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Oberöwisheim

Aus der Geschichte Oberöwisheims

Wappen von Oberöwisheim
Wappen von Oberöwisheim
Jahreszahlen
771 Erste urkundliche Erwähnung: Ein Wolfo schenkt in Auunisheimer "marca" dem Benediktinerkloster Lorsch eine halbe Hofreite und Land. Der Name ist als "Heim des Awin / Auwin" zu deuten. Weitere Schreibweisen Owinesheim (991), Owensheim superius (oben) (1277), Obir-Oebensheim (1314).
Um 780  Weinbau wird erstmals in Öwisheim erwähnt.
Um 1150 Öwisheim kommt durch Heirat an die Grafen von Eberstein.
1214 Crafto von Owilinesheim wird als Dienstmann des Eberhard von Eberstein genannt. Sein Sitz ist in Oberöwisheim.
1260 Das Kloster Maulbronn und das Domkapitel Speyer teilen ihre Güter in Öwisheim. Maulbronn vergrößert systematisch Besitz und Rechte in Unteröwisheim, das Hochstift Speyer in Oberöwisheim.
1409 Nach dem Aussterben der Herren von Öwisheim erwarb Wiprecht von Helmstatt den Ort und erhält von König Ruprecht von der Pfalz die hohe Gerichtsbarkeit in Oberöwisheim. 
Um 1450  Bau von Langhaus und Chor der Kirche. Der Turm stammt aus dem 14. Jahrhundert.
1477 Pfarrer Andreas Kocz stiftet die Außenkanzel mit Ölberggruppe und Hl. Grab an der Südseite der St. Mauritius-Kirche.
1516 Fronvertrag zwischen Christoph von Helmstatt und der Gemeinde, wonach die Bürger jährlich 7 Tage für Speis und Trank fronen sollen. 
1525 80 namentlich genannte Oberöwisheimer Bauern, die an der Plünderung des Schlosses beteiligt waren, verpflichten sich zur Zahlung eines Schadensersatzes von 200 Gulden.
1543 Hans von Helmstatt führt für seine Untertanen die Reformation ein. 
1553 Die Dorfordnung wird erlassen und 1570 von Kaiser Maximilian bestätigt.
1622 Das Domkapitel Speyer beruft Johann Kochen als ersten katholischen Pfarrer nach der Reformation.
1629 Gründung des Judenfriedhofes. Bis 1938 fanden hier Beerdigungen statt.
1648 Nach den Verwüstungen im 30-jährigen Krieg sind nur noch acht Familien ansässig. Es kommt zu starken Zuwanderungen, vor allem aus der Schweiz.
1707 Durch französische Truppen werden im spanischen Erbfolgekrieg 1701 - 1714 u. a. Schloss und Kirche niedergebrannt.
1709 Bau der katholischen Marien-Kapelle unter dem speyrischen Amtmann Schunck. Der evang. Pfarrer Rümelin muss den Gottesdienst weiter im Rathaus abhalten.
1714 Vergleich der Konfessionsstreitigkeiten. U. a. Bau und Nutzung der Kirche, Pfarrer- und Lehrerbesoldung werden unter Schwierigkeiten geregelt.
1715 - 17  Wiederaufbau von Turm und Langhaus der zerstörten Kirche.
1748 - 53  Der Anteil der Familie von Helmstatt in Oberöwisheim gelangt an das Domkapitel Speyer, das nun alleiniger Herr im Dorf ist.
1751 Bau des speyrischen Amtshauses mit Freitreppe.
1803 Oberöwisheim fällt an das Großherzogtum Baden.
1834 Die Gemeinde erwirbt das ehemalige Amtshaus. Es wird zum Teil als Schule, später auch als Rathaus genutzt.
1848 / 49  Unruhe während der Badischen Revolution. Errichtung einer Bürgerwehr.
1873 - 76  Bau der katholischen St. Mauritius-Kirche am Standort des früheren Schlosses.
1914 - 18  Oberöwisheim betrauert 37 Gefallene im ersten Weltkrieg.
1921 / 22  Die allgemeine Stromversorgung wird eingeführt.
1939 - 45  Oberöwisheim betrauert 97 Gefallene im zweiten Weltkrieg.
1956 - 58 Bau des Rat- und Feuerwehrhauses.
1960 - 62  Bau des neuen Schulgebäudes.
1970 / 71  Neubau der evangelischen Kirche. Turm und Ölberg bleiben erhalten. 
Oberöwisheim

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