockerte sie die Gruppe mit Fingerspielen auf.  Auch erzählte Sie einiges von der letzten Ebersteinerin Albertine Sophie und sie besichtigten noch das Schlossmodell. 
Zum Abschluss durfte sich jedes Kind sein eigenes Freundschaftsbändchen spinnen, und auch eine von Frau Göbel vorbereitete Astspindel zum Ausprobieren mit nach Hause nehmen. 

"Komm doch mit nach Indien" - eine (ent)spannende Kinder-Yoga-Stunde

Birgit Lomnitzer

Mit dem Gruß der Yogis "NAMASTE" begann am 6. August die Kinder-Yoga Schnupperstunde von Frau Birgit Lomnitzer. Acht neugierige Kids folgten dem Aufruf der Kinder-Yoga-Lehrerin, eine spannende Reise nach Indien zu wagen. Zuerst wurde sich im Lotussitz versucht, anschließend bei verschiedenen Gangarten aufgewärmt. Danach konnte es auch schon richtig los gehen. Vorbei an Stränden mit Krabben, Krokodilen und Kobras begegnete die Gruppe auf ihrer Reise durch den Dschungel Löwen, einer großen Elefantenherde und natürlich, nicht zu vergessen, noch Affen, die sich wild schreiend durch den Urwald schwangen. Am Ende der Reise wurde sich im warmen Sand noch erholt. Zum Abschluss der Ferienfreizeit stand noch eine Schönwetter-Massage auf dem Programm und bevor die Stunde zu Ende war, konnte noch gemütlich ein Mandala ausgemalt werden.