Stadt Kraichtal (Druckversion)

Ausstellungen in der Ursula-Blickle-Stiftung

Die Ursula Blickle Stiftung fördert seit 1991 innovative Positionen nationaler und internationaler zeitgenössischer Kunst. In Kraichtal nahe Karlsruhe realisiert die Stiftung in finanzieller Unabhängigkeit jährlich vier Ausstellungen. Die Leiterin der Stiftung, Ursula Blickle, konzipiert in diesem Jahr gemeinsam mit Cristina Ricupero, Katja Schroeder, Mario Kramer und Fabian Schöneich Ausstellungen zur aktuellen Kunst. Die Stiftung genießt in der internationalen Kunstszene einen außergewöhnlichen Respekt und ist weit über die Grenzen Europas anerkannt. Oftmals werden KünstlerInnen vorgestellt, die hier ihren ersten öffentlichen Auftritt haben.
Durch Vorträge und Diskussionen, die die Ausstellungen begleiten, fungiert die Stiftung gleichzeitig als Schnittstelle zwischen der Kunst und der interessierten Öffentlichkeit, die zu allen Veranstaltungen freien Eintritt hat. 

Ursula Blickle Stiftung
Mühlweg 18
76703 Kraichtal-Unteröwisheim
Tel +49 (0)7251 60919
Fax +49 (0)7251 68687
www.ursula-blickle-stiftung.de

Nächste Ausstellung:

Non-finito

Die vierte Ausstellung anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Ursula Blickle Stiftung
Eröffnung:
15. Oktober, 19 Uhr
Ausstellungsdauer:
16. bis 11. Dezember 2016
Gastredner:
Prof. Dr. Wolfgang Ullrich
Am Eröffnungsabend:
Dialog-Lesung: Stephan Krass, Schriftsteller und Sebastian Winkler, Künstler
Claudia Slanar, Maximilian Geymüller, Michael Hübl, Nicolaus Schafhausen, Peter Weibel und Alfred Weidinger, Kuratoren, die u. a. seit Jahren gemeinsam mit Ursula Blickle den international ausgezeichneten Ruf der Stiftung garantieren, werden in deren Räumlichkeiten in Kraichtal Kunstwerke nach der Idee des Essays von Wolfgang Ullrich präsentieren und damit zeigen wie different oder auch gleichwertend sie im „white cube“ und im Privatraum zur Geltung kommen, und wie sie ihre Aussagekraft hier und dort unter Beweis stellen.
Wolfgang Ullrich, 2016, Kunstwissenschaftler:
Für die meisten Menschen ist es eine klare Sache, dass Kunst in Ausstellungen angeschaut wird. Und so sehr der ‚white cube‘ als der selbstverständliche Ort für Kunst gilt, so sehr erwartet man von Künstlerinnen und Künstlern, dass sie ihre Werke danach ausrichten. Die wenigste Kunst landet letztlich jedoch in einem musealen Ambiente, sondern wird vielmehr von Sammlern oder Liebhabern erworben. Sie steht und hängt in Wohnzimmern, über dem Bett, zwischen Möbeln, Lampen und Teppichen, in einem alltäglichen, mehr oder weniger stark gestalteten Lebensumfeld. Und sie muss sich dort bewähren, um mehr zu sein als bloße Dekoration. Sie muss Gefühle an sich binden oder auch erzeugen können, muss immer wieder neu auffallen oder sich dezent in eine Gesamtatmosphäre einfügen. Sie braucht also teilweise ganz andere Qualitäten als in einer Ausstellung. Im besten Fall kann ein Kunstwerk beides: im Wohnraum genauso zur Geltung kommen wie im ‚white cube‘. Das ist der Ausgangspunkt der kommenden Ausstellung: Sie umfasst Werke, die sich in den Privaträumen Ursula Blickles befinden, nun aber von dort in die Ausstellungsräume transportiert und mit kuratorischer Betreuung unter ‚white cube‘-Bedingungen gezeigt werden.

Ausstellungsort
Ursula Blickle Stiftung, Mühlweg 18, 76703 Kraichtal-Unteröwisheim
Öffnungszeiten
Mittwochs von 14 bis 17 Uhr, sonntags von 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung
Finissage
11. Dezember, 16 Uhr
Vortrag und Gespräch: Dr. Hannelore Paflik-Huber

 

 

Bericht über die Ursula-Blickle-Stifung vom Oktober 2012

In der Zeitschrift AD - Architektural Digest. Die schönsten Häuser der Welt stand folgender Bericht über die Ursula-Blickle-Stiftung in Unteröwisheim:

Ursula-Blickle-Stiftung

http://www.kraichtal.de/index.php?id=269