Stadt Kraichtal

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Natur- und Landschaftsschutz

Vielseitige Kraichgaulandschaft

Rund zwei Drittel der 80 Quadratkilometer großen Gemarkung Kraichtals stehen unter Landschafts- oder Naturschutz. Diese geschützten Flächen sind Lebensraum für zahlreiche vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Zur Erhaltung der Kraichgauer Landschaft, der Hohlwege, Trockenrasen oder Bachauen, hat die Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden zahlreiche Pflegeprogramme entwickelt. Besonderes Augenmerk liegt auf der Erhaltung der landestypischen Streuobstwiesen. Auch die Besucher werden gebeten, Rücksicht auf die Landschaft zu nehmen.

Tonbergsee
Tonbergsee
Kraichgauer Landschaft
Kraichgauer Landschaft

Kraichbach

 Der Kraichbach (auch die Kraich genannt) ist ein 55 Kilometer langer Fluss im Nordwesten Baden-Württembergs, der am Westrand des Strombergs entsteht, nordwestlich durch den Kraichgau und die Oberrheinische Tiefebene zieht und im Hauptlauf dann bei Ketsch im Rhein-Neckar-Kreis von rechts in den Rhein mündet. Der Kraichbach fließt unter anderem durch die Kraichtaler Stadtteile Gochsheim, Münzesheim, Oberöwisheim und Unteröwisheim. 

Kraichbach
Kraichbach

Umweltberatung im Rathaus

Für die Aufgabengebiete des Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutzes ist bei der Stadtverwaltung eine Umweltberatung eingerichtet (Fon: 07250 77-26). Hier erhalten die Bürgerinnen und Bürger Informationen und Hilfestellungen zu allen Fragen des Bereiches Umweltschutz in Haus und Garten und der Eigenkompostierung.

Die Pflege und Erhaltung schützenswerter Lebensräume ist eine weitere Aufgabe der städtischen Umweltberatung. Zum einen sind da die zahlreichen Schutzgebiete. Rund die Hälfte der Gemarkung Kraichtals ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Darüber hinaus sind mit dem "Kleinen Kraichbach", der "Kraichbachniederung", der "Kraichbach-Weiherbach-Aue", der "Tongrube Gochsheim", dem "Reutwald", dem "Oberen Haubruch" und dem "Ritterbruch" sieben besonders wertvolle Landschaftsteile unter Naturschutz gestellt. Außerdem sind zahlreiche flächenhafte Naturdenkmäler bis zu einer Größe von fünf Hektar und verschiedene Naturdenkmale, beispielsweise markante Einzelbäume, ausgewiesen. Besonders in diesen Schutzgebieten nehmen Landwirte Pflegearbeiten vor.

Ein weiterer Schwerpunkt der Naturschutzarbeit ist dem landschaftstypischen Streuobstbau gewidmet, der durch zahlreiche Ausstellungen, Programme und Vorträge oder Initiativen wie dem "Kraichtaler Jahr des Apfels" gefördert wird. Kraichtal ist auch Mitglied der Streuobstinitiative.

Naturwiese